Magazin Nr. 2, Oktober 2021

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

das war doch wirklich ein gelungener Start in die neue Spielzeit, mit vielen interessanten Premieren
von Theaterstücken, die während der Corona-Pandemie ohne Aussicht auf eine Aufführung inszeniert und geprobt wurden. Nun ist es aber endlich soweit und die Premieren schießen aus den Theaterböden wie die Pilze in den heimischen Wäldern. Und so können wir uns auch in den nächsten Wochen und Monaten weiter auf starke Theater-, Oper- und Konzertabende freuen. Ganz besonders froh bin ich
dabei für die vielen Künstlerinnen und Künstler, für die eine lange Zeit der Frustration und Unsicherheit nun hoffentlich zu Ende geht. Und die nun endlich wieder ihrer Profession und Leidenschaft auf den Hamburger Bühnen nachgehen können.

 

Noch gelten für den Theaterbesuch zu unserer Sicherheit bestimmte Regeln, die natürlich auch einen Theater- oder Konzertbesuch betreffen. In Hamburg können die Häuser zwischen den sogenannten
2G- und 3G-Regeln wählen. Auch wenn sich das etwas unübersichtlich anhört, machen Sie sich keine Gedanken, wir informieren Sie: Im Ticketshop sind alle 2G-Veranstaltungen entsprechend markiert,
für alle anderen Veranstaltungen gilt weiterhin die 3G-Regel. Mit jedem Kartenversand erhalten Sie ein
Beiblatt mit den entsprechenden Informationen. Und wer ganz sicher gehen möchte, findet tagesaktuell
alle etwaigen Veränderungen auf den Internetseiten der Theater.

 

Ihre Hamburger Volksbühne kennen Sie ja gut. Aber auch in vielen anderen Städten in Deutschland gibt es vergleichbare gemeinnützige Besucherorganisationen wie die unsere. Und alle sind wir im Bund deutscher Volksbühnen e.V. zusammengeschlossen. Langer Vorrede
kurzer Sinn: Gemeinsam haben wir anlässlich des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ einen literarisch-musikalischen
Abend kreiert, der durch Deutschland touren wird. Unter anderem konnten wir die Schauspielerin Gesine Cukrowski, den Synchronsprecher Christian Brückner und das Jewish Chamber Orchestra dafür gewinnen. Die Premiere in der Elbphilharmonie am 28. Oktober ist exklusiv für
unsere Mitglieder!

 

Thematisch passt dazu sehr gut ein Besuch im Museum für Hamburgische Geschichte, in dem das Werk des jüdischen Fotografen Max Halberstadt gezeigt wird. Er war Gründungsmitglied der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner und in den 1920er Jahren in Hamburg ein
bekannter und viel beachteter Porträtfotograf, der darüber hinaus auch Architektur- und Interieur-Aufnahmen machte und wunderbare Hamburgensien schuf. Die Ausstellung ist eine sehr angemessene und längst überfällige Würdigung dieses Fotokünstlers, der 1936 auf
massiven Druck der Nationalsozialisten aus Deutschland emigrierte und 1940 nahezu mittellos im südafrikanischen Johannesburg starb.

 

Lassen Sie uns also eintauchen in das endlich wieder live erlebbare kulturelle Leben unserer Stadt!

 

Herzlichst Ihr

Fredrik Schwenk

Vorsitzender des Vorstandes

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