Tagesfahrten

Rund um Hamburg und in die benachbarten Bundesländer


Wir bieten Ihnen zu allen Jahreszeiten Tagestripps nach Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Niedersachsen an: durch malerische Landschaften, in historisch bedeutsame Orte, zu sehenswerten Ausstellungen, zu Musikfestspielen im Sommer, zu Weihnachtsmärkten im Winter uvm.


mehr erfahren

Mehrtagesreisen

Mit inkultur ins In- und Ausland


Mehrtägige spannende Kulturreisen innerhalb Deutschlands und ins europäische Ausland mit verschiedenen Veranstaltungsschwerpunkten: Auf den Spuren bedeutender Literaten, Komponisten oder Maler, Fahrten zu Musikfestspielen, zu sehenswerten kunsthistorischen Stätten, durch beeindurckende Naturlandschaften uvm.


mehr erfahren

Mehrtagesreisen

Buchungshinweise:
Bei allen Veranstaltungen werden Sie durch ehrenamtliche Mitarbeiter von inkultur begleitet.
Änderungen sind stets vorbehalten.


Titel
Datum
Danzig © pixabay

Silvester in Danzig - verlegt auf 2021


Den festlichen Ausklang dieses Jahres begehen wir im schönen Danzig bei unseren herzlichen polnischen Nachbarn. Interessante Ausflüge in die Umgebung ergänzen das Programm rund um die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel.

29.12.2020 - 03.01.2021
Danzig © pixabay
29.12.2020 - 03.01.2021

Silvester in Danzig - verlegt auf 2021


Den festlichen Ausklang dieses Jahres begehen wir im schönen Danzig bei unseren herzlichen polnischen Nachbarn. Interessante Ausflüge in die Umgebung ergänzen das Programm rund um die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel.

Danzig © pixabay
Danzig © pixabay

Silvester in Danzig - verlegt auf 2021





Mitglieder:
DZ p. P. € 1285,00 / EZ p. P. € 1545,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1315,00 / EZ p. P. € 1575,00

29.12.2020 - 03.01.2021










Danzig © pixabay
Danzig © pixabay

Silvester in Danzig - verlegt auf 2021


29.12.2020 - 03.01.2021





Mitglieder:
DZ p. P. € 1285,00 / EZ p. P. € 1545,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1315,00 / EZ p. P. € 1575,00



Wohnen werden wir im modernen und zentral gelegenen 4* Superior Hotel Holiday Inn City Center auf der berühmten Speicherinsel in unmittelbarer Nähe zur Altstadt.
Von der Bar im obersten Stockwerk haben Sie übrigens einen tollen Blick auf die historische Werft und die Stadt.

 

Dienstag, 29.12.2020
1. Tag: Vorbei an Stettin geht es heute in die „Dreistadt“ Danzig, die mit Gdingen und Zoppot an der Mündung der Toten Weichsel in die Ostsee einen beeindruckenden Städtekomplex bildet und einer der bedeutendsten polnischen Ostseehäfen ist. Vielleicht unternehmen Sie nach dem Abendessen im Hotel ja noch einen ersten kleinen Spaziergang?

Mittwoch, 30.12.2020
2. Tag: Unser heutiger Ausflug führt uns zunächst nach Elbing/Elbląg, wo wir uns mit unserer Reiseleitung in der hübschen Altstadt mit den wiederaufgebauten Bürgerhäusern umsehen. Mehr als einen Blick lohnt auch die monumentale gotische Hallenkirche St. Nikolai. Weiter südlich öffnet uns dann später die wehrhafte Marienburg ihre schweren Tore. Die sogenannte „Deutschordensburg“ ist ein wirklich beeindruckender und mächtiger Komplex. Der Bau geht zurück auf die Ritter des Deutschen Ordens im 13. Jahrhundert. Ab 1309 war die Burg sogar Sitz des Hochmeisters des Ordens. Über die wechselvolle Geschichte der Burg erfahren wir mehr im Rahmen eines ausgiebigen geführten Rundgangs. Danach geht es zurück nach Danzig, wo uns im Hotel ein schönes Abendessen erwartet.

