Ein Projekt von Falk Richter und Anouk van Dijk
Text und Regie: Falk Richter; Choreografie: Anouk van Dijk
Mit Emma Bogerd, Sandra Gerling, Christoph Jöde, Morgan Lugo, Javier Monzón García, Alberta von Poelnitz, Maximilian Scheidt, Tiemen Stemerding, Ummi Yanuba
Unter dem Titel „A Perfect Sky" erzählen Regisseur Falk Richter und Choreografin Anouk van Dijk vom Gegensatz unserer vergänglicher Körper und neu geschaffener künstlicher Wesen und Intelligenzen, von Roboterromantik und analoger Sehnsucht, von der Liebe im Zeitalter ihrer technischen Reproduzierbarkeit.
Längst hat die „Künstliche Intelligenz“ in fast alle Bereiche unseres Lebens eingegriffen. Die KI übernimmt die Verwaltung, die Organisation des Liebeslebens, reduziert Fehler im Operationssaal, schreibt Gedichte und Bewerbungsschreiben, Kunstkritiken und Theaterstücke. Dahinter steht der Traum von der Perfektion, die Sehnsucht danach, die Welt besser zu machen und menschliches Versagen auszugleichen. Aber geht in diesem temporeichen Prozess nicht genau das verloren, was den Menschen ausmacht: sein Zögern, die Unberechenbarkeit des Gefühls und die Kraft, Veränderung zu denken?
Ballett von Igor Strawinsky – Oper von Maurice Ravel, in französischer Sprache
Musikalische Leitung: Vitali Alekseenok / N.N. (27.11.2026)
Inszenierung: Suzanne Andrade, Esme Appleton
Strawinskys Ballett „Petruschka“ erzählt von der Freiheitssehnsucht eines Clowns und Ravels Oper „L’Enfant et les Sortilèges“ von Gefühlsausbrüchen eines wütenden Kindes: Dieser Doppelabend des Künstlerkollektivs 1927 entführt das Publikum in überrraschende Abenteuerwelten voller Fantasie und Akrobatik. Ein vergnügliches Abenteuer zwischen Kunst und Animation, Traum und Wirklichkeit. Eine Oper zum Eintauchen – ein Erlebnis für Augen, Ohren und Fantasie.
Nach „Blood Brothers“ (deutsch „Blutsbrüder“), dem Original-Musical von Willy Russell, das über Jahrzehnte ein Dauerbrenner am Londoner West End war. Nun kommt es auf die Bühne des Ohnsorg Theaters mit Songs, die ins Ohr gehen, und einer schwungvollen Liveband.
Es ist die tragische Geschichte der Zwillinge Mickey und Edward, die von einander getrennt im Hamburg der 60er Jahre in höchst unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nichts von der Existenz des jeweils anderen wissen. Per Zufall lernen sie sich kennen und schließen Blutsbrüderschaft. Nichts kann sie auseinander bringen, wäre da nicht die soziale Ungleichheit, die ihre Lebenswege prägt und der schicksalhafte Pakt, den ihre Mütter einst geschlossen haben...
Komödie von Ken Ludwig
Regie: Pascal Breuer
Mit Marion Kracht, Mariyama Ebel, Yana Robin la Baume, Antje Rietz, Alessa Kordeck, Mia Geese, Mackie Heilmann
Eine Diva im Delirium. Eine Intendantin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Eine heroische Assistentin. Und eine Oper kurz vor’m Explodieren! Willkommen in der herrlich schrill-skurrilen Welt von „Carmen darf nicht platzen – Chaos in der Oper“ – mit hochgradigen Turbulenzen, rasanten Verwechslungen und Chaos vom Feinsten, wenn die Grande Diva plötzlich kleinlaut wird und eine schüchterne Assistentin zur Heldin des Abends avanciert! „Carmen darf nicht platzen“ ist die 100% weibliche Neuauflage des Welterfolgs „Otello darf nicht platzen“ – temporeich, herzergreifend und gnadenlos komisch. Popcorn-Theater in rosa, frech und funkelnd!
