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Rund um Hamburg und in die benachbarten Bundesländer


Wir bieten Ihnen zu allen Jahreszeiten Tagestripps nach Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Niedersachsen an: durch malerische Landschaften, in historisch bedeutsame Orte, zu sehenswerten Ausstellungen, zu Musikfestspielen im Sommer, zu Weihnachtsmärkten im Winter uvm.


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Mehrtagesreisen

Mit inkultur ins In- und Ausland


Mehrtägige spannende Kulturreisen innerhalb Deutschlands und ins europäische Ausland mit verschiedenen Veranstaltungsschwerpunkten: Auf den Spuren bedeutender Literaten, Komponisten oder Maler, Fahrten zu Musikfestspielen, zu sehenswerten kunsthistorischen Stätten, durch beeindurckende Naturlandschaften uvm.


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Mehrtagesreisen

Buchungshinweise:
Bei allen Veranstaltungen werden Sie durch ehrenamtliche Mitarbeiter von inkultur begleitet.
Änderungen sind stets vorbehalten.


Titel
Datum
Domstufenfestspiele Erfurt © Lutz Edelhoff

Domstufenfestspiele Erfurt und Thüringer „Klassiker“


Erleben Sie die kulturellen „Klassiker“ des schönen Thüringen: Eisenach, Weimar und Erfurt. Als i-Tüpfelchen erwarten Sie die berühmten Freiluftfestspiele auf den Stufen des imposanten Erfurter Doms.

11.07.2021 - 14.07.2021
Domstufenfestspiele Erfurt © Lutz Edelhoff
11.07.2021 - 14.07.2021

Domstufenfestspiele Erfurt und Thüringer „Klassiker“


Erleben Sie die kulturellen „Klassiker“ des schönen Thüringen: Eisenach, Weimar und Erfurt. Als i-Tüpfelchen erwarten Sie die berühmten Freiluftfestspiele auf den Stufen des imposanten Erfurter Doms.

Domstufenfestspiele Erfurt © Lutz Edelhoff
Domstufenfestspiele Erfurt © Lutz Edelhoff

Domstufenfestspiele Erfurt und Thüringer „Klassiker“




Mitglieder:
DZ p. P. € 685,00 / EZ p. P. € 775,00


Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 705,00 / EZ p. P. € 795,00

11.07.2021 - 14.07.2021










Domstufenfestspiele Erfurt © Lutz Edelhoff
Domstufenfestspiele Erfurt © Lutz Edelhoff

Domstufenfestspiele Erfurt und Thüringer „Klassiker“


11.07.2021 - 14.07.2021




Mitglieder:
DZ p. P. € 685,00 / EZ p. P. € 775,00


Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 705,00 / EZ p. P. € 795,00



Sonntag, 11.07. 2021
1. Tag: Wir nehmen Kurs auf die thüringische Landeshauptstadt Erfurt. Dabei darf ein Abstecher nach Eisenach nicht fehlen, denn hier thront die legendäre Wartburg über der Stadt, sicher einer der symbolträchtigsten Orte Deutschlands. Bei einer Führung lernen wir die gesamte Anlage der Wartburg mit Burg, Palas, Museum und Lutherstube kennen und erfahren viel über ihre wechselvolle Geschichte. Schon ihr Anblick aus der Ferne ist höchst beeindruckend: Vor der Kulisse des Thüringer Waldes steht sie auf einem spektakulär nach allen Seiten abfallenden Felsplateau. Im 11. Jahrhundert von einem Thüringer Landgrafen als Wehrbau errichtet, wurde sie um 1200 unter Herrmann I. zum Ort einer glanzvollen Hofhaltung. Um das Jahr 1206 soll denn hier auch der sagenumwobene „Sängerkrieg auf der Wartburg“ stattgefunden haben. Noch berühmter ist die Wartburg aber wohl durch die einjährige sogenannte Schutzhaft Martin Luthers als „Junker Jörg“.  Und am 18. Oktober 1817 fand hier die erste bürgerlich-demokratische Versammlung Deutschlands statt: 500 Studenten traten für einen geeinten Nationalstaat ein.
Nach unserem Besuch auf der Burg machen wir noch einen Abstecher in die Eisenacher Altstadt. Hier wartet ein kleiner Ausflug in die Welt der Musik auf uns, denn: Eisenach ist auch die Geburtsstadt des großen Johann Sebastian Bach. Sei mutmaßliches Geburtshaus, ein sechshundert Jahre altes Bürgerhaus am Eisenacher Frauenplan, ist seit 1907 Museum. Bei einem geführten Rundgang durch das Bachhaus besichtigen wir Ausstellungsräume, die einen Einblick in Leben und Werk geben. Im Instrumentensaal erleben wir schließlich, wie auf typischen Original-Tasteninstrumenten aus der Zeit Bachs musiziert wird. Anschließend legen wir die wenigen noch verbliebenen Kilometer nach Erfurt zurück und checken ein im zentral gelegenen, modern eleganten 4-Sterne-Radisson Blu Hotel, wo wir mit einem schönen Abendessen empfangen werden. Vielleicht unternehmen Sie ja anschließend noch einen kleinen Spaziergang durch die wunderbare Altstadt von Erfurt?