Donnerstag, 31.12.2020
3. Tag:  Die auf das wunderbarste restaurierte Danziger Altstadt lernen wir heute im Rahmen einer Stadtführung zu Fuß und per Bus kennen. Der Besuch einer Bernstein-Werkstatt darf nicht fehlen, hier wird uns ein hochinteressanter Einblick in die Arbeit mit dem „Gold der Ostsee“ gewährt. Beeindruckende Bauwerke, schöne Plätze, kleine malerische Gassen – es gibt hier wirklich viel zu entdecken. Die prächtigsten Häuser finden sich natürlich entlang des sogenannten „Königsweges“ vom Hohen Tor über die Langgasse und den Langen Markt bis zum Grünen Tor an der Mottlawa. Wir machen einen Abstecher zum Krantor im Hafen, dem Wahrzeichen der Stadt, und besuchen die monumentale gotische Marienkirche. Nach unserer Besichtigungstour kehren wir zu einem kleinen Mittagessen zurück ins Hotel und legen dann eine Erholungspause ein, damit wir das Jahr auch genussvoll ausklingen lassen können. Wir beginnen den Abend mit einem Silvesterkonzert in der Danziger Ostsee-Philharmonie (um 17 Uhr). Anschließend genießen wir im traditionsreichen Restaurant „Goldwasser“ ein stilvolles 4-Gang-Menü. Um Mitternacht begrüßen wir das neue Jahr mit einem Glas Sekt und dann entscheiden Sie selbst, wann Sie ins Hotel zurückkehren – es ist ja nicht weit…

Freitag, 1.01.2021
4. Tag: Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns aufmachen und den „kleinen Schwestern“ Danzigs einen Besuch abstatten. Zuerst geht es nach Gdingen, mit unserer Reiseleitung an Bord drehen wir per Bus eine Runde durch die junge Hafenstadt. Danach besuchen wir Zoppot, das traditionsreichste und eleganteste Seebad Polens - in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts traf sich hier die vornehme Gesellschaft. Bis heute genießt man hier die langen Sandstrände, die Promenaden und natürlich die berühmte Seebrücke, mit 516 Metern die längste in Europa. Lassen Sie doch einfach ein wenig die Seele baumeln und genießen Sie den Blick aufs Meer. Dann geht es zurück nach Danzig und nach einer kleinen Pause machen wir uns ausgehfein für das Neujahrskonzert, das entweder in der Danziger Oper oder in der Ostsee-Philharmonie stattfinden wird (noch liegen uns keine Spielpläne und Uhrzeiten vor). Das Abendessen nehmen wir wieder im Hotel ein.

Samstag, 2.01.2021
5. Tag: Heute erforschen wir die westlich von Danzig gelegene, sehr malerische kaschubische Schweiz mit ihren Hügeln, Wäldern und Seen bei einem ganztägigen Ausflug. Unter anderem besuchen wir das Zentrum für Bildung und Regionalförderung in Szymbark und bummeln durch die alten kaschubischen Städte Karthaus/Kartuzy und Berent/Koscierzyna, wobei wir viel über die Kaschuben und ihre Traditionen erfahren werden. Auch die Lagerfeuerromantik kommt bei diesem Ausflug nicht zu kurz! Abgerundet wird der Ausflug durch den Besuch einer Töpferei, in der regionaltypische Keramik hergestellt wird. Zum Abendessen sind wir dann zurück in unserem Hotel.

Sonntag, 3.01.2021
6. Tag: Nach dem Frühstück verlassen wir Danzig Richtung Heimat, erfüllt von vielen neuen Eindrücken aus unserem Nachbar- und Gastgeberland Polen.

