Magazin Nr. 5, Januar 2022

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

im Namen des gesamten inkultur-Teams wünsche ich Ihnen einen guten Start in das neue Jahr. Für viele ist der Jahreswechsel ein besonderes Datum, oft verbunden mit der Hoffnung auf Veränderungen oder Verbesserungen. Angesichts der aktuellen Lage kann auch ich nur sagen, ich wünsche mir, dass wir 2022 endlich wieder zu mehr Normalität zurückkehren können. Ich bin optimistisch und überzeugt,
dass es trotz aller Schwierigkeiten weitergeht und Theater, Oper und Konzert auch in den Wintermonaten für uns geöffnet sein werden. Und ich hoffe, dass Sie uns und den Hamburger Bühnen weiterhin Ihr Vertrauen schenken. Seien Sie versichert, dass wir alles für Ihre Sicherheit tun, um Ihnen unbeschwerte Stunden Hamburger Kultur zu ermöglichen.


Nun haben wir hier im Land eine neue Regierung – man darf gespannt sein, ob die Kultur in ihrer ganzen Bandbreite in Zukunft endlich einen höheren gesellschaftspolitischen Stellenwert erhalten wird. Unser Hamburger Kultursenator war übrigens für den Bereich Kultur an der Ausarbeitung des Koalitionsvertrags der neuen Regierung beteiligt. Das letztendliche Ergebnis bewertet Carsten Brosda als „echten Aufbruch“. Auch die neue Kulturstaatsministerin Claudia Roth gilt als engagierte Kämpferin für eine
möglichst breit aufgestellte Kultur. Das lässt doch hoffen.

 

Lange brodelte die Gerüchteküche, ob unser geschätzter Senator möglicherweise als Nachfolger von Monika Grütters nach Berlin gehen
würde. Als klar wurde, dass Brosda, laut eigener Aussage sehr gern, in Hamburg bleibt, meinte man in der gesamten Hamburger Kulturszene
ein großes Aufatmen zu vernehmen. Hamburg wird erfreulicherweise (s)einen Kultursenator behalten, von dem die Branche sich verstanden
und wertgeschätzt fühlt.


Genauso begrüßenswert ist, dass das Förderprogramm der Beauftragten für Kultur und Medien (BKM) fortgesetzt wird.
„NEUSTART KULTUR – Back to Stage“ richtet sich an die privat geführten Theater in Deutschland; insgesamt 20 Millionen Euro
werden für 2022 zur Verfügung gestellt, Projektträger ist der Deutsche Bühnenverein. Diese Unterstützung dürfte für viele Häuser eine
große Erleichterung sein.


Die Hamburger Kulturszene kann sich wirklich glücklich schätzen, dass eine so große Zahl talentierter und renommierter Künstlerinnen
und Künstler an ihren Bühnen engagiert sind. Gerade hat Lina Beckmann vom Deutschen Schauspielhaus für ihre Darstellung des Richard
in „Richard the Kid & the King“ den Gertrud-Eysoldt-Ring 2021 erhalten, wenige Wochen nach ihrer Auszeichnung mit dem Nestroy-Preis.
Damit wird einmal mehr ihre einzigartige darstellerische Intensität und geistige Durchdringung ihrer Bühnenfiguren gewürdigt. Das macht
doch gleich große Lust, Lina Beckmann in einer ihrer zahlreichen Rollen auf der Bühne des Schauspielhauses live zu erleben.

 

Ich hoffe, wir sehen uns bald dort – oder in einem der anderen tollen Hamburger Theater!

 

Herzlichst Ihr

Fredrik Schwenk

Vorsitzender des Vorstandes

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