 

Montag, 12.07.2021
2. Tag: Dieser Tag gehört ganz der berühmten Stadt Weimar. Zu Beginn folgen wir einer „historischen Persönlichkeit“, die uns die Kulturstadt Weimar nahebringt, die nicht nur vom Geist der Klassik durchdrungen ist, sondern auch vom Geist der Weimarer Republik und des Bauhaus. 1999 wurde Weimar die erste deutsche Kulturstadt Europas, hier gibt es allein zweiundzwanzig historische Häuser und literarische Gedenkstätten, darunter die Wohnhäuser von Goethe und Schiller. Diese Stadt lebt wahrlich ihre Kultur. Nach der Stadtführung steht Ihnen Zeit für eigene Erkundungen zur Verfügung. Vielleicht nehmen Sie ja auch im „Köstritzer Schwarzbierhaus“ eine kleine Stärkung ein? Und dann gibt es natürlich auch noch das Bauhaus.  Hier in Weimar wurde die weltberühmte Designhochschule ins Leben gerufen. Am Nachmittag werden wir im erst 2019 zum 100-jährigen Bestehen des Bauhauses eröffneten neuen „bauhaus museum weimar“ mehr über diese bedeutende Design- und Kunstschule erfahren. Hochinteressant ist, wie das Bauhaus Anfang des 20. Jahrhunderts entscheidende Prozesse für Veränderungen im Hinblick auf eine neue Gesellschaft, neues Zusammenleben, neue Technologien und vieles mehr initiiert hat. Zu Abendessen und Übernachtung kehren wir ins Hotel zurück.

 

Dienstag, 13.07. 2021
3. Tag: Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück und widmen uns dann ganz der Stadt Erfurt. Die Landeshauptstadt von Thüringen blickt auf eine über 1250-jährige Geschichte zurück. Das Architektur-Ensemble von Dom und Severikirche gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe. Die wunderbar erhaltene und sanierte Altstadt wird unter anderem durch die beeindruckende Krämerbrücke geprägt, die die längste mit Häusern bebaute Brückenstraße Europas ist. Auf unserer Tour durch die Stadt, die zum Teil mit dem Bus, vorrangig aber zu Fuß stattfindet, begleitet uns dann eine „historischen Persönlichkeit“, die uns die Altstadt und die Zitadelle Petersberg näherbringt. Einige Überraschungen sind auch eingeplant…Nach Ende der Führung bleibt genügend Zeit zur freien Verfügung, um die Stadt zu „erobern“ und eigene Schwerpunkte zu setzen. Neben Dom und Severikirche ist auch die Alte Synagoge ein ganz besonderer Ort. Die ältesten Bauteile stammen aus dem 11. Jahrhundert, im Laufe ihrer wechselvollen Geschichte wurde die Synagoge mehrfach umgebaut, seit 1998 saniert und 2009 als Ausstellungsbau zum jüdischen Leben in Erfurt eröffnet. Gegen Aufpreis kann eine Führung durch die Synagoge gebucht werden. Neben alle historischen Kostbarkeiten hat Erfurt aber natürlich noch viel mehr zu bieten – vielleicht gehen Sie ja auch ein wenig bummeln und einkaufen? Nach einem frühen Abendessen in einem Erfurter Restaurant erwartet uns dann ein kultureller Höhepunkt: Der Besuch der jährlichen Freiluftfestspiele vor der imposanten Kulisse von Dom und Severikirche. Gegeben wird Tschaikowskys Oper „ Die Jungfrau von Orleans“. Der Komponist selbst richtete das Libretto und orientierte sich dabei sowohl an Schillers Tragödie als auch an den historischen Fakten. In diesem Werk macht sich der Einfluss der französischen Oper auf Tschaikowsky stark bemerkbar. Genießen Sie einen wunderbaren Opernabend unter freiem Himmel!

 

Mittwoch, 14.07.2021
4. Tag: Heute machen wir uns wieder auf den Heimweg – nicht ohne dem „Europa-Rosarium“ in Sangerhausen im Südharz einen Besuch abgestattet zu haben. Gegründet im Jahre 1903, besitzt es vermutlich die größte  Rosensammlung der Welt. Während der Führung durch das Gelände können wir in Formen, Farben und Düften schwelgen. Und gleichzeitig Kunstwerke bestaunen, denn seit 2020 findet hier im Freien die Ausstellung „Rose trifft Kunst“ statt. Danach treten wir entspannt die direkte Rückreise nach Hamburg an.


Leistungen:

Fahrt im exklusiven 5*-Bus (6.30 Uhr ab HH-ZOB), 1x Peters Reisen Schlemmer-/Sektfrühstück am Bus, 3x Übernachtung / Frühstücksbuffet, 2x Abendessen (in der Regel als Dinner-Buffet) im Rahmen der Halbpension im sehr guten, zentral gelegenen und modern-eleganten 4*-Radisson Blu Hotel am Rande der Altstadt von Erfurt (alle Zimmer verfügen über 18 m² Größe und sind mit Dusche/WC, Minibar, Telefon, Farb- und Pay-TV, Kaffee-/Tee-Zubereitungsmöglichkeiten und Fensterverdunklung ausgestattet), 1x Abendessen in einem Restaurant, Anreise nach Erfurt mit Abstecher Eisenach mit geführter Besichtigung auf bzw. durch die legendäre Wartburg (Eintritt inkl.) mit Palas, Museum und Lutherstube, anschließend geführte Besichtigung durch das Geburtshaus von Johann Sebastian Bach in Eisenach mit kleinem Konzert auf historischen Instrumenten, ganztägiger Ausflug in die Klassiker-Stadt Weimar mit geführtem Stadtrundgang, geführter Besichtigungsrundgang (in zwei Gruppen) durch das neue „bauhaus museum weimar“, große(r) geführte(r) Erlebnis-Stadtrundfahrt/-rundgang durch Erfurt mit Abstecher zur Festung „Citadelle Petersberg“ und kleinen kulturellen und kulinarischen Überraschungen, (fakultativ (gegen Aufpreis) möglich ist eine geführte Besichtigung der Alten Synagoge zu Erfurt), Eintrittskarte für die Domstufen-Festspiele in Erfurt am 13.07., Rückreise mit Abstecher Sangerhausen im Südharz mit Besuch des Europa-Rosariums mit geführtem Spaziergang durch den Rosengarten sowie die im Europa-Rosarium stattfindende Outdoor-Kunstausstellung „Rose trifft Kunst“, Insolvenzversicherung (Reisegeldabsicherung). Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden.