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: 30.09.2020


Leistungen:
Fahrt im 5*-Bus, Sektfrühstück auf der Anreise am Bus, 5x Übernachtung / reichhaltiges Frühstücksbuffet im modernen und zentral gelegenen 4*-Superior Hotel Holiday Inn City Center auf der Speicherinsel in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt mit vielen Annehmlichkeiten (z.B. Kopfkissen-Auswahl, Flachbildfernseher, Kaffee-/Tee-Tablett, Minibar, WiFi u.v.m.), 4x Abendessen als 3-Gang-Menue im Hotel, 1x Mittagessen als 3-Gang-Menue im Hotel, 1x feierliches Abendessen als 4-Gang-Gala-Dinner mit einem Wasser, einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Glas Sekt um Mitternacht im Restaurant Goldwasser in Danzig, in fußläufiger Entfernung (nur 400 Meter) zum Hotel gelegen, ganztägiger geführter Ausflug mit Reiseleitung (Elbing mit kleinem geführten Stadtrundgang, geführte Besichtigung der gesamten Anlage Marienburg, große halbtägige(r) geführte(r) Stadtrundfahrt / -rundgang durch Danzig mit Innenbesichtigung Marienkirche (Eintritt inkl.), Besichtigung einer Bernsteinschleiferei-Werkstatt, Verkostung Danziger Goldwassers), Silvesterkonzert in der Danziger Ostsee-Philharmonie (Beginn: 17.00 Uhr), großer halbtägiger geführter Ausflug nach Gdingen und Zoppot mit Seebrücke (Eintritt inkl.), Neujahrskonzert in der Danziger Ostsee-Philharmonie oder in der Danziger Oper (Spielpläne und Zeiten liegen noch nicht vor), ganztägiger geführter Ausflug mit Reiseleitung in die Kaschubische Schweiz (Besuch im Zentrum für Bildung und Regionalförderung Szymbark, Picknick am Lagerfeuer mit einer Bratwurst, Brot und einem Glas Glühwein, Kutschfahrt mit dem Leiterwagen, Besuch einer Töpferei mit landestypischer Keramik), Insolvenzversicherung. Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden.

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
20097 Hamburg
Tel.: 040-30393038
FAX: 040-28055025

Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



- Schliessen

Malerisches Südtirol


Südtirol – das ist wirklich die Sonnenseite der Alpen! Hier herrscht südliches Klima und italienische Lebensart, dazu gesellen sich atemberaubende Naturschönheit und kulturelle Höhepunkte – was will man mehr?

29.04.2021 - 07.05.2021
29.04.2021 - 07.05.2021

Malerisches Südtirol


Südtirol – das ist wirklich die Sonnenseite der Alpen! Hier herrscht südliches Klima und italienische Lebensart, dazu gesellen sich atemberaubende Naturschönheit und kulturelle Höhepunkte – was will man mehr?

Malerisches Südtirol




Mitglieder:
DZ p. P. € 1259,00 / EZ p. P. € 1485,00

 
Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1304,00 / EZ p. P. € 1530,00

29.04.2021 - 07.05.2021










Malerisches Südtirol


29.04.2021 - 07.05.2021




Mitglieder:
DZ p. P. € 1259,00 / EZ p. P. € 1485,00

 
Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1304,00 / EZ p. P. € 1530,00



Donnerstag, 29.04.2021
1. Tag: Heute fahren wir ganz bequem bis Süddeutschland, wo wir in Langenau bei Ulm im familiengeführten Lobinger Hotel „Weisses Ross“ zu Abendessen und Übernachtung erwartet werden.

Freitag, 30.04.2021
2. Tag: Durch das landschaftlich so schöne Allgäu geht es heute weiter nach Vals in Südtirol. Dabei legen wir einen Zwischenstopp im österreichischen Innsbruck ein, das von einer eindrucksvollen Berglandschaft umgeben ist, und lernen die Stadt mit dem „Goldenen Dachl“ bei einer ausgiebigen Stadtführung kennen. Sie führt uns auch zur Kaiserlichen Hofburg, durch die mittelalterliche Altstadt und in die bekannte Hofkirche, wo die beeindruckenden „Schwarzen Mandern“ das Grabmal Kaiser Maximilians I. bewachen. Nach einer Pause zum Mittagessen oder Flanieren geht es auf die letzten Kilometer bis Vals, wo wir im wunderschön gelegenen, familiengeführten 4*-Falkensteiner Hotel & Spa Falkensteinerhof einchecken und auch zu Abend essen. Neben der schönen Lage und der exzellenten Küche bietet das Hotel Zimmer mit allen Annehmlichkeiten und einen großen Wellnessbereich, der Ihnen selbstverständlich kostenfrei zur Verfügung steht.

Samstag, 1.05.2021
3. Tag: Heute haben wir ein ganz besonderes Programm: Wir fahren in das Städtchen Natz-Schabs und besuchen das berühmte Apfelblütenfest! Wie in jedem Jahr am 1. Mai empfängt die Apfelkönigin weitere „Königliche Hoheiten“, von der Spargel- bis zur Zwiebelkönigin. Alle werfen sich „in Schale“, die schönsten Trachten werden hervorgeholt, und die „Hoheiten“ geben sich volksnah und stehen gern für Erinnerungsfotos zur Verfügung. Es gibt einen Frühschoppen und am Nachmittag einen großen Umzug mit festlich geschmückten Wagen, Musikkapellen und Schuhplattlern. Natürlich besteht auch die Möglichkeit, landestypische Produkte zu verkosten und zu erwerben. Ein wahrer Festtag, der schließlich mit einem schönen Abendessen im Hotel endet.

