Moralische Kantaten

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NDR Das Alte Werk - Telemann-Festival: Moralische Kantaten

Hamburger Ratsmusik
Solist: Benno Schachtner (Countertenor)

Die Hamburger Ratsmusik - ein Ensemble mit 500-jähriger Geschichte - widmet sich gemeinsam mit dem jungen Countertenor Benno Schachtner im Rahmen des Telemann-Festivals den "Moralischen Kantaten" des großen Komponisten.

Georg Philipp Telemann
Moralische Kantaten für eine Singstimme mit Instrumentalbegleitung:
Das Glück TWV 20:25, Der Geiz TWV 20:26, Die Falschheit TWV 20:27, Die Zeit TWV 20:23, Die Hoffnung TWV 20:24, Grossmut TWV 20:28
sowie Fantasien für Viola da gamba und Barocklaute

Moralischer Zeigefinger? Mitnichten! Zwischen 1720 und 1750 suchte das frühe aufgeklärte Bürgertum in Literatur und Philosophie nach Moral und Sittenbesserung, wie sie aus der Vernunft des Menschen entspringt – die ewige Suche nach dem irdischen Glück. Georg Philipp Telemann vertonte ein dichterisches Zeitdokument der Aufklärung mit Witz und Charme. Erstmalig erklingen auch seine jüngst wiederentdeckten Fantasien für Viola da gamba.

Telemann war überaus fleißig und geschäftstüchtig. Zwischen 1715 und 1740 betrieb er einen eigenen Musikverlag, über den er mindestens 47 Drucke mit überwiegend eigenen Kompositionen in den unterschiedlichsten Instrumentalbesetzungen bis hin zu weltlichen und geistlichen Vokalwerken veröffentlichte. Seine Vorliebe galt dabei vollständigen Sammlungen wie Solo-Sonaten für Flöte, Violine, Cembalo und Viola da gamba oder eben Kantaten. Über Kataloge und Annoncen in Zeitungen gelang ihm ein europaweiter Vertrieb dieser Musik.

Telemanns erst jüngst wiederentdeckte Fantasien für Viola da gamba solo erschienen zeitgleich und im Wechsel mit seinen "Moralischen Kantaten", wie ein auf August 1735 datierter Katalog ankündigte. Mit dem Programm der Hamburger Ratsmusik erklingen diese beiden Sammlungen erstmals schwesterlich vereint in einem Konzert.