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: 10. Mai 2021

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
20097 Hamburg
Tel.: 040-30393038
FAX: 040-28055025

Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



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Normandie © Tony Knight-pixabay

Willkommen in der Normandie!


Für viele Reisende ist die Normandie nur eine Durchgangsstation auf dem Weg an die bretonische Küste oder nach England. Was außerordentlich schade ist, denn die Normandie ist wunderschön und hat unglaublich viel zu bieten: Küsten, Kirchen, Klöster und große Gaumenfreuden – bienvenue en Normandie!

19.08.2021 - 29.08.2021
Normandie © Tony Knight-pixabay
19.08.2021 - 29.08.2021

Willkommen in der Normandie!


Für viele Reisende ist die Normandie nur eine Durchgangsstation auf dem Weg an die bretonische Küste oder nach England. Was außerordentlich schade ist, denn die Normandie ist wunderschön und hat unglaublich viel zu bieten: Küsten, Kirchen, Klöster und große Gaumenfreuden – bienvenue en Normandie!

Normandie © Tony Knight-pixabay
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Willkommen in der Normandie!



Mitglieder:
DZ p. P. € 2.119,00 / EZ p. P. € 2.509,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 2.174,00 / EZ p. P. € 2.564,00

19.08.2021 - 29.08.2021










Normandie © Tony Knight-pixabay
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19.08.2021 - 29.08.2021



Mitglieder:
DZ p. P. € 2.119,00 / EZ p. P. € 2.509,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 2.174,00 / EZ p. P. € 2.564,00



Donnerstag, 19.08.2021
1. Tag: Über Belgien reisen wir an und machen dabei Station in Lüttich. Diese Stadt – übrigens Geburtsort des Schriftstellers Georges Simenon – hat durchaus zwei Gesichter. Zum Teil ist sie immer noch geprägt von ihrer Vergangenheit als Stahl- und Kohleindustriezentrum. Genauso jedoch ihr wunderbares Zentrum mit historischen Gebäuden, Kirchen, mit heimeligen Gassen und Plätzen und überhaupt französischem Flair. Der späte Nachmittag in Lüttich ist einem Schnupper-Spaziergang durch die Altstadt und einem Besuch im modernen Bahnhof von Stararchitekt Calatrava gewidmet, bevor wir unser Hotel beziehen, am Ufer der Maas, nicht weit von der Altstadt gelegen.

Freitag, 20.08.2021
2. Tag: Auf der Weiterfahrt Richtung Westen machen wir einen Abstecher nach Amiens. Sicherlich ein Höhepunkt in dieser Stadt, die wir bei einer geführten Besichtigung per Bus und zu Fuß erobern werden, ist die Kathedrale Notre Dame d’Amiens. Sie ist eine klassische Vertreterin der französischen Hochgotik des 13. Jahrhunderts und die größte Kathedrale Frankreichs, seit 1981 auf der Weltkulturerbliste der UNESCO. Freuen Sie sich auf eine geführte Besichtigung. Faszinierend an dieser Stadt sind außerdem die einmaligen schwimmenden Gärten, die „Hortillonages“. Von Amiens geht es dann weiter in die Hauptstadt der Normandie, Rouen, wo wir zu Abend essen und die nächsten drei Nächte verbringen werden.

Samstag, 21.08.2021
3. Tag: An der Seine gelegen, eine malerische  Altstadt mit Fachwerk und gotische Kathedrale, dazu moderne Elemente – lassen Sie sich bei einem geführten Spaziergang von dieser Stadt bezaubern. In Ihrer Freizeit über Mittag können Sie dann eigene Akzente setzen. Den Nachmittag widmen wir dann den wunderschönen und weltberühmten Gärten des Impressionisten Claude Monet in Giverny. Einiges werden Sie sicher aus der Betrachtung seiner Kunstwerke wiedererkennen. Zum Abendessen sind wir dann zurück im Hotel.