Sonntag, 2.05.2021
4. Tag: Am heutigen Tag genießen wir vor allem die Naturschönheiten dieser wunderbaren Gegend, die darüber hinaus mit italienischer Lebensfreude gesegnet ist. Die deutsche, die italienische und die ladinische Kultur prägen dieses Land gleichermaßen und sorgen für seine ganz besondere Atmosphäre. Mit unserer Reiseleitung nehmen wir zuerst Kurs auf Klausen und gelangen dann ins reizvolle Grödner Tal. Bei einem Zwischenstopp in St. Ulrich besuchen wir eine der bekannten Holzschnitzereien. Weiter geht’s zur Seiser Alm, Europas größter Hochalm, mit wunderbarem Blick auf die Dolomitengipfel. Weiter geht es über Kastelruth, Seis, Tiers am Rosengarten und Völs am Schlern mitten hinein in die Dolomiten.
Auf dem Rückweg nach Völs machen wir Station in Brixen, der ältesten Stadt Südtirols. Bei einem geführten Rundgang erfahren wir mehr über den Dom zu Brixen, an den sich ein romanisch-gotischer Kreuzgang mit bedeutenden Fresken anschließt. Zum Abendessen sind wir wieder zurück im Hotel.

Montag, 3.05.2021
5. Tag: Mit viel mediterranem Flair erwartet uns heute Meran, inmitten der Südtiroler Bergwelt gelegen, mit einer entzückenden mittelalterlichen Altstadt. Meran ist aber nicht nur eine historische Kurstadt, mehrere Jahrhunderte lang war sie Mittelpunkt der fürstlichen Grafschaft Tirol. So erklären sich die vielen historischen Bauwerke der Gegend, die Burgen, Ansitze und Schlösser. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts schließlich erhob der Adel Meran zur Sommerfrische und begründete den Alpentourismus. Wir beginnen unseren Besuch mit einem kleinen geführten Stadtrundgang, gefolgt von Freizeit, zum Beispiel für einen leckeren Mittagsimbiss. Am Nachmittag steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm: ein kurzer Transfer bringt uns in die sieben Kilometer entfernten Gärten von Schloss Trauttmansdorff. Auf einer Fläche von 12 Hektar erstrecken sich 80 unterschiedliche Gartenlandschaften, die thematisch in vier Gartenwelten gegliedert sind. Mitnichten nur für Botaniker interessant: die Gärten gelten als beliebtestes Ausflugsziel Südtirols! Der Tag klingt aus mit einem entspannten Abendessen in unserem Hotel.

Dienstag, 4.05.2021
6. Tag: Unter den zahlreichen Schlössern, Burgen und Ruinen sticht eine ganz besonders hervor: Die Bilderbuchburg Runkelstein in Bozen, erbaut im Jahr 1237. Die Brüder Niklaus und Franz Vintler, Angehörige einer reichen Bozner Kaufmannsfamilie, erwarben 1385 Schloss Runkelstein und ließen die Burg mit wunderschönen Fresken ausmalen, die in ihrer Gesamtheit ein absolut einzigartiges und authentisches Zeugnis der damaligen höfischen Welt darstellen. Man kann die Fresken beinah wie ein historisches Bilderbuch lesen. Nach diesem Ausflug in eine fast lebendig gewordene Vergangenheit nehmen wir Kurs auf Kaltern am Kalterer See. Hier dreht sich alles um den Wein, die Region gilt als ältestes Weinanbaugebiet des deutschsprachigen Raumes. Wir besuchen hier das Südtiroler Weinmuseum mit eigenem Weingarten mit alten Sorten, ergänzt durch eine Weinverkostung und eine rustikale Vesper. Zurück im Hotel erwarten uns Abendessen und eine friedliche Nachtruhe.

