Stolpersteine, Band 1 © LZ Hamburg
Stolpersteine, Band 1 © LZ Hamburg

Stolpersteine

Vielen unter uns sind sicher schon häufig die sogenannten „Stolpersteine“ aufgefallen: Kleine Messingtäfelchen in den Gehwegen mit Namen und Lebensdaten von Menschen, die während der
NS-Zeit verfolgt und ermordet wurden, Jüdinnen und Juden, Homosexuelle, politisch Verfolgte, „Euthanasie“-Ermordete, Zeugen Jehovas und andere. Verlegt werden die Tafeln vor den Wohn- und Wirkungsorten der Opfer.

 

Die Aktion wurde in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts vom Kölner Künstler Gunter Demnig ins Leben gerufen, der Kunstsammler Peter Hess holte das Projekt im Jahre 2002 nach Hamburg.
Die Stolpersteine geben den Opfern ihre Namen zurück und entreißen sie so dem Vergessen. Als größtes dezentrales Mahnmal der Stadt laden die Erinnerungstafeln uns ein, mitten im geschäftigen Leben innezuhalten und der Opfer des Nazi-Unrechts zu gedenken.

 

Im Juni 2021 verlegte Gunter Demnig in Hamburg bereits den 6000. Stolperstein! Mittlerweile ist das Projekt nicht nur in vielen deutschen Orten zu finden, sondern auch in 26 weiteren europäischen
Ländern. Und wer noch mehr über die Menschen erfahren möchte, die sich hinter den Namen auf den
Stolpersteinen verbergen, kann dies mit den hochinteressanten Broschüren der Stolperstein-Reihe tun,
erhältlich bei der Landeszentrale für politische Bildung in Hamburg. In deren Info-Laden sind darüber hinaus viele weitere Broschüren erhältlich,
die ein breites Spektrum an historischen und gesellschaftspolitischen Themen abdecken.

 

Ein weiteres Beispiel ist die im Zusammenhang mit dem Festjahr „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ erschienene Broschüre
„Jüdisches Hamburg“. Diese Zeitreise zu Orten jüdischen Lebens, wie der BallinStadt, dem Logenhaus oder der Synagoge Hohe Weide, regt
dazu an, selbst einmal in Hamburg auf Entdeckungstour zu gehen. Und vielleicht nicht nur über die Vergangenheit zu staunen, sondern auch darüber, wie präsent und lebendig jüdische Kultur und jüdisches Leben in unserer Stadt sind.

 

Vielleicht schauen Sie ja auch einfach mal im Info-Laden der LZ vorbei? Da findet garantiert jede und jeder eine Publikation, die das Interesse weckt und neue interessante Erkenntnisse vermittelt.

 

Die hier genannten Publikationen für 3 Euro bzw. 2,50 Euro sowie viele weitere erhalten Sie im Info-Laden der Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorwall 1, Öffnungszeiten: Mo – Do 12.30 bis 17 Uhr, Fr 12.30 – 16.30 Uhr.

 

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