Sonntag, 22.08.2021
4. Tag: Heute steht eine Rundfahrt zu den schönsten Zielen der Umgebung auf dem Programm. Der Vormittag gehört der Abtei Jumièges, gegründet im Jahr 654 und ihrer wechselvollen Geschichte. Zwar ist die Abtei heute eine Ruine – aber was für eine! Sie ist immer noch großartig und anhand von Schautafeln lässt sich rekonstruieren, was für ein überwältigendes Bauwerk sie einst war. Lassen Sie sich dazu doch einfach vom Genius Loci berühren. Dann kehren wir zurück in die Gegenwart – wir nehmen Kurs auf die Küste und überqueren über den Pont de Brotonne, auf dem es wahrlich hoch hinausgeht, die Seine. Von hier aus erreichen wir das zauberhafte Küstenstädtchen Etrétat. Unser Spaziergang durch den Ort endet am Strand – und hier erwartet und ein wirklich atemberaubender Blick auf die berühmten Felsformationen, die Falaises d’Etrétat. Weiter geht es die Küste des Ärmelkanals entlang bis zur Hafenstadt Le Havre, die durch ihre Architektur beeindruckt. Der im Krieg schwer beschädigte Stadtkern wurde nach Plänen des belgischen Architekten Auguste Perret neu gestaltet und gehört heute zur Liste des UNESCO-Weltkulturerbes.  Mindestens so berühmt ist natürlich auch der sogenannte „Joghurtbecher“ von Oscar Niemeyer. Wir fahren weiter Richtung Süden und überqueren dabei die größte Schrägseilbrücke Europas, den Pont de Normandie. Sie verbindet Le Havre mit dem reizenden Fischerstädtchen Honfleur, dem wir zum Abschluss des Tages einen Besuch abstatten. Als einer der schönsten Orte der Côte Fleurie verbindet Honfleur gekonnt Fischerdorf-Romantik und Künstlerflair. Bei einem kleinen geführten Orientierungsrundgang besuchen wir  auch die einzigartige, von Schiffszimmerleuten gebaute Gemeindekirche St. Cathérine aus dem 15. Jahrhundert. Zu Abendessen und Übernachtung sind wir dann zurück im Hotel in Rouen Sud.

Montag, 23.08.2021
5. Tag: Den heutigen Tag widmen wir den drei großen „Cs“ der Normandie: Camenbert – Cidre – Calvados! Als erstes nehmen wir Kurs auf die Käserei Graindorge in der Nähe des Örtchens Livarot. Hier erfahren Sie mehr über die Käseherstellung und die regionaltypischen Sorten Camembert, Livarot und Pont l’Evéque, die natürlich auch verkostet werden. Im Anschluss erkunden wir mit unserem Reiseleiter die herrliche Region des Pays d’Auge und landen schließlich beim Château du Breuil. Hier erfahren wir alles über die Herstellung von Cidre und Calvados. Natürlich steht auch hier eine Verkostung auf dem Programm: Calvados, gefolgt von einer Tarte Normande und einem Glas Cidre. Zu Abendessen und Übernachtung werden wir im nördlichen Caen in unserem Mercure Hotel erwartet.

Dienstag, 24.08.2021
6. Tag: Nach dem Frühstück machen wir uns auf an die Küste, nach Arromanches-les-Bains. Arromanches ist einer der Orte, an dem 1944 die Alliierten landeten. Noch heute sind Reste des künstlichen Hafens zu sehen. Ein Museum im Ort informiert kurzweilig über die Ereignisse dieser Zeit. Im Anschluss fahren wir weite nach Bayeux, wo wir den berühmten Teppich von Bayeux besichtigen werden. Diese im 11. Jahrhundert entstandene Stickarbeit illustriert auf einer Länge von fast 70 Metern mit spannenden Details die dramatische Geschichte von der Eroberung Englands durch Wilhelm dem Eroberer. Bevor wir ins Hotel zurückkehren, widmen wir uns noch unserem Aufenthaltsort Caen.

Mittwoch, 25.08.2021
7. Tag: Nun reisen wir weiter Richtung Nordwesten und nehmen Kurs auf die imposante Klosteranlage Mont St. Michel. Über drei Stockwerke strebt die mittelalterliche Klosteranlage in die Höhe – auf einem Felsen, der nach einer Sturmflut schon bald nach Baubeginn der ursprünglichen Wallfahrtskapelle vom Festland abgetrennt wurde. Für den Anstieg durch die schmalen Gassen hinauf zur Klosterkirche und zur geführten Besichtigung nehmen wir uns ausreichend Zeit. Auf unserer Weiterfahrt nach St. Malo machen wir Station in Cancale, wo sich alles um Austern dreht: Wir besuchen eine Austernzuchtanlage (mit Führung) und eine Verkostung fehlt natürlich auch nicht. Am Abend beziehen wir unser Hotel in der Korsarenstadt St. Malo (intra muros).

Donnerstag, 26.08.2021
8. Tag: Freuen Sie sich auf einen weiteren Höhepunkt: die Kanalinsel Jersey. Mildes Klima, gute Küche, vielfältige Flora und die ganz eigene Mixtur aus englischem und französischem Lebensstil machen die Inseln im Ärmelkanal zu etwas ganz Besonderem. Mit dem Katamaran brauchen wir von St. Malo nach St. Helier auf Jersey nur eine gute Stunde. Hier besteigen wir mit unserer Reiseleitung einen englischen Bus (unser Reisebus wäre zu breit für die Straßen hier…). Auf unserer Tour über die Insel, die uns sowohl ins Innere als auch entlang der Küsten und Sandstrände führt,  werden wir viel Interessantes zu Historie, Flora und Fauna und Aktuellem erfahren. Zum Abschluss bleibt noch ein wenig Zeit zum Bummeln in St. Helier, bevor wir wieder die Fähre zurück nehmen, nach St. Malo und unserem Hotel.

