Heisenberg

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Schauspiel von Simon Stephens

Regie: Gerd Heinz
Ausstattung Lilot Hegi
Mit Charles Brauer, Anna Stieblich

Angeregt durch die Theorien des Quantenphysikers Werner Heisenberg entwirft der britische Star-Dramatiker Simon Stephens eine schräge Liebesgeschichte eines Großstadtpaares. Wie in einer physikalischen Versuchsanordnung sollen zwei sehr unterschiedliche Menschen (physikalisch gesprochen: zwei „komplementäre Teilchen“) zu einem Liebespaar verschmolzen werden. Eine Hommage an die Liebe und die Überaschungen des Lebens; ein Fest für zwei virtuose Schauspieler: Anna Stieblich - bekannt aus dem Kino-Erfolg "Türkisch für Anfänger" - und Charles Brauer.

Eine große Bahnhofshalle in London. Alex Priest, 75, sitzt auf einer Bank, als Ihn plötzlich eine junge Unbekannte, die 42jährige Georgie, in den Nacken küsst. Offensichtlich eine Verwechslung. Sie setzt sich zu ihm. Alex ist befremdet, aber nach kurzer Zeit auch fasziniert von dieser Person, die ungefragt ständig widersprüchliche Lebensdetails offenbart und schließlich sein pedantisch organisiertes Einsiedlerleben gehörig durcheinanderwirbelt.

Der deutsche Wissenschaftler und Nobelpreisträger Werner Karl Heisenberg (1901-1976) zählt zu den bedeutendsten Physikern des 20. Jahrhunderts. Er gab 1925 die erste mathematische Formulierung der Quantenmechanik an und formulierte 1927 die nach ihm benannte Heisenbergsche Unschärferelation, auch "Unschärfeprinzip" genannt: Es besagt, dass zwei komplementäre Eigenschaften eines Teilchens nicht gleichzeitig beliebig genau bestimmbar seien. Je exakter man etwa den Ort bestimmen möchte, desto ungenauer wird die Information über den Impuls - und umgekehrt. Für die Begründung der Quantenmechanik wurde Heisenberg 1932 mit dem Nobelpreis für Physik ausgezeichnet.