Cleveland Grand Opera, 1934: Alles ist bereit für das Opernereignis des Jahrhunderts! Elena Firenzi, die weltberühmte Sopranistin, soll „Carmen“ singen. Doch die Diva kommt zu spät – völlig derangiert. Nach einem explosiven Cocktail aus Stress, Streit und Schlaftabletten schläft sie tief und fest, kurz bevor der Vorhang aufgeht. Was nun? Absagen? Undenkbar! Denn: „Carmen darf nicht platzen!“
Neue Philharmonie Hamburg
Dirigent: Marco Parisotto
Solisten: Jana Kuss (Violine) und Mikayel Hakhnazaryan (Cello)
Zwei Giganten der deutschen Musikgeschichte treffen in diesem Konzert aufeinander: der späte Brahms und Beethoven mit seinem wohl größten Erfolg. In Brahms Doppelkonzert führen Violine und Cello einen spannenden Dialog, die Geige eher lieblich, sie muss – und wird – sich gegen das dunkler gefärbte Cello behaupten. Der überschäumende Elan und Rhythmus von Beethovens Siebter sind einfach mitreißend, dem kann sich niemand entziehen!
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Ballett von Igor Strawinsky – Oper von Maurice Ravel, in französischer Sprache
Musikalische Leitung: Vitali Alekseenok / N.N. (27.11.2026)
Inszenierung: Suzanne Andrade, Esme Appleton
Strawinskys Ballett „Petruschka“ erzählt von der Freiheitssehnsucht eines Clowns und Ravels Oper „L’Enfant et les Sortilèges“ von Gefühlsausbrüchen eines wütenden Kindes: Dieser Doppelabend des Künstlerkollektivs 1927 entführt das Publikum in überrraschende Abenteuerwelten voller Fantasie und Akrobatik. Ein vergnügliches Abenteuer zwischen Kunst und Animation, Traum und Wirklichkeit. Eine Oper zum Eintauchen – ein Erlebnis für Augen, Ohren und Fantasie.
Hamburg Ballett
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Musikalische Leitung: Markus Lehtinen
Mit „Romantic Evolution/s“ präsentiert das Hamburg Ballett einen besonderen Abend zwischen Tradition und zeitgenössischer Interpretation. Auf dem Programm stehen August Bournonvilles Klassiker „La Sylphide“, ein Meilenstein des Romantischen Balletts - sowie „Äther“, eine Uraufführung von Aleix Martínez, Erster Solist des Hamburg Ballett und Choreograf.
„La Sylphide“
Ballett von August Bournonville (Choreografie) zur Musik von Herman Severin Løvenskjold
Inszenierung und Einstudierung: Frank Andersen, Eva Kloborg
Bühne und Kostüme: Mikael Melbye
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg
Musikalische Leitung: Markus Lehtinen
„Äther“
Ballett von Aleix Martínez (Choreografie und Bühnenbild)
Kostüme: Lennart Radtke; Filmarbeit: Kiran West
Musik: Peteris Vasks, Arvo Pärt, Arnau Obiols
Solo-Violine: Anton Barakhovsky (7.12.25 / 9.12.25 / 5.2.26)
Valeriy Sokolov (12.12.25 / 16.12.25 / 17.12.25)
Symphoniker Hamburg; Dirigent: Ton Koopman
Ein Morgenkonzert für das, was überdauert: Für Melodien, die sich nicht in einem raschen Aufblitzen erschöpfen, sondern seit Jahrhunderten lodern. Ton Koopman, Spezialist für Alte Musik, die bis heute nichts von ihrer Bedeutung verloren hat, kehrt ans Pult der Symphoniker zurück – und lenkt den Blick vom ersten Aufleuchten der Klänge zum Zuhören und Verweilen.