Freitag, 27.08.2021
9. Tag:  Stolz reckt die alte Korsarenstadt St. Malo ihre Festungsmauern ins Meer. Die aus den Befestigungen emporragenden Fassaden und Türme verleihen der Stadt eine ganz besondere Silhouette. Mit unserer Reiseleitung brechen wir auf zu einem geführten Rundgang über die Stadtmauern, von denen wir einen wunderbaren Überblick über die Stadt und den Hafen haben. Bei diesem Anblick ahnt man kaum die großen Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges. Nach der Freizeit über Mittag in der malerischen Altstadt erwartet uns am Nachmittag ein Ausflug an die „Smaragdküste“ und Cap Fréhel. Welch ein Anblick – majestätisch zeichnet sich der 72 Meter hohe, rote Steilfelsen vor dem Blau des Ärmelkanals ab. Weit, weit über’s Meer reicht hier der Blick! Vor der Rückreise kehren wir noch einmal zu Abendessen und  Übernachtung in unser Hotel in St. Malo zurück.

Samstag, 28.08.2021
10. Tag: Am ersten Tag unserer Rückreise erwartet uns noch eine ganz besondere - kulinarische - Überraschung. Hoch über der Seine thront bei Caudebec-en-Caux in traumhaft schöner Lage das Hotel-Restaurant des aus Hamburg stammenden Sterne-Kochs David Görne, der uns am späten Mittag ein exzellentes 4-Gang-Menue mit Apéritif und Kaffee kredenzt. Übernachten werde wir in Amiens.

Sonntag, 29.08.2021
11. Tag: Am letzten Tag unserer Reise geht es direkt zurück nach Hamburg – Gelegenheit, sich im Bus zurückzulehnen, die Augen zu schließen und die herbe Schönheit der Normandie vor seinem inneren Auge Revue passieren zu lassen.

 

 

Leistungen:
Fahrt im 5*-Bus, Peters Reisen Schlemmer-Sektfrühstück am Bus, 10x Übernachtung / Frühstücksbuffet, 10x Abendessen in den Hotels (in der Regel als 3-Gang-Menue), Unterbringung in modernen und sehr guten 3*- und 4*- Hotels in Lüttich, Rouen Sud, Caen Nord, St. Malo (intra muros) und Amiens, geführte/r Stadtrundfahrt /-rundgang Lüttich, geführte/r Stadtrundfahrt /-rundgang Amiens mit geführter Besichtigung der Kathedrale, großer geführter Stadtrundgang Rouen mit Besichtigung der Kathedrale Notre-Dame de Rouen und der Kirche der Johanna von Orléans, halbtägiger geführter Ausflug nach Giverny mit Spaziergang durch die Gärten von Monet, ganztägiger geführter Ausflug (Jumièges mit Besichtigung der Abbaye de Jumièges, über den Pont de Brotonne nach Etrétat, hier Spaziergang durch den Ort bis zur Felsentor-Formation und etwas Freizeit, über den Pont de Normandie bei Le Havre ins Hafenstädtchen Honfleur mit kleinem geführten Orientierungsrundgang und Besuch der Gemeindekirche  St. Cathérine), ganztägiger geführter Ausflug Pays d’Auge (geführte Besichtigung / Erklärungen zur Käseherstellung inkl. Verkostung in der Käserei Graindorge, Abstecher Château du Breuil mit geführtem Besichtigungsrundgang durch die Calvados-Brennerei, Verkostung Tarte Normande mit Crème fraîche, Verkostung Cidre und Calvados (2er Probe), Fahrt nach Arromanches-les-Bains mit Blick auf den künstlichen Hafen und Besuch des Musée du Débarquement, Bayeux mit Besichtigung des Teppichs von Bayeux, Stadtführung Caen, Klosterberg Mont St.Michel mit geführter Besichtigung, Führung durch eine Austernzuchtanlage mit Austern-Kostprobe mit Brot, Zitrone und einem Glas Wein, Ganztagesausflug mit Condor Ferries von St. Malo zur Kanalinsel Jersey und zurück (ganztägige Inselrundfahrt mit einem Inselbus und deutschsprachiger Reiseleitung für den gesamten Tag auf der Insel, Mittagessen (als 3-Gang-Menue) in einem typischen Pub), geführter Stadtrundgang St. Malo, halbtägiger Ausflug an die „Smaragdküste“ zum legendären Cap Fréhel in der Bretagne, Abstecher nach Caudebec-en-Caux in der Normandie mit 4-Gang-Mittags-Menue mit Aperitif und Kaffee, Eintrittsgelder-Paket für: Kathedrale von Amiens, Monets Gärten in Giverny, Kathedrale von Rouen, Abtei Jumièges, Kirche St. Cathérine, Château du Breuil, Mont St. Michel, Insolvenzversicherung (Reisegeldabsicherung). Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden.

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: 20. Mai 2021

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
20097 Hamburg
Tel.: 040-30393038
FAX: 040-28055025

Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



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Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner

Das Ruhrgebiet


Mit dem Ruhrgebiet verbinden viele immer noch die Vorstellung vom rußgeschwärzten „Kohlenpott“. Aber heute dienen Industrieanlagen und Bergwerke häufig als Denkmäler der Industriekultur und pflegen an vielen Orten eine enge Partnerschaft mit der Kunst.

