Magazin Nr. 02, Oktober 2018

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

der September startete mit einem bunten Feuerwerk an verschiedensten Hamburger Kultur-Veranstaltungen und Festivals in die neue Saison, u.a. dem Fantasy-Filmfest, dem Harbour Front Literaturfestival, dem Festival New Hamburg, dem internationalen Musik- und Theaterfestival KinderKinder, dem Reeperbahn Festival, dem Filmfest Hamburg. Vielleicht haben Sie die eine oder andere Veranstaltung wahrgenommen.

Bei der alljährlichen Hamburger Theaternacht öffneten am 8. September – mit über 11.000 Besuchern – viele Hamburger Theater wieder ihre Türen und gaben Einblicke in spannende neue Produktionen. Auch wir waren mit Info-Ständen vor Ort, um mit unseren Angeboten noch mehr Menschen für die Vielfalt der Kultur in Hamburg zu begeistern.
Wieder mit dabei war auch das Opernloft. Noch mit Baustellen-Charme präsentierte das Privattheater seinen „Sängerkrieg-Marathon“ an neuem Ort: im Alten Fährterminal an der Van-der-Smissen-Straße in Altona. Zu November soll der Umbau fertig sein. Dann nimmt das Junge Musiktheater Hamburg seinen Spielbetrieb wieder auf mit der Neuinszenierung von „Tosca“. Inken Rahardt (Intendantin) und Opernloft-Dramaturgin Susann Oberacker werden wie gewohnt eine völlig neue Sichtweise auf diesen Opern-Klassiker zeigen. Seit dem Abriss der alten Druckerei in der Fuhlentwiete war das Opernloft lange Zeit ohne eigene Spielstätte und gastierte mit seinen Produktionen an verschiedenen Orten – zuletzt mit „Carmen“ am Ernst Deutsch Theater. Wir freuen uns auf den Neustart.

Auf der Reeperbahn feierte das St. Pauli-Musical „Heiße Ecke“ mit einer Jubiläumswoche im September seinen 15. Geburtstag. Die temporeiche Inszenierung über einen gleichnamigen Imbiss auf der Reeperbahn ist zum Kultstück geworden. Mit rund 4200 Vorstellungen und weit über zwei Millionen Zuschauern avancierte die „Heiße Ecke“ zum erfolgreichsten deutschsprachigen Musical, das auch viele von Ihnen bereits erlebt haben.

Vielleicht haben Sie beim Studieren des letzten Magazins bemerkt, dass viele Theater erfolgreiche Inszenierungen der vergangenen Spielzeit für eine kurze Periode wieder aufnehmen. Nutzen Sie die Gelegenheit, diese Stücke doch noch zu sehen! Ich denke da an „Goethes sämtliche Werke – leicht gekürzt“ im Altonaer Theater oder „1984“ im Ernst Deutsch Theater oder „Marlene Dietrich“ im Hamburger Engelsaal oder den „Ghetto Swinger“ in den Hamburger Kammerspielen oder auch den „Frosch mit der Maske“ im Imperial Theater. Dass diese Auswahl zufällig mit meinem Geschmack übereinstimmt, ist Ihnen sicher klar. Möglicherweise hätten Sie viel lieber ein anderes Stück noch einmal auf dem Spielplan gesehen oder sind nun gespannt auf etwas Neues.

Und noch ein Hinweis in eigener Sache: Auch wenn jetzt wohl noch niemand an Weihnachten denken will… in diesem Magazin finden Sie – wie in jedem Jahr im Oktober – unser Angebot an Weihnachts-Abos mit drei oder vier Veranstaltungen zum Verschenken oder selbst Genießen. Und die weihnachtliche Lesung mit Clemens von Ramin in der Kleinen Laeiszhalle am 8. Dezember sollte ein Selbstgänger sein!

Herzlichst Ihr
Bernd Rickert
Vorsitzender des Vorstandes