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Jahrgang 67, Ausgabe Nr.09, Mai 2017


Liebe Leserinnen, liebe Leser

heute möchte ich Sie als erstes auf ein besonderes Musiktheaterprojekt in Lüneburg aufmerksam machen – eine von Direktor Olaf Schmidt für Ballett und Gesang eingerichtete Version des Romans „Schlafes Bruder“ von Robert Schneider, der auch sehr erfolgreich verfilmt wurde. Ich möchte Sie einladen, mit mir im Theater Lüneburg diesen herausragenden Theaterabend zu erleben. Für dieses Feuerwerk aus Bewegung, Musik und Tanz ist es uns gelungen, ein begrenztes Katenkontingent zu reservieren und eine Theaterfahrt nach Lüneburg zu organisieren. Lassen Sie sich diesen Leckerbissen nicht entgehen!

Erfreulicherweise finden auch in diesem Jahr wieder die „Privattheatertage“ statt, vom 13. bis zum 25. Juni an verschiedenen Spielstätten. Zu diesem Festival werden zwölf herausragende Produktionen von Privatbühnen aus ganz Deutschland eingeladen. Eine neunköpfige Jury wählt die Aufführungen aus, unabhängig von Größe und Finanzkraft der Bühnen. Entstanden ist dieses Festival 2012 aus einer Initiative des Hamburger Intendanten Axel Schneider. Und jedes Jahr wieder stellt sich die drängende Frage, ob auch im nächsten Jahr dieses besondere Projekt aus Bundesmitteln gefördert wird und so weiterlaufen kann. Also, unterstützen Sie die Theater durch rege Teilnahme und lernen Sie gleichzeitig Neues kennen – ein weiterer Blick über den Hamburger Tellerrand.

Ein weiteres Festival wird an den Staatstheatern vorbereitet. Vom 25. Mai bis zum 11. Juni 2017 findet das Festival „Theater der Welt“ des Internationalen Theaterinstituts (ITI) unter der Schirmherrschaft von Bundesaußenminister Sigmar Gabriel in Hamburg statt. Nutzen Sie die einmalige Gelegenheit, internationale und heimische Produktionen zu erleben. Wie oft kann man schon eine Theateraufführung aus Samoa (!) sehen? Tickets hierfür erhalten Sie über die Kassen von Thalia Theater und Kampnagel sowie an allen bekannten Vorverkaufsstellen.

An dieser Stelle möchte ich mich nun in eigener Sache an Sie wenden: Die oben schon kurz erwähnten finanziellen Aspekte des Theaterschaffens führen auch in diesem Jahr wieder zu Steigerungen bei den Ticketpreisen – die die Theater an uns weitergeben müssen. Daher wird es bei unseren Abo-Tarifen zur neuen Spielzeit zu leichten Erhöhungen kommen, die aber zum Glück sehr, sehr moderat ausfallen. Und wir freuen uns, liebe Mitglieder, dass wir die Höhe des Mitgliedbeitrages weiterhin stabil bei € 42 halten können – und das bereits im achten Jahr! (Einen Bericht zur Mitglieder- und Vertretrversammlung vom 25. April 2017 erscheint in der Juniausgabe). Bleiben Sie uns also weiterhin treu und erleben mit uns die Vielfalt des Hamburger Theater- und Musikgeschehens.
Herzlichst Ihr


Bernd Rickert
Vorsitzender des Vorstandes