Carsten Brosda

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wird Hamburgs neuer Kultursenator

Jana Schiedek wird Staatsrätin der Kulturbehörde

Carsten Brosda: „Ich bedanke mich für das Vertrauen. Barbara Kisseler hat wichtige Leitlinien der Kulturpolitik definiert, deren Weiterentwicklung eine große Aufgabe sein wird. Eine Zeit vielfältiger kultureller Impulse und der weiteren Profilierung der Kulturstadt Hamburg liegt vor uns. Angesichts der aktuellen Unübersichtlichkeiten überall auf der Welt ist schon jetzt eine Hinwendung zu Fragen des Sinns und der Orientierung spürbar. Kultur kann dafür auch in Hamburg – von der Elbphilharmonie bis zur Stadtteilinitiative – Orte und Gelegenheiten schaffen Ich freue mich darauf, gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen aus der Kulturbehörde daran mitzuwirken.“
 
Dr. Carsten Brosda, geboren 1974 in Gelsenkirchen, hat Journalistik und Politikwissenschaft an der Universität Dortmund studiert und in diesem Rahmen ein Volontariat bei der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung in Essen absolviert. Er wurde 2007 mit einer Arbeit zum Thema „Diskursiver Journalismus“ an der kulturwissenschaftlichen Fakultät der Universität Dortmund promoviert und hat mehrere Jahre lang als Lehrbeauftragter an verschiedenen deutschen Hochschulen gearbeitet. Von 2000 bis 2005 war er in verschiedenen Positionen als Pressereferent, Redakteur, Redenschreiber und Referent für Grundsatzfragen beim Parteivorstand der SPD in Berlin tätig. Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales leitete er von 2005 bis 2009 das Referat Reden, Texte und Analysen und war ab 2008 zudem stellvertretender Leiter des Leitungs- und Planungsstabes. Von 2010 bis 2011 war er Abteilungsleiter Kommunikation des SPD-Parteivorstands, bis er im Juni 2011 zum Leiter des neugeschaffenen Amtes Medien in der Hamburger Senatskanzlei bestellt wurde. Ab 2013 war Brosda außerdem Bevollmächtigter des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg für Medien. Zum 1. März 2016 wurde Carsten Brosda zum Staatsrat der Senatskanzlei für die Bereiche Medien und Digitalisierung sowie zum Staatsrat der Kulturbehörde berufen.

Pressemeldung der Kulturbehörde vom 27. Januar 2017