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Rund um Hamburg und in die benachbarten Bundesländer


Wir bieten Ihnen zu allen Jahreszeiten Tagestripps nach Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg oder Niedersachsen an: durch malerische Landschaften, in historisch bedeutsame Orte, zu sehenswerten Ausstellungen, zu Musikfestspielen im Sommer, zu Weihnachtsmärkten im Winter uvm.


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Mehrtagesreisen

Mit inkultur ins In- und Ausland


Mehrtägige spannende Kulturreisen innerhalb Deutschlands und ins europäische Ausland mit verschiedenen Veranstaltungsschwerpunkten: Auf den Spuren bedeutender Literaten, Komponisten oder Maler, Fahrten zu Musikfestspielen, zu sehenswerten kunsthistorischen Stätten, durch beeindurckende Naturlandschaften uvm.


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Mehrtagesreisen

Buchungshinweise:
Bei allen Veranstaltungen werden Sie durch ehrenamtliche Mitarbeiter von inkultur begleitet.
Änderungen sind stets vorbehalten.


Titel
Datum
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner

Das Ruhrgebiet (ausgebucht)


Mit dem Ruhrgebiet verbinden viele immer noch die Vorstellung vom rußgeschwärzten „Kohlenpott“. Aber heute dienen Industrieanlagen und Bergwerke häufig als Denkmäler der Industriekultur und pflegen an vielen Orten eine enge Partnerschaft mit der Kunst.

14.10.2021 - 19.10.2021
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner
14.10.2021 - 19.10.2021

Das Ruhrgebiet (ausgebucht)


Mit dem Ruhrgebiet verbinden viele immer noch die Vorstellung vom rußgeschwärzten „Kohlenpott“. Aber heute dienen Industrieanlagen und Bergwerke häufig als Denkmäler der Industriekultur und pflegen an vielen Orten eine enge Partnerschaft mit der Kunst.

Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner

Das Ruhrgebiet (ausgebucht)



Mitglieder:
DZ p. P. € 899,00 / EZ p. P. € 1029,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 929,00 / EZ p. P. € 1059,00

14.10.2021 - 19.10.2021










Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner
Deutsches Bergbau Museum Bochum © Karlheinz Jardner

Das Ruhrgebiet (ausgebucht)


14.10.2021 - 19.10.2021



Mitglieder:
DZ p. P. € 899,00 / EZ p. P. € 1029,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 929,00 / EZ p. P. € 1059,00



Donnerstag, 14.10.2021
1. Tag: Auf direktem Wege reisen wir in den „Ruhrpott“, zuerst nach Essen, wo wir den Nachmittag verbringen. Mit unserer Reiseleitung besuchen wir die Gartenstadt „Margarethenhöhe“, die seit über 100 Jahren existiert und einst gegründet wurde, um den Arbeitern des boomenden Industriegebietes Unterkunft zu bieten. Viele Unternehmen – wie in diesem Fall Krupp – legten ähnliche „Kolonien“ an, um ihre Stammbelegschaft unterzubringen und zu halten. Der Familie Krupp begegnet man in Essen überhaupt häufig, zum Beispiel in der berühmten Villa Hügel, ihrem ehemaligen Wohnsitz. Die 270-Zimmer Villa mit ihrem 28 Hektar großen Park  ist wunderschön über dem Baldeney-See gelegen. Heute wird die Villa Hügel von der Kulturstiftung Ruhr verwaltet, hier finden Konzerte und Ausstellungen statt. Bei einer Führung lernen wir das Große und das Kleine Haus kennen, danach haben Sie die Möglichkeit, durch den Park mit seinen zahlreichen Skulpturen zu spazieren. Anschließend entdecken wir mit unserer Reiseleitung per Bus und zu Fuß, wie sich die Stadt Essen gewandelt hat, von einer düsteren Industriemetropole zu einem ansehnlichen Stadtensemble mit viel Grün. Am späten Nachmittag fahren wir dann die kurze Strecke in das benachbarte Bochum, wo unser mit allen Annehmlichkeiten ausgestattetes 4*-Mercure Hotel Bochum City mit einem guten Abendessen auf uns wartet. Das Hotel verfügt über 162 komfortable und gemütliche Zimmer mit hochwertigen Betten, bequemen Sitzmöbeln, Schreibtisch sowie ein Bad mit Badewanne/Dusche, Haartrockner und Schmink-/Vergrößerungsspiegel, Ganzkörperspiegel. Dazu eine Belüftungs-/ Klimaanlage, Radio, Telefon, TV mit Satelliten-/Kabelfernsehen und Fernbedienung, Temperaturkontrolle, WIFI-Internetzugang,  kostenloses Mineralwasser auf dem Zimmer, Kaffee-/Teezubereiter, Schuhputzgerät, schalldichtes Zimmer, zu öffnende Fenster, Verdunkelungsmöglichkeiten, Doppelverglasung u.v.m. Wenn Sie Lust und Laune haben, können Sie im hauseigenen Sauna- und Fitnessbereich nach ereignisreichen Tagen eine kleine Auszeit nehmen und neue Kraft tanken.  Das Hotel liegt dabei angenehm zentral – vielleicht machen Sie nach dem Abendessen ja noch einen kleinen Rundgang?

