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Jahrgang 68, Nr. 03, November 2017
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iN KULTUR - Nr 003
Jahrgang 68, Ausgabe Nr.03, November 2017


Liebe Leserinnen, liebe Leser

gern nehme ich heute einmal ein wahres Zitat auf: „Geld ist nicht alles, - aber ohne Geld ist alles nichts!“ Hierzu gibt es eine erfreuliche Nachricht aus der Politik – das Bundeskabinett hat im Haushaltsentwurf für das Jahr 2018 vorgesehen, den Bundeskulturhaushalt um 312 Millionen Euro auf 1,67 Milliarden zu erhöhen. Natürlich muss die neue Regierung das noch bestätigen, aber es sieht ganz gut aus.

In Anbetracht der Gesamtsumme des Etats ist das zwar kein riesiger Geldsegen, aber immerhin eine Anerkennung der Bedeutung von Kultur. Am Geld allein hängt die Kultur natürlich nicht, das Wichtigste sind die Ideen, sind die Künstler, die hinter allem stehen. Kürzlich wies auch unser Hamburger Kultursenator Carsten Brosda auf die wichtige Aufgabe der Kulturpolitik in Zeiten großer gesellschaftlicher Veränderungen hin: der Kultur (Frei)Raum zu geben, um die brennenden Fragen der Menschen ob aller Unsicherheiten zu diskutieren und zu reflektieren. Und um das zu erreichen, benötigt die Kultur(politik) eben doch einen guten finanziellen Spielraum!

In diesem Zusammenhang finde ich sehr positiv, dass zwei leitende Köpfe der Hamburger Kulturszene ihre Verträge verlängert haben: der Intendant der Hamburgischen Staatsoper Georges Delnon ebenso wie der Generalmusikdirektor Kent Nagano. Beide sind mit Leidenschaft bei der Sache und darüber hinaus ein harmonisches Team. Sie sind offen für Neues, ohne das Alte zu entwerten und suchen nach Wegen, den Zuschauer-Nachwuchs an Oper und Konzert heranzuführen, zum Beispiel mit Freiluft-Live-Übertragungen. Zwei kreative Kulturschaffende mit den oben erwähnten notwendigen „guten Ideen“ bleiben der Stadt weiterhin erhalten – das hört sich doch gut an!

Nun ein Punkt in eigener Sache: Im vergangenen Monat haben einige von Ihnen das Magazin „inkultur“ später erhalten als gewohnt. Das tut uns sehr leid. So etwas kann natürlich immer mal vorkommen, aber im Oktober litt die Post offenbar unter größeren Personalengpässen. Wir hoffen sehr, dass es sich um eine einmalige Ausnahme gehandelt hat, möchten aber gern einmal darauf hinweisen, dass unser Magazin zum Monatsanfang auch auf unserer Internetseite online gestellt wird und als PDF heruntergeladen werden kann.

Auch möchte ich mich mit einer großen Bitte an Sie wenden. Vielleicht wissen Sie ja, dass die Hamburger Volksbühne im Jahre 2019 ihr 100. Jubiläum begehen wird! Darauf sind wir sehr stolz und planen, zu diesem Anlass eine Chronik herauszugeben. Nun sind wir noch auf der Suche nach historischem Material rund um das Theater und die Volksbühne, besonders aus den Jahren 1945 bis 1980: Fotos von Theatern, von Aufführungen, von Theaterbesuchen, oder auch Theaterplakate und historische Programmhefte; gern auch Fotos von Ereignissen bei der Hamburger Volksbühne wie zum Beispiel die abendlichen Kartenverlosungen in den Theatern. Eine wichtige Bitte haben wir aber: Schicken Sie uns Ihre Kostbarkeiten – die Sie selbstverständlich zurückerhalten -  nicht ohne Absprache zu, sondern telefonieren Sie bitte zuerst mit Frau Peemöller bei uns im Hause (Tel. 22 700 628, bis 30. November), um zu klären, ob Ihr freundliches Angebot Verwendung finden kann. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!
Herzlichst Ihr

Bernd Rickert
Vorsitzender des Vorstandes