„In Hamburg muss es zum Allgemeinwissen gehören, dass es sich lohnt und gut für das Kulturleben ist, Mitglied der Volksbühne zu sein“. Dieses ist ein Kernsatz, mit dem sich Bernd Rickert in einem Schreiben an die Vertreterinnen und Vertreter der Hamburger Volksbühne für die Wahl zum Vorsitzenden des Vorstands beworben hat. Unter Aufnahme des Slogans aus den Gründungsjahren der Volksbühnenbewegung „Kultur für alle!“ weiß er sich verpflichtet, die breite Palette der Hamburger Kulturangebote für alle Hamburgerinnen und Hamburger zu erschwinglichen Preisen zu öffnen und eine Brücke zu bilden zwischen Künstlern, Besuchern und Verantwortlichen. Seit Anfang der sechziger Jahre, der Ära Gründgens im Deutschen Schauspielhaus, kennt er die Hamburger Volksbühne durch seine Eltern und ist 1967 selbst Mitglied und gleichzeitig ehrenamtlicher Service-Mitarbeiter geworden. Im Laufe der Jahre hat er viele tausend Theaterkarten bei der Verlosung im Theater an Sie verteilt. Seit 1974 hat er Interessen vertreten in der Vertreterversammlung, die letzten Jahre als deren Vorsitzender. Von 1975-80 hat er als Beisitzer im Vorstand gewirkt und wesentlich das Angebot der Theater- und Kulturreisen mit aufgebaut. Das Nahebringen unterschiedlicher Kultur-, Theater- und Musikerlebnisse für viele Menschen sind ihm bis heute ein wichtiges Anliegen. Bernd Rickert ist von Beruf Volksschullehrer und hat seit 1980 bis zu seiner Pensionierunug als stellvertretender Schulleiter einer Grundschule in Altona gearbeitet. Er ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Er hat sich in seiner Freizeit seit den siebziger Jahren nicht nur in der Volksbühne engagiert, sondern ist ehrenamtliches Mitglied in vielen Gremien der evangelischen Kirche, vom Kirchen-Vorstand bis zur Kirchenleitung. Auf Reisen und in der Begegnung mit Menschen und fremden Kulturen hat er immer wieder Kraft geschöpft, um sich den Herausforderungen des Lebens in unserer Gesellschaft besser stellen zu können. Sein christlicher Glaube, die Verwurzelung in unserer Kultur und Geschichte und seine Offenheit für neue Erfahrungen von außen, bilden die Grundlage für sein Engagement für den Menschen wie du und ich und den anderen. So hat er vor kurzem zum Ende seiner Berufstätigkeit für fast 14 Monate als Lehrer in Ostafrika gearbeitet und viele positive Erlebnisse mit Menschen aus Tansania mit nach Hause gebracht. Am 25. November 2008 hat ihn die Vertreterversammlung für vier Jahre zum Vorsitzenden des Vorstands gewählt und ist bereit, zusammen mit anderen seine Kraft und sein Wissen für die Volksbühnenidee, die Interessen unserer Mitglieder und für die Kultur in Hamburg einzusetzen. Er ist einer von Ihnen! Sprechen Sie ihn ruhig an, wenn Sie ihm bei einem Theaterbesuch begegnen.
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