Mittwoch, 5.05.2021
7. Tag: Heute statten wir Bozen, der Hauptstadt Südtirols, einen ausführlicheren Besuch ab. Jahrhundertelang war Bozen ein wichtiges Handelszentrum zwischen Italien und Deutschland, heute ist es gleichermaßen modern und traditionsverbunden. Bei einer ausgiebigen Stadtführung erkunden wir 850 Jahre Geschichte, besuchen nicht nur den alten Marktplatz (Kornplatz) und die berühmten Lauben, sondern auch das „Nuovo Bolzano“ mit seiner berühmten faschistischen Architektur. In der Freizeit über Mittag können Sie in einem der vielen schönen Restaurants einen Imbiss nehmen. Danach gehen wir noch weiter zurück in der Geschichte: Im Südtiroler Archäologiemuseum besuchen wir unter anderem den 5300 Jahre alten „Mann vom Tisenjoch“ – besser bekannt unter dem Namen „Ötzi“. Im Rahmen einer Führung erfahren wir noch mehr über die Vergangenheit  des südlichen Alpenraumes. Den letzten Abend vor Ort lassen wir dann beim gemütlichen Abendessen im Hotel ausklingen.

Donnerstag, 6.05.2021
8. Tag: Auf der Rückreise machen wir noch einmal Station in Innsbruck und sehen uns den beeindruckend großen Schlosskomplex Ambras an. Das Anwesen liegt auf 635 Meter Höhe in einem weitläufigen idyllischen Schlosspark und zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Österreichs. Erstmals erwähnt im 11. Jahrhundert, fiel es 1363 an die Habsburger, die es schließlich zum Prunkschloss ausbauten. Die Wunderkammer, die Rüstkammern und das Antiquarium sind immer noch im Schloss untergebracht, die Gemäldegalerie verfügt unter anderem über Arbeiten von Cranach. Rubens und van Dyck. Nach der Führung durch die gewaltige Anlage haben Sie Gelegenheit, den Schlosspark zu
durchstreifen. Anschließend fahren wir weiter Langenau, wo wir wieder im Hotel „Weisses Ross“ zu Abendessen und Übernachtung erwartet werden.

Freitag, 7.05.2021
9. Tag: Nun geht es auf die letzte Etappe – lehnen Sie sich einfach entspannt im Bus in ihrem bequemen Sitz zurück und  lassen Sie die Reise noch einmal vor Ihrem inneren Auge Revue passieren.

 

Leistungen:
Fahrt im exklusiven 5-Sterne-Bus (6.30 Uhr ab HH-ZOB), Peters Reisen-Sektfrühstück am Bus, 2x Übernachtung/reichhaltiges Frühstücksbuffet und 2x Abendessen (als 3-Gang-Menue) bei den Zwischenübernachtungen im 4*-Lobinger Hotel Weißes Ross in Langenau bei Ulm, 6x Übernachtung / reichhaltiges Frühstücksbuffet und 6x Abendessen als Mehrgang-Menü mit Auswahlmöglichkeit und Leicht-/Vital-Küche im 4*-Falkensteiner Hotel & Spa Falkensteinerhof in Vals / Südtirol mit vielen Annehmlichkeiten (alle Zimmer u. a. mit Badezimmer mit Walk-In-Dusche und WC, Fön, Kosmetikspiegel, Bademantel, Bade-/ Saunatuch und Badeschuhe während des Aufenthalts, Sat.-TV, Radio, Telefon, Safe, Garderobe, großem Spiegel, Minibar, Arbeits-/Schreibtisch, WiFi, Balkon, dazu freie Benutzung des über 1000 m² großen Wellness-Bereiches mit Hallenbad, beheiztem Außenpool, Dampfbad u.v.m.), Abstecher nach Innsbruck, mit großer/m geführter/m Stadtrundfahrt / -rundgang, Ausflug nach Natz zum 21. Königlichen Festival mit dem großem Fest der (Produkt)Königinnen am 1. Mai 2021 mit Aufenthalt, um das Programm zu verfolgen, auf der „königlichen Meile“ mit den Königinnen zu sprechen und sich den nachmittäglichen Umzug mit viel Musik anzuschauen / anzuhören, ganztägige geführte Bergwelt-Rundfahrt zur Seiser Alm mit Aufenthalt in St. Ulrich und Besuch in einer der legendären Holzschnitzereien sowie Abstecher zur bekannten Seiser Alm und Weiterfahrt über Kastelruth, Seis und Völs am Schlern, dann Rückfahrt über Brixen mit geführter Besichtigung des Domes zu Brixen, ganztägiger geführter Ausflug Meran mit geführtem Stadtrundgang und Zeit zur freien Verfügung, anschließend kurzer Transfer zum Besuch der Gärten von Schloss Trauttmansdorff, ganztägiger Ausflug mit geführter Besichtigung der Burg Runkelstein, Weiterfahrt an den Kalterer See mit geführter Besichtigung im Weinmuseum zu Kaltern, anschließend große Weinverkostung mit deftiger Winzervesper, ganztägiger geführter Ausflug mit großer/m geführter/m Stadtrundfahrt / -rundgang durch Bozen (inklusive Ausflug in das Nuovo Bolzano mit seiner faschistischen Architektur), geführte Besichtigung im Südtiroler Archäologiemuseum, Rückreise von Vals zur Zwischenübernachtung nach Langenau mit nochmaligem Abstecher nach Innsbruck mit geführter Besichtigung durch Schloss Ambras und Gelegenheit zur Besichtigung der Garten- und  Parkanlage, Insolvenzversicherung. Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden.

