Rose Bernd

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Schauspiel von Gerhart Hauptmann

Regie: Karin Henkel
Bühne: Volker Hintermeier
Kostüme: Adriana Braga
Musik: Arvild J. Baud
Dramaturgie: Sybille Meier
Eine Koproduktion mit den Salzburger Festspielen
Mit Lina Beckmann, Gregor Bloeb, Markus John, Martin Pawlowsky, Michael Prelle, Maik Solbach, Julia Wieninger, Emilia Bourmudis-Anastasiadou, Lara Eck, Gloria Neubauer, Wanja Bella Schäfer , Leonie Schuckmann, Emma Torner und Chor

Gerhart Hauptmanns Meisterwerk von 1903 gleicht einem Krimi Noir. Seine dialektgefärbte Kunstsprache erzeugt die dichte düstere Atmosphäre einer gewaltbereiten, kalten Gesellschaft ohne Liebe, gegen die Rose Bernd einen einsamen Kampf führen muss. In der Titelrolle die preisgekrönte Lina Beckmann (3sat-Preis und Rolf Mares Preis 2015, Ulrich-Wildgruber-Preis 2016).

Rose Bernd willigt ein in die Heirat mit dem unattraktiven, aber begüterten August Keil, dem Wunschkandidaten ihres rigorosen Vaters, und beendet ihr heimliches Liebesverhältnis mit dem verheirateten Flamm. Niemand ahnt von ihrer Schwangerschaft. Doch Schwerenöter Streckmann ertappt die beiden bei ihrem letzten Stelldichein. In ihrer Not lässt sich Rose auf die körperliche Erpressung des gewalttätigen Streckmann ein und zerbricht daran. Dem Wahnsinn nahe weiß sie keinen anderen Ausweg, als ihr neugeborenes Kind zu töten.

Gerhart Hauptmanns Meisterwerk von 1903 gleicht einem Krimi Noir. Die dialektgefärbte Kunstsprache erzeugt eine dichte düstere Atmosphäre, die mit tragischer Wucht erst nach und nach die verhängnisvollen Ereignisse enthüllt, die Rose Bernd durchleiden muss. Inmitten einer Gesellschaft, die in ihrer gefühlskalten Habgier und selbstgerechten Engstirnigkeit ein erdrückendes Klima aus Gewaltbereitschaft und Unmenschlichkeit erzeugt, rührt ihr einsamer Kampf zutiefst.

Lina Beckmann gehört seit der Spielzeit 2013-14 zum Ensemble des Deutschen SchauSpielHauses. Für ihre Darstellung in Ibsens „John Gabriel Borkman“ erhielt sie 2015 den 3sat-Preis und wurde für den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. Für ihr Spiel in „Ab jetzt“ wurde sie ebenso 2015 mit dem Rolf Mares Preis ausgezeichnet. 2016 erhielt sie den Ulrich-Wildgruber-Preis. Lina Beckmann ist außerdem u.a. zu sehen in „Schuld und Sühne“, „The Who and the What“ und „Eines langen Tages Reise in die Nacht“.
Uhrzeit/
Datum
Spielstätte Freie
Plätze
Preis
ab
Mitglieder
(Info)
27.12.2017
19.30 Uhr
Deutsches Schauspielhaus
1 20,00 €
28.03.2018
20.00 Uhr
Deutsches Schauspielhaus
4 oder mehr 20,00 €