Sprecher Christian Brückner © Ilona Montag
Sprecher Christian Brückner © Ilona Montag

Erlaubst du wohl, dir ein Geschichtchen zu erzählen?

1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland:

Ein bundesweiter Volksbühnenabend mit Musik und Texten aus jüdischer Feder im Kleinen Saal der Elbphilharmonie

 

Im Rahmen des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ hat der Bund deutscher
Volksbühnen e.V. ein großes Gemeinschaftsprojekt ins Leben gerufen. Mit einem literarisch-musikalischen Abend soll sowohl an den immensen kreativen Beitrag jüdischer Künstlerinnen und Künstler zur deutschsprachigen Kultur erinnert werden als auch an die enge Verbindung der deutschen Volksbühnenbewegung mit den jüdischen Kulturschaffenden.
Das deutschsprachige Theater ist ohne sie schlichtweg nicht denkbar. Unter der Herrschaft der Nationalsozialisten verloren viele jüdische Kulturschaffende ihr Leben, und wem die Flucht gelang, der kehrte nach dem Krieg nicht unbedingt nach Deutschland zurück.
Sie alle hinterließen eine nicht wieder zu füllende Lücke.

 

Zum Ende des 19. Jahrhunderts waren viele jüdische Intellektuelle maßgeblich daran beteiligt, die von den neu entstehenden
Volksbühnen geforderte Öffnung des kulturellen Lebens für alle sozialen Schichten zu ermöglichen und voranzutreiben. So hat der
Bund deutscher Volksbühnen den jüdischen Theaterschaffenden sehr viel zu verdanken und möchte mit diesem besonderen Abend
an einige von ihnen erinnern – stellvertretend für alle. Die Veranstaltung feiert am 28. Oktober in Hamburg im Kleinen Saal der
Elbphilharmonie Premiere und tourt dann durch das ganze Land. Die weiteren Stationen sind Chemnitz, Stuttgart, Köln, München, Kassel, Bielefeld, Düsseldorf und Berlin.

 

Gemeinsam übernehmen die Schauspielerin Gesine Cukrowski, bekannt aus vielen Film- und Fernsehproduktionen, und der wunderbare Schauspieler und Rezitator Christian Brückner, genannt „Die Stimme“, den literarischen Part und erzählen von Menschen, die mit ihrer Kunst
die deutsche Kultur nachhaltig geprägt haben, wie Arthur Schnitzler, Gotthold Ephraim Lessing, Fritz Kortner, Irmgard Keun und andere.
Den musikalischen Teil bestreiten das renommierte Jewish Chamber Orchestra München und der international erfolgreiche Schweizer Cellist
Wen-Sinn Yang: Ein Divertimento von Leó Weiner, Mieczysław Weinbergs „Concertino für Cello“, die Streichersinfonie Nr. 12 von Felix Mendelssohn Bartholdy – ein Frühwerk, das sein Genie mehr als nur ahnen lässt, und Tzvi Avnis „Kaddish für Cello Solo“. Eine wirklich
hochinteressante Mischung - gerade Weinberg ist zurzeit in aller Munde und seine Werke werden endlich wieder häufiger aufgeführt.

 

Und das Beste daran: Karten für die Aufführung in der Elbphilharmonie, die exklusiv für unsere Mitglieder ist, bekommen Sie natürlich bei uns! Solange der Vorrat reicht… Hier geht's zum Ticketshop.

 

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