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss 28.02.2021.


Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
20097 Hamburg
Tel.: 040-30393038
FAX: 040-28055025

Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



- Schliessen
Jesus betritt Jerusalem © Passionsspiele Oberammergau

Die 42. Passionsspiele Oberammergau


Die nur alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele Oberammergau sind wirklich etwas ganz Besonderes, aber das Bundesland Bayern bietet darüber hinaus unzählige kulturelle Sehenswürdigkeiten und viel, viel Gutes für Leib und Seele.

03.07.2022 - 11.07.2022
Jesus betritt Jerusalem © Passionsspiele Oberammergau
03.07.2022 - 11.07.2022

Die 42. Passionsspiele Oberammergau


Die nur alle zehn Jahre stattfindenden Passionsspiele Oberammergau sind wirklich etwas ganz Besonderes, aber das Bundesland Bayern bietet darüber hinaus unzählige kulturelle Sehenswürdigkeiten und viel, viel Gutes für Leib und Seele.

Jesus betritt Jerusalem © Passionsspiele Oberammergau
Jesus betritt Jerusalem © Passionsspiele Oberammergau

Die 42. Passionsspiele Oberammergau



Mitglieder:
DZ p. P. € 1929,00 / EZ p. P. € 2179,00


Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1974,00 / EZ p. P. € 2224,00

03.07.2022 - 11.07.2022










Jesus betritt Jerusalem © Passionsspiele Oberammergau
Jesus betritt Jerusalem © Passionsspiele Oberammergau

Die 42. Passionsspiele Oberammergau


03.07.2022 - 11.07.2022



Mitglieder:
DZ p. P. € 1929,00 / EZ p. P. € 2179,00


Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1974,00 / EZ p. P. € 2224,00



Sonntag, 3. Juli 2022
1. Tag: Wir reisen direkt an nach Fürstenfeldbruck, unserem festen Standort für die Dauer dieser Reise, wo wir im traditionsreichen, familiengeführten 4*-Sterne Romantik Hotel  zur Post im Herzen der Altstadt in einem wunderbar restaurierten Gebäude aus dem frühen 17. Jahrhundert wohnen. Die behaglichen Zimmer verfügen über viele Annehmlichkeiten und das Hotelrestaurant, in dem wir meist zu Abend essen werden, ist für seine gute Küche und seinen aufmerksamen Service bekannt.

Montag, 4. Juli 2022
2. Tag: Unser erster Ausflug führt uns für einen Tag in die Landeshauptstadt München. Wir beginnen mit einer geführten Stadtrundfahrt mit mehreren Ausstiegen (z.B. bei Schloss Nymphenburg oder am Olympiagelände mit Auffahrt auf den Olympiaturm), bevor es dann zu Fuß zu den Höhepunkten der Altstadt geht (Rathaus, Frauenkirche, Residenz der Wittelsbacher u.a.). Im Rahmen einer kurzweiligen Führung schlendern wir anschließend über den Viktualienmarkt und erfreuen uns dabei einer reichhaltigen Verkostung an acht verschiedenen Ständen. Danach steht Ihnen freie Zeit zur eigenen Erkundung zur Verfügung, bevor wir zum Abendessen ins Hotel zurückkehren.