14.10.2021 - 19.10.2021
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner
14.10.2021 - 19.10.2021

Das Ruhrgebiet


Mit dem Ruhrgebiet verbinden viele immer noch die Vorstellung vom rußgeschwärzten „Kohlenpott“. Aber heute dienen Industrieanlagen und Bergwerke häufig als Denkmäler der Industriekultur und pflegen an vielen Orten eine enge Partnerschaft mit der Kunst.

Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner

Das Ruhrgebiet



Mitglieder:
DZ p. P. € 899,00 / EZ p. P. € 1029,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 929,00 / EZ p. P. € 1059,00

14.10.2021 - 19.10.2021










Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner

Das Ruhrgebiet


14.10.2021 - 19.10.2021



Mitglieder:
DZ p. P. € 899,00 / EZ p. P. € 1029,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 929,00 / EZ p. P. € 1059,00



Donnerstag, 14.10.2021
1. Tag: Auf direktem Wege reisen wir in den „Ruhrpott“, zuerst nach Essen, wo wir den Nachmittag verbringen. Mit unserer Reiseleitung besuchen wir die Gartenstadt „Margarethenhöhe“, die seit über 100 Jahren existiert und einst gegründet wurde, um den Arbeitern des boomenden Industriegebietes Unterkunft zu bieten. Viele Unternehmen – wie in diesem Fall Krupp – legten ähnliche „Kolonien“ an, um ihre Stammbelegschaft unterzubringen und zu halten. Der Familie Krupp begegnet man in Essen überhaupt häufig, zum Beispiel in der berühmten Villa Hügel, ihrem ehemaligen Wohnsitz. Die 270-Zimmer Villa mit ihrem 28 Hektar großen Park  ist wunderschön über dem Baldeney-See gelegen. Heute wird die Villa Hügel von der Kulturstiftung Ruhr verwaltet, hier finden Konzerte und Ausstellungen statt. Bei einer Führung lernen wir das Große und das Kleine Haus kennen, danach haben Sie die Möglichkeit, durch den Park mit seinen zahlreichen Skulpturen zu spazieren. Anschließend entdecken wir mit unserer Reiseleitung per Bus und zu Fuß, wie sich die Stadt Essen gewandelt hat, von einer düsteren Industriemetropole zu einem ansehnlichen Stadtensemble mit viel Grün. Am späten Nachmittag fahren wir dann die kurze Strecke in das benachbarte Bochum, wo unser mit allen Annehmlichkeiten ausgestattetes 4*-Mercure Hotel Bochum City mit einem guten Abendessen auf uns wartet. Das Hotel verfügt über 162 komfortable und gemütliche Zimmer mit hochwertigen Betten, bequemen Sitzmöbeln, Schreibtisch sowie ein Bad mit Badewanne/Dusche, Haartrockner und Schmink-/Vergrößerungsspiegel, Ganzkörperspiegel. Dazu eine Belüftungs-/ Klimaanlage, Radio, Telefon, TV mit Satelliten-/Kabelfernsehen und Fernbedienung, Temperaturkontrolle, WIFI-Internetzugang,  kostenloses Mineralwasser auf dem Zimmer, Kaffee-/Teezubereiter, Schuhputzgerät, schalldichtes Zimmer, zu öffnende Fenster, Verdunkelungsmöglichkeiten, Doppelverglasung u.v.m. Wenn Sie Lust und Laune haben, können Sie im hauseigenen Sauna- und Fitnessbereich nach ereignisreichen Tagen eine kleine Auszeit nehmen und neue Kraft tanken.  Das Hotel liegt dabei angenehm zentral – vielleicht machen Sie nach dem Abendessen ja noch einen kleinen Rundgang?

 

Freitag, 15.10.2021
2. Tag: Der heutige Tag gehört ganz Bochum. Bei einer ausgiebigen Stadtrundfahrt von der Innenstadt bis zum grünen Süden unter dem Thema „Industriekultur in Bochum“ lernen wir die vielen Seiten dieser Stadt kennen. Von besonderer Bedeutung sind dabei natürlich die Orte, die mit der industriellen Vergangenheit der Stadt verbunden sind und heute häufig kulturell genutzt werden, wie die Jahrhunderthalle oder die legendäre Zeche Hannover. Weiter geht es auf der Westfälischen Bergbauroute, wobei wir auch die Parks und Gärten nicht außer Acht lassen, die das Ihre zum Facettenreichtum beitragen. Danach geht’s zu Fuß weiter: Unter der kundigen Anleitung von Hotte Schibulski erfahren wir in schönstem Ruhrpott-Dialekt alles über den hier ansässigen Menschenschlag und die Eigenheiten der Gegend. Zur Stärkung legen wir auf der Route den einen oder anderen kulinarischen Stopp mit Köstlichkeiten der Region ein, zum Beispiel der berühmten Currywurst… Danach steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Wobei – eigentlich sollte man hier eher von Tiefpunkt sprechen: Wir besuchen das Deutsche Bergbau-Museum (DBM), das zu den am häufigsten frequentierten Museen Deutschlands gehört. In zwei Gruppen besichtigen wir auf vier Etagen die übertägigen Ausstellungen, wo z. B. die berühmte „Dahlbusch-Bombe“ (zur Rettung Verschütteter) zu sehen ist. Und natürlich inspizieren wir dann unter Tage das originalgetreue Anschauungsbergwerk. Wieder über Tage bietet sich eine Fahrt auf den Förderturm an, der einen fantastischen Blick über Bochum und das Ruhrgebiet ermöglicht. Zu Abendessen und Übernachtung kehren wir dann in unser Hotel zurück.