Georg Philipp Telemann: Suite und Schluss aus der Tafelmusik III B-Dur
Johann Sebastian Bach: Sinfonia aus der Kantate BWV 42
Georg Friedrich Händel: Feuerwerksmusik D-Dur
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Ein Lieberabend von Dietmar Loeffler (Regie und Musikalische Leitung)
Mit Antje Rietz, Dietmar Loeffler/Markus Schell, Angela Roy, Linda Hesse, Julia Lindholm, Jasper Middendorf
Nach 20 Jahren kommt der kultige Liederabend überarbeitet zurück auf die Bühne! Ein Abend voller Musik, zum herzhaften Lachen und zur Erwärmung der Seele!
Frauen auf der Suche nach der optimalen Partnerschaft stehen massiv unter Druck durch digitale Reizüberflutung seitens der sozialen Netzwerke wie Instagram oder TikTok, bei Dating mit Tinder oder Bumble. Da hilft nur ein Seminar bei Psychologin Christiane. Mit ihrem Workshop „Männerbeschaffungsmaßnahmen“ will die Psychologin gegensteuern und mit gemeinsamem Singen die einzigartigen Fähigkeiten von Frauen stärken: Empathie, Phantasie, soziale Kompetenz, Gerechtigkeitsgefühl und ihre vielen Emotionen. Denn wer seine Stimme kennt, kann laut und deutlich seine Meinung sagen und sich behaupten...
Symphoniker Hamburg; Dirigent: Sylvain Cambreling; Solist: Timothy Ridout (Viola)
Mozart in all seinen Facetten: Von der strahlenden G-Dur-Symphonie, die beinah einer Opern-Ouvertüre gleicht, bis zur Dramatik der g-Moll-Symphonie spannt sich ein weiter Bogen. Dazwischen gibt es mit dem berühmten Klarinettenkonzert einen Perspektivwechsel, in einer Fassung für Viola gewinnt es eine neue, warme Klangfarbe. Mit Timothy Ridout, dem Jeffrey-Tate-Preisträger 2020, und Sylvain Cambreling am Pult entsteht hier ein Mozart-Bild, das uns Vertrautes neu hören lässt.
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 32 G-Dur KV 318
Wolfgang Amadeus Mozart: Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 (Bearbeitung für Viola)
Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Schauspiel nach dem Roman von Anthony Burgess
Regie: Franziska Autzen; mit Theaterstar Sven Schelker
Burgess` Roman, das Kultwerk „A Clockwork Orange“, vor allem bekannt durch Stanley Kubricks Verfilmung von 1972, zeichnet ein verstörendes, hochaktuelles Bild von Moral, Macht und Verantwortung.
Alex, jugendlicher Anführer seiner Gang, wird nach einer Nacht voller Gewaltexzesse zu vielen Jahren Gefängnis verurteilt. Dort lässt er sich ein auf eine Umerziehungsmaßnahme, bei der er gezwungen wird, brutalste Videos anzusehen. So soll er schrittweise gegen Gewalttätigkeit konditioniert werden. Schließlich wird er als geheilt entlassen. Doch nun beginnt die Horrorshow erst richtig...
Schauspiel nach dem Roman von Fatma Aydemir
Regie: Hakan Savas Mican; mit Tilo Werner, Oda Thormeyer, Gina Haller, Sinan Güleç, Moné Sharifi, Cino Djavid, Oska Melina Borcherding
„Dschinns“, der Bestsellerroman von Fatma Aydemir, erzählt aus sechs Perspektiven von Brüchen und Bindungen – und von dem, was eine Familie trotz allem zusammenhält. Regisseur Hakan Savas Mican webt diese Erzählfäden auf der Bühne zu einem feinen Geflecht. Die Familie begegnet sich neu – zwischen Erinnerung, Verlust und Zuneigung.
Hüseyin ist tot. Dreißig Jahre hat er in Deutschland gelebt, gearbeitet, geschwiegen. Kurz vor seinem Tod kauft er eine Wohnung in Istanbul – als Versprechen auf ein anderes Leben. Zu seiner Beerdigung kommt die Familie Yilmaz nach Jahren erstmals wieder zusammen.