Dienstag, 5. Juli 2022
3. Tag: Wir beginnen unseren ganztägigen Ausflug mit einer Fahrt entlang des Starnberger Sees nach Kochel am See. Eine Führung durch die Sammlung des Franz-Marc-Museums gibt einen hochinteressanten Einblick in das Werk des expressionistischen Malers und der Künstlergruppen „Der Blaue Reiter“ und „Die Brücke“. Danach fahren wir über Murnau am Staffelsee mit einem Blick auf das Haus der Künstlerin Gabriele Münter weiter zum Kloster Andechs, dem ältesten Wallfahrtsort Bayerns. Berühmt sind natürlich die hier hergestellten Biere, Schnäpse und Liköre. Wir stärken uns mit einem deftigen Imbiss, bevor wir zu einer Führung durch das Kloster starten und dann die Heilige Kapelle, die Reliquiensammlung und die Grablege Carl Orffs besuchen. Danach wenden wir uns wieder den weltlichen Genüssen zu: Bei einer Führung durch die Brauerei erfahren wir mehr über die Kunst des Bierbrauens (ohne Verkostung), anschließend findet in der Klosterbrennerei eine Verkostung statt, mit vielen Informationen zum Herstellverfahren von Schnäpsen und Likören. Zu Abend essen wir im Hotel.

Mittwoch, 6. Juli 2022
4. Tag: Unser heutiger ganztägiger Ausflug führt uns in die „Fuggerstadt“ Augsburg, die wir im Rahmen einer großen geführten Stadtrundfahrt und eines geführten Stadtrundgangs
kennenlernen. Dabei darf ein Abstecher in den blattgoldverzierten Prunksaal des Rathauses nicht fehlen. Es folgt ein geführter Spaziergang durch die „Fuggerei“, der ältesten Sozialsiedlung der Welt. Jakob Fugger der Reiche stiftete die Siedlung im Jahre 1521 für bedürftige Augsburger – sie ist bis heute durchgehend bewohnt. Nach einem Mittagessen im Augsburger „Tafeldecker“-Restaurant erwartet uns noch etwas sehr Schönes: Wir besichtigen das Museum der wunderbaren „Augsburger Puppenkiste“! Zum Abendessen sind wir dann wieder zurück in unserem Hotel.

Donnerstag, 7. Juli 2022
5. Tag: Heute erkunden wir ein wenig unsere direkte Umgebung, denn auch Fürstenfeldbruck hat einiges zu bieten. Bei einer szenischen Stadtführung erfahren wir mehr über diesen schönen Flecken. Eine geführte Besichtigung der Kirche, des Museums und des Geländes des ehemaligen Zisterzienserklosters Fürstenfeld (gegründet 1263, Ende des 17. Jahrhunderts neu erbaut) rundet unsere Ortserkundung ab. Nach einem entspannten Tag erwartet uns ein schönes Abendessen im Hotel.

Freitag, 8. Juli 2022
6. Tag: Heute sind wir wieder unterwegs, denn es gibt ja noch so viel zu sehen. Zuerst fahren wir in das romantische Städtchen Wasserburg, ein Zentrum der Gotik. Handwerk, Kunst und Handel gediehen gut in dieser reichen Stadt, wovon bis heute die repräsentativen Bauten aus der Blütezeit im 15. Jahrhundert zeugen. Bei einer Führung in Form einer „Magentratzerl-Tour“ durch die wunderschöne Altstadt erfahren wir mehr über den Ort und seine Geschichte. Anschließend geht es weiter an den Chiemsee. Hier stehen eine Schiffsfahrt auf die Herreninsel und ein geführter Besuch des Schlosses Herrenchiemsee auf dem Programm, eines der „Märchenschlösser“ König Ludwigs II. von Bayern. Als bauliches Vorbild diente nichts Geringeres als Schloss Versailles. Zurück in Fürstenfeldbruck nehmen wir das Abendessen wieder im Hotel ein.

Samstag, 9. juli 2022
7. Tag: Nun ist es soweit – wir besuchen die Passionsspiele! Auf der Fahrt nach Oberammergau machen wir einen Abstecher nach Steingaden, zur berühmten Wieskirche. Diese prächtig ausgestattete Rokokokirche gehört zu Recht seit 1983 zum UNESCO-Weltkulturerbe. Anschließend besuchen wir die einmaligen Passionsspiele Oberammergau. Erstmals fanden sie 1634 statt, seit 1680 gilt der zehnjährige Aufführungsrhythmus. Als Dank für die Befreiung von der Pest stellen die Dorfbewohner die Ereignisse der letzten fünf Tage im Leben Jesu nach. Der erste Teil der Aufführung beginnt um 14.30 Uhr und geht bis 17.00 Uhr, der zweite Teil von 20.00 bis 22.30 Uhr. Wir haben Eintrittskarten der besten Kategorie.  In der Pause essen wir in einem Restaurant in Oberammergau zu Abend.

