Der Raub der Sabinerinnen

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(Uraufführung)
Schauspiel von Franz und Paul von Schönthan / Curt Goetz)
nach der gleichnamigen Sage aus der altrömischen Mythologie

Regie: Herbert Fritsch
Mit Marina Galic, Hans Kremer, Matthias Leja, Karin Neuhäuser, Jörg Pohl, Gabriela Maria Schmeide, Cathérine Seifert, Rafael Stachowiak, Victoria Trauttmansdorff, Sebastian Zimmler

"Diese Inszenierung ist der Hammer, jagt mit Karacho durch Kalauer und krasse Komik bis die Schauspieler erschöpft und die Zuschauer überrumpelt sind. Nix hehre Bühnenkunst oder intellektueller Tiefsinn. Hier ist der Irrsinn ausgebrochen, ganz real." (Hamburger Abendblatt)

Es geht um ein Theaterstück, das Gymnasialprofessor Gollwitz als Student geschrieben hat, eine Jugendsünde, wie er es nennt. Theaterdirektor Emanuel Striese, der mit zahlreichen Problemen im Ensemble zu kämpfen hat und auch wirtschaftlich nicht gut gestellt ist, will es uraufführen. Gollwitz stimmt nur unter der Bedingung zu, dass er nicht genannt wird, um sich eine mögliche Blamage zu ersparen, und auch seine Frau nichts davon erfährt. Aber die Gattin kommt vorzeitig aus einem Kuraufenthalt zurück. Die Aufführung droht zu einem Desaster zu werden, so auch für die Familie Gollwitz. Doch dank einer rettenden Idee von Frau Striese wendet sich noch alles zum Besseren...

Die Komödie wurde mehrmals verfilmt (1936, 1954), und es existieren einige Fernseh-Fassungen, wie die Aufzeichnung des Stücks mit Rudolf Platte (1973) sowie eine ZDF-Verfilmung mit Martin Held und Gert Fröbe von 1983.