 

Samstag, 16.10.2021
3. Tag: Heute lernen wir Oberhausen und die Erlebniswelt des ehemaligen Gasometers kennen, heute das Wahrzeichen der Stadt und als höchste Ausstellungshalle Europas im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Das Raumerlebnis der „Industriekathedrale“ ist überwältigend: Ein siebenfaches Echo, das von den schwarz glänzenden Wänden zurückschallt,  lässt einen einfach nur staunen. Das Dach des Gasometers ist über einen gläsernen Panoramaaufzug zu erreichen und bietet einen tollen Rundblick über die Gegend. Bei einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ mit vielen beeindruckenden und preisgekrönten Fotografien und Filmen erfahren wir mehr über die Schönheit der Natur und ihre Veränderung und Gefährdung im Zeitalter des Menschen. Dank 3D-Technik können Sie zum Beispiel auch das größte Regenwaldschutzgebiet der Erde virtuell erkunden und sich dabei in die Rollen verschiedener Bewohner versetzen. Weitere Ausstellungshöhepunkte lassen den Besucher bewundernd, staunend, aber auch nachdenklich zurück. Gleich neben dem Gasometer erwartet Sie das angeblich „schönste Einkaufszentrum Deutschlands“ für Ihre Freizeit über Mittag zum Bummeln, Shoppen und Essen. Danach fahren wir mit unserem Reisebus nach Duisburg, wo uns eine weitere Facette des Ruhrpotts erwartet: Der größte Binnenhafen der Welt und sein ganz spezielles Museum. Bei einer Hafenrundfahrt erkunden wir den Duisburger Rhein-/Binnenhafen in seiner riesigen Ausdehnung. Anschließend gehen wir im „Museum der Deutschen Binnenschifffahrt vor Anker, untergebracht in einem wunderbar restaurierten ehemaligen Jugendstil-Hallenbad. Bei einer Führung tauchen wir ein in die gar nicht so bekannte, aber unglaublich interessante Welt der Binnenschiffer-Familien an Bord und an Land. Zum Abendessen sind wir zurück im Hotel.

 

Sonntag, 17.10.2021
4. Tag: Der Weg führt uns noch einmal nach Essen, wo uns etwas ganz Besonderes erwartet: Wir besuchen die ehemalige, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende „Zeche Zollverein“. Im Rahmen einer zweistündigen industriehistorischen Führung zum Thema „Kohle und Kumpel“ erfahren wir alles über den „Weg der Kohle“ und die Arbeitsbedingungen der „Kumpel“, ihr soziales Umfeld und die gesellschaftspolitischen Strukturen des Ruhrgebiets im Wandel der Zeit. Durch die authentisch erhaltenden Übertageanlagen von Schacht XII geht es von der Schachthalle über die Sieberei bis zur Kohlenwäsche. Nach dieser „Schicht“ machen wir natürlich Mittagspause auf der Zeche und stärken uns bei einem leckeren Mittagessen vor Ort. Danach erwartet uns ein weiterer Höhepunkt, wenn auch gänzlich anderer Art. Den Nachmittag verbringen wir nämlich im „schönsten Museum der Welt“ – im Folkwang in Essen. Freuen Sie sich in diesem architektonisch spektakulären Neubau auf eine Intensive Führung durch die Sammlung und die aktuelle Ausstellung. Berühmt ist das Museum für seine phänomenalen Sammlungen von Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts (Schwerpunkt französische Malerei), der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie. Hinzu kommen herausragende Werke der deutschen Expressionisten und des Blauen Reiters sowie amerikanische und deutsche Werke der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Schlichtweg ein Traum! Das Abendessen nehmen wir wieder im Hotel ein. Für den heutigen Abend kann fakultativ ein Besuch des temporeichen Musicals „Starlight Express“ gebucht werden. Mehr als 17 Millionen Besucher haben das Musical von Andrew Lloyd Webber und Richard Stilgoe seit der Premiere 1988 in Bochum gesehen! Vor kurzem erst wurde das Musical von Andrew Lloyd Webber komplett überarbeitet. Tolle Kostüme, eine tolle Lichtshow, ein rasantes Rennen auf Rollschuhen um die Weltmeisterschaft der Züge lassen die Zeit verfliegen. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz… Im Finale singen dann alle zusammen vom Licht, das am Ende des Tunnels scheint – das ist wirklich Hoffnung und Optimismus pur! (Die Tickets der ersten Preiskategorie für € 85,00 können individuell dazu gebucht werden, bitte gleich bei Buchung der Reise bestellen.)

