Amara terra mia

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Ein Theaterprojekt über Migranten
von Matteo Marsan / Dania Hohmann / Ulrich Waller
Mit Adriana Altaras, Grazia Daniela Morozzi

Ein mitreißendes, temperamentvolles Stück über Migranten der ersten Generation in Deutschland: "Altaras und Morozzi sprechen deutsch und italienisch, radebrechen mit Akzent, spielen umwerfend gut. Donnernder Applaus (..) ein großer Wurf." (Ruhrnachrichten)

Mitte der 50er Jahre kamen junge Männer aus dem armen Mittel- und Süditalien nach Deutschland, Modugnos "Amara Terra Mia - Mein bitteres Land" war ihre Hymne. Auch von Agatino Rossi, der über Hamburg schließlich in Wolfsburg bei VW landete – und blieb.

Nach seinem Tod treffen sich dort im Krematorium zwei Frauen, die sich noch nie gesehen haben. Beide wollen seine Asche abholen. Schnell wird klar, dass Agatino zwei Familien hatte, in Deutschland und in Italien, dass die beiden Halbschwestern sind. Gemeinsam machen sie sich auf die Spurensuche nach dem Leben des Vaters zwischen zwei Ländern, zwischen zwei Sprachen, zwischen zwei Kulturen. In unserer von Flucht und Migration aufgewühlten Zeit blickt das Stück auf die erste große Welle von Einwanderung, die Deutschland veränderte.

"Amara Terra Mia", das im Sommer bei den Ruhrfestspielen uraufgeführt wurde, ist die zweite Arbeit dieses italienisch-deutschen Regieteams nach "Albicocche rosse/Blutige Aprikosen", einem Abend über ein Massaker deutscher Soldaten in einem toskanischen Dorf.

Eine Koproduktion von Ruhrfestspiele Recklinghausen / St. Pauli Theater Hamburg / Teatro Alfieri Castelnuovo Berardenga (I) / Les Théâtres de la Ville de Luxembourg. Mit Unterstützung des Goethe-Instituts Rom.
Uhrzeit/
Datum
Spielstätte Freie
Plätze
Preis
ab
Mitglieder
(Info)
05.06.2017
22.00 Uhr
St. Pauli Theater
4 oder mehr 19,00 €