Schauspiel von Marina Carr
Regie: Elias Perrig
Das Stück erzählt hochemotional vom Leidensweg Klytämnestras nach der Opferung ihrer Tochter Iphigenie durch ihren Ehemann, den mykenischen König Agamemnon.
Die Griechen wollen gegen Troja in den Krieg ziehen. Agamemnon opfert seine Tochter Iphigenie auf Befehl des Orakels von Delphi – vermutlich eine politische Intrige, getarnt als göttliche Botschaft. Klytämnestra kommt zu spät, um ihre Tochter zu retten. Zehn Jahre später kehrt Agamemnon zu Klytämnestra und den Kindern in den Palast zurück. Als Kriegsbeute: die Prophetin Kassandra, die fortan sein Bett teilt...
Vier neue Folgen nach der Kultserie „Der Tatortreiniger“ von Mizzi Meyer
Regie: Ulrich Bähnk; mit Ulrich Bähnk, Victoria Fleer, Jessica Kosmalla, Alexander Wipprecht
„Über den Wolken“: Bei der Reinigung des Tatorts wird Schotty vom Ehemann des Opfers überrascht – der seine Frau mit einer Axt ermordet hat.
„Anbieterwechsel“: Schotty putzt in einem Maklerbüro für Religionen und kommt mit der Besitzerin ins Gespräch über Gott und die Welt – und das Leben danach.
„Nicht über mein Sofa“: Einbruch bei einer wohlhabenden alten Dame, der Dieb verunglückt auf der Flucht tödlich. Schotty zweifelt: War es wirklich ein Unfall?
„Sind sie sicher?“: Schotty trifft auf einen sadistischen Geschäftsführer, der seine Mitarbeiter überwacht, massiv unter Druck setzt und manipuliert...
Schauspiel nach der Kurzgeschichte von Annie Proulx
Regie: Michael Schachermaier
Annie Proulx erzählt von wortkargen Männern, Bergen und überwältigenden Gefühlen. Ihre Geschichte brach bei ihrem Erscheinen mit den Konventionen des Western-Genres und rechnete ab mit einer harten, männlichen Welt. Ein poetisches Stück über das, was passiert, wenn man nicht sein darf, wer man ist und nicht lieben kann, wen man will.
Zwei Cowboys hüten gemeinsam Schafherden. In der Einsamkeit der Natur kommen sie sich näher und es entwickelt sich eine Liebe, die in ihrer Welt keinen Platz findet.
Komödie von Peter Jordan; Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann
Mit Boris Aljinovic, Tonio Arango, Anika Baumann, Samson Fischer
Ein höllisch lustiger Trip zwischen „Tanz der Vampire“ und „Rocky Horror Picture Show“, zwischen Blutsauger-Farce und politischem Albtraum, voll schwarzem Humor, Chaos, überraschender Wendungen. „Dracula“ – bissig, wild, aktuell und politisch. Und garantiert nicht so, wie Sie erwarten.
Die Welt ist im Eimer – und Dracula auch. Der legendäre Fürst der Finsternis hat Burnout, sein Diener ist jetzt Veganer und das Blut der Lebenden schmeckt zunehmend nach Glyphosat. Die ewige Jugend? Sowieso Fake-News! 750 Jahre Ewigkeit machen eben auch hartgesottene Blutsauger blass. In diese Ödnis platzen Nelly und Mark, zwei Digital Natives auf Abenteuertrip. Eigentlich wollten sie nur Rumänien erkunden – doch trotz Google Maps landen sie ausgerechnet im Schloss von Dracula. In dessen Kellerverlies hausen die widerlichsten Diktatoren der Geschichte, für immer verwahrt, wie radioaktiver Abfall. Und die eigentliche Frage lautet nicht: Gibt es Dracula noch? Sondern: Ist das Böse zurück? Wer sitzt heute im Oval Office? Ist die Hölle umgezogen?