Sonntag, 10. Juli 2022
8. Tag: Ein halbtägiger Ausflug führt uns noch einmal nach München. Freuen Sie sich auf eine Besichtigung der Alten Pinakothek (voraussichtlich mit Audio-Guide), die Gemälde vom Mittelalter bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts beherbergt. Sie gehört zu den bedeutendsten Gemäldegalerien der Welt, zu deren Bestand so berühmte Gemälde gehören wie Dürers „Selbstbildnis im Pelzrock“. Am letzten Abend können wir gemeinsam beim Essen im Hotel noch einmal alle Glanzpunkte dieser Reise Revue passieren lassen.

Montag, 11. Juli 2022
9. Tag: Nun heißt es Abschied nehmen vom schönen Bayern – auf direktem Wege fahren wir zurück nach Hause.


Leistungen:

Fahrt im exklusiven 5*-Bus (6.30 Uhr ab HH-ZOB), 1x Peters Reisen-Sekt-/
Schlemmerfrühstück am Bus, 8x Übernachtung / Frühstücksbuffet im 4* - Romantik Hotel zur Post. 7x Abendessen als 3-Gang-Menue oder Buffet im Hotel, 1x Abendessen in Oberammergau. Ganztägiger Ausflug München: große geführte Stadtrundfahrt mit Ausstiegen, Stadtführung zu Fuß zu den Höhepunkten der Altstadt, Viktualienmarkt mit Führung und reichhaltiger Verkostung. Ganztägiger Ausflug entlang des Starnberger Sees: geführte Besichtigung Franz-Marc-Museum in Kochel am See, weiter über Murnau mit Blick auf das Gabriele-Münter-Haus zum Kloster Andechs, hier deftige Brotzeit o.ä., anschließend Klosterführung mit Besichtigung der Heiligen Kapelle, der Reliquiensammlung und der Grablege Carl Orffs, danach Brauereiführung (ohne Bierverkostung), anschließend Verkostung in der Klosterbrennerei. Ganztägiger Ausflug in die „Fuggerstadt“ Augsburg mit großer/m geführter/m Stadtrundfahrt /-rundgang mit Abstecher in den Prunksaal des Rathauses, geführtem Spaziergang durch die „Fuggerei“, besonderes Mittagessen im Augsburger „Tafeldecker“-Restaurant, geführte Besichtigung durch das Museum der „Augsburger Puppenkiste“. Szenische Stadtführung in Fürstenfeldbruck, geführte Besichtigung Kirche, Museum und über das Gelände des ehemaligen Klosters. Ganztägiger Ausflug: Wasserburg am Inn mit Altstadtführung mit Häppchen, anschließend Weiterfahrt an den Chiemsee mit Schiffsfahrt auf die Herreninsel und geführter Besuch des Schlosses Herrenchiemsee, Fahrt nach Oberammergau mit Abstecher  Wieskirche in Steingaden, anschließend Besuch der Passionsfestspiele mit Eintrittskarten der besten Kategorie (Teil I: 14.30 Uhr – 17.00 Uhr, Teil II: 20.00 Uhr – 22.30 Uhr / in der Pause Abendessen. Halbtägiger Ausflug München mit geführter Besichtigung  „Alte Pinakothek“ (voraussichtlich Audio-Guides), Insolvenzversicherung. Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden. Eine ausführliche Reisebeschreibung senden wir Ihnen gern zu.

Mindestteilnehmerzahl: 25, vorläufiger Anmeldeschluss: 31.03.2021

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
20097 Hamburg
Tel.: 040-30393038
FAX: 040-28055025

Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



- Schliessen

Verwendung von Cookies

Zur Bereitstellung des Internetangebots verwenden wir Cookies. Bitte legen Sie fest, welche Cookies Sie zulassen möchten.

Diese Cookies sind für das Ausführen der spezifischen Funktionen der Webseite notwendig und können nicht abgewählt werden. Diese Cookies dienen nicht zum Tracking.

Funktionale Cookies dienen dazu, Ihnen externe Inhalte anzuzeigen.

Diese Cookies helfen uns zu verstehen wie unsere Webseite genutzt wird. Dadurch können wir unsere Leistung für Sie verbessern. Zudem werden externe Anwendungen (z.B. Google Maps) mit Ihrem Standort zur einfachen Navigation beliefert.