 

Montag, 18.10.2021
5. Tag: Wir widmen uns heute dem Rand des Ruhrgebietes und beginnen mit einem Abstecher nach Neuss. Hier liegt am Flüsschen Erft die „Museumsinsel Hombroich“ auf einem ehemaligen Industriegelände und zeigt einzigartige „Kunst-(Projekte) parallel zur Natur“. Beschreiben kann man diese grandiose Verknüpfung von vergangener Industrie, Natur und Kunst kaum – man muss sie einfach mit allen Sinnen erleben. Mit einer Künstler-Führung tauchen wir ein in diese faszinierende Welt. Ein Projekt, das lebt und sich ständig verändert, und in dem Kultur und Natur gleichermaßen wertgeschätzt werden. Lassen Sie sich einfach überraschen! Ein wenig Zeit zur freien Verfügung – vielleicht auch für einen Abstecher ins Insel-Café – runden Ihren Besuch ab. Danach führt uns unser Weg durch das wirklich zauberhafte Tal der Ruhr zum Städtchen Hattingen. Wer kann sich schon vorstellen, dass das Ruhrgebiet auch grün und ländlich ist? Hier am Südrand des Reviers begann einst der Kohleabbau, war aber im Tagebau möglich. Je weiter nördlich sich der Kohleabbau zog, desto tiefer lag die Kohle im Boden und desto mehr Schächte und Fördertürme waren dafür nötig – so erklärt sich das recht unterschiedliche Landschaftsbild des Ruhrgebietes. Freuen Sie sich also auf einen Besuch der reizenden Hattinger Altstadt mit ihren über 150, so gar nicht kohleschwarzen Fachwerkhäusern. Zum Abendessen sind wir dann wieder zurück im Hotel und können schon mal ein erstes Resümee der Reise ziehen.

 

Dienstag, 19.10.2021
6. Tag: Auf dem Rückweg nach Hamburg nutzen wir die Gelegenheit und machen Station in Hamm an der östlichen Grenze des Ruhrgebietes. Auf dem schon lange stillgelegten Gelände der Zeche Maximilian entstand seit der nordrhein-westfälischen Landesgartenschau 1984 ein Freizeitpark mit Teichen und Blumenarealen, mit Spiel-, Sport- und Veranstaltungsstätten, der erste renaturierte Industriestandort des Ruhrgebietes, eine hochspannende „Kulturlandschaft“ im wahrsten Sinne des Wortes. Spuren der Zeche sind hier immer noch überall zu finden. Faszinierend ist der sogenannte „Gläserne Elefant“, eine Glas-Stahl-Konstruktion, die der Künstler Horst Rellecke mit der ehemaligen Kohlenwäsche verbaute. Mit dem Aufzug im gläsernen Rüssel fahren wir hinauf und genießen einen tollen Panoramablick. Bei einer Führung schauen wir uns um auf dieser faszinierenden Anlage und besuchen das Schmetterlingshaus mit frei fliegenden Faltern aus aller Welt. Anschließend treten wir dann endgültig die Rückfahrt in den Norden an.

Leistungen:
Fahrt im 5*-Bus (ab HH-ZOB um 6.30 Uhr), Peters Reisen Schlemmer-Sektfrühstück auf der Anreise am Bus, 5x Übernachtung / Frühstücksbuffet und 5x Abendessen (in der Regel als 3-Gang-Menue) im zentral gelegenen, modern-eleganten 4*-Mercure Hotel Bochum City im Herzen der Stadt mit allen Annehmlichkeiten,  Abstecher Essen mit ausgiebiger geführter Stadtrundfahrt mit Ausstiegen sowie geführter Spaziergang in der Gartenstadt Margarethenhöhe und geführter Besichtigungsrundgang Villa Hügel; Besuch Bochum mit großer geführter Stadtrundfahrt mit einigen Ausstiegen und geführtem Stadtrundgang auf Ruhrdeutsch mit Verkostungen sowie Besuch und geführte Besichtigung XXL im Deutschen Bergbau-Museum mit Auffahrt Förderturmgerüst und Führung durch das Anschauungsbergwerk; Fahrt in die „Neue Mitte Oberhausens“ mit geführter Besichtigung „Gasometer Oberhausen“ und der aktuellen Ausstellung sowie Auffahrt auf das Dach des Gasometers; Besuch Duisburg mit Hafenrundfahrt mit Kaffeegedeck sowie Besuch und geführte Besichtigung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt;  ganztägiger Ausflug Essen: Besuch der Zeche Zollverein mit geführtem Rundgang über das Gelände (Übertageanlagen), Mittagsimbiss vor Ort, Museum Folkwang mit geführtem, intensiven Rundgang durch die Sammlung; ganztägiger Ausflug: Neuss mit Besuch der „Museumsinsel Hombroich“ mit geführtem Spaziergang über das Gelände, kleine Panoramafahrt durch das Ruhrtal mit Zwischenstopp in Hattingen mit geführtem Spaziergang durch die Fachwerk-Altstadt; auf der Rückreise Abstecher Hamm mit geführter Besichtigung im „Maximilianpark“ (altes Zechengelände) sowie Besuch im Schmetterlingshaus und Auffahrt auf den „Gläsernen Elefanten“, Eintrittsgelder-Paket (Villa Hügel, Deutsches Bergbau-Museum, Gasometer, Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Zeche Zollverein, Museum Folkwang, Museumsinsel Hombroich, Maximilianpark mit Schmetterlingshaus, Auffahrt auf den
„Gläsernen Elefanten“) Insolvenzversicherung. Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden. Möglichkeit (fakultativ) zum abendlichen Besuch des Musicals „Starlight Express“ in Bochum (Eintrittskarten in der PK 1 zum Preis von 85,00 Euro, bitte bereits bei der Buchung der Reise angeben).

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: 26.07.2021

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
20097 Hamburg
Tel.: 040-30393038
FAX: 040-28055025


Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



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