Tod eines Handlungsreisenden

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Schauspiel von Arthur Miller

Regie: Sebastian Nübling
Bühne: Evi Bauer
Kostüme: Amit Epstein
Musik: Lars Wittershagen
Dramaturgie: Julia Lochte
Mit Kristof Van Boven, Sebastian Rudolph, Tim Porath, Rafael Stachowiak, Alicia Aumüller, Marina Galic

Arthur Millers bekanntestes Drama und Pulitzer-Preis gekröntes Werk aus dem Jahr 1949 ist eine Kritik an der amerikanischen Gesellschaft der 40er Jahre und des immer wieder beschworenen "American Dream" - brandaktuell in Anbetracht der aktuellen Weltwirtschaftslage, "lebendig, unverstaubt und hochgradig kunstvoll“ (FAZ) auf die Bühne gebracht.

Der Traum vom "gemachten Mann" hat sich für den Handlungsreisenden Willy Loman und seine Familie nicht erfüllt. Er ist ausgebrannt und die Panik wächst: nicht mehr mithalten zu können in einer an Effizienzsteigerung und Selbstoptimierung orientierten, durchökonomisierten Gesellschaft. Als er gekündigt wird, fährt er sein Auto an einen Baum, , um mit dem Tod seine Lebensversicherung freizumachen, 20.000 Dollar.

An seinem Grab spricht ein Freund das "Requiem" auf den Handlungsreisenden: "Für einen Handlungsreisenden hat das Leben keinen festen Boden. Er ist ein Mann, der irgendwie in der Luft schwebt, der mit seinem Lächeln reist und mit seiner Bügelfalte. Und wenn sein Lächeln nicht mehr erwidert wird - dann stürzt seine Welt ein… Ein Handlungsreisender muss träumen. Das gehört zu seinem Beruf."