Bernd Rickert beim Senatsempfang ausgezeichnet

Senatsempfang 18. März 2019 © Mathias Thurm
Senatsempfang 18. März 2019 © Mathias Thurm

Am 18. März hat der Hamburger Senat das 100-jährige Jubiläum der Hamburger Volksbühne mit einem Senatsempfang im festlichen Kaisersaal gewürdigt. Zu den Gästen aus Kultur und Politik zählten Dietrich Wersich (Erster Vizepräsident der Hamburgischen Bürgerschaft) sowie Vertreter des Senats, der Behörde für Kultur und Medien, Dr. Petra Weckel (Referatsleitung Theater) und Elke Westphal (Referentin für Privattheater), Isabella Vértes-Schütter (Intendantin des Ernst Deutsch Theaters), Prof. Frederik Schwenk (Hochschule für Musik und Theater) und die Hamburger Schauspielerin Hannelore Hoger. Weitere Gäste waren Bernd Link, der Vorsitzende des Bundes der deutschen Volksbühnen sowie 80 Vertreterinnen und Vertreter von Volksbühnen aus ganz Deutschland als auch der Vorstand und die Geschäftsführung der Hamburger Volksbühne, Mitarbeiter der Geschäftsstelle, ehrenamtliche Mitarbeiter und Kooperationspartner.

Mit Beiträgen auf Marimbaphonen gestaltete das Hamburger Percussionensemble der Hochschule für Musik und Theater unter der Leitung von Prof. Cornelia Monske das musikalische Rahmenprogramm. Zum Auftakt spielten die drei jungen Künstler (Taleja Grossmann, Juliette Serrié, Seonghyun Jo) das Werk des schwedischen Komponisten Tobias Broström „Bridging the World“.


Nach seinen Grußworten dankte Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, der Hamburger Volksbühne für ihren 100-jährigen unermüdlichen Einsatz als Mittlerin zwischen Kultur und den Bürgern in der Hansestadt. Denn neben vielen anderen Errungenschaften, die seit der Revolution von 1918/1919 zur Demokratisierung unserer Gesellschaft beigetragen haben, zähle auch die Gründung der Hamburger Volksbühne am 4. Januar 1919. Der Senator betonte, dass das Schlagwort der Hamburger Volksbühne „Kultur für alle“ eine wichtige Forderung und zugleich auch eine Selbstverpflichtung sei. Denn auch heute, wo fast jedem die Türen zu Kunst und Kultur geöffnet werden, nutze nur ein Anteil von 50% der deutschen Bevölkerung kulturelle Angebote. Kulturelle Teilhabe sei zugleich auch gesellschaftliche Teilhabe und diese gelte es auch weiterhin mit großem Einsatz zu fördern.

 

Zum Abschluss überreichte Dr. Carsten Brosda Bernd Rickert für sein über 50-jähriges ehrenamtliches Engagement die „Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes“ in Silber.