 

Freitag, 15.10.2021
2. Tag: Der heutige Tag gehört ganz Bochum. Bei einer ausgiebigen Stadtrundfahrt von der Innenstadt bis zum grünen Süden unter dem Thema „Industriekultur in Bochum“ lernen wir die vielen Seiten dieser Stadt kennen. Von besonderer Bedeutung sind dabei natürlich die Orte, die mit der industriellen Vergangenheit der Stadt verbunden sind und heute häufig kulturell genutzt werden, wie die Jahrhunderthalle oder die legendäre Zeche Hannover. Weiter geht es auf der Westfälischen Bergbauroute, wobei wir auch die Parks und Gärten nicht außer Acht lassen, die das Ihre zum Facettenreichtum beitragen. Danach geht’s zu Fuß weiter: Unter der kundigen Anleitung von Hotte Schibulski erfahren wir in schönstem Ruhrpott-Dialekt alles über den hier ansässigen Menschenschlag und die Eigenheiten der Gegend. Zur Stärkung legen wir auf der Route den einen oder anderen kulinarischen Stopp mit Köstlichkeiten der Region ein, zum Beispiel der berühmten Currywurst… Danach steht ein weiterer Höhepunkt auf dem Programm. Wobei – eigentlich sollte man hier eher von Tiefpunkt sprechen: Wir besuchen das Deutsche Bergbau-Museum (DBM), das zu den am häufigsten frequentierten Museen Deutschlands gehört. In zwei Gruppen besichtigen wir auf vier Etagen die übertägigen Ausstellungen, wo z. B. die berühmte „Dahlbusch-Bombe“ (zur Rettung Verschütteter) zu sehen ist. Und natürlich inspizieren wir dann unter Tage das originalgetreue Anschauungsbergwerk. Wieder über Tage bietet sich eine Fahrt auf den Förderturm an, der einen fantastischen Blick über Bochum und das Ruhrgebiet ermöglicht. Zu Abendessen und Übernachtung kehren wir dann in unser Hotel zurück.

 

Samstag, 16.10.2021
3. Tag: Heute lernen wir Oberhausen und die Erlebniswelt des ehemaligen Gasometers kennen, heute das Wahrzeichen der Stadt und als höchste Ausstellungshalle Europas im Guinness-Buch der Rekorde verzeichnet. Das Raumerlebnis der „Industriekathedrale“ ist überwältigend: Ein siebenfaches Echo, das von den schwarz glänzenden Wänden zurückschallt,  lässt einen einfach nur staunen. Das Dach des Gasometers ist über einen gläsernen Panoramaaufzug zu erreichen und bietet einen tollen Rundblick über die Gegend. Bei einer Führung durch die aktuelle Ausstellung „Das zerbrechliche Paradies“ mit vielen beeindruckenden und preisgekrönten Fotografien und Filmen erfahren wir mehr über die Schönheit der Natur und ihre Veränderung und Gefährdung im Zeitalter des Menschen. Dank 3D-Technik können Sie zum Beispiel auch das größte Regenwaldschutzgebiet der Erde virtuell erkunden und sich dabei in die Rollen verschiedener Bewohner versetzen. Weitere Ausstellungshöhepunkte lassen den Besucher bewundernd, staunend, aber auch nachdenklich zurück. Gleich neben dem Gasometer erwartet Sie das angeblich „schönste Einkaufszentrum Deutschlands“ für Ihre Freizeit über Mittag zum Bummeln, Shoppen und Essen. Danach fahren wir mit unserem Reisebus nach Duisburg, wo uns eine weitere Facette des Ruhrpotts erwartet: Der größte Binnenhafen der Welt und sein ganz spezielles Museum. Bei einer Hafenrundfahrt erkunden wir den Duisburger Rhein-/Binnenhafen in seiner riesigen Ausdehnung. Anschließend gehen wir im „Museum der Deutschen Binnenschifffahrt vor Anker, untergebracht in einem wunderbar restaurierten ehemaligen Jugendstil-Hallenbad. Bei einer Führung tauchen wir ein in die gar nicht so bekannte, aber unglaublich interessante Welt der Binnenschiffer-Familien an Bord und an Land. Zum Abendessen sind wir zurück im Hotel.

 

Sonntag, 17.10.2021
4. Tag: Der Weg führt uns noch einmal nach Essen, wo uns etwas ganz Besonderes erwartet: Wir besuchen die ehemalige, heute zum UNESCO-Weltkulturerbe gehörende „Zeche Zollverein“. Im Rahmen einer zweistündigen industriehistorischen Führung zum Thema „Kohle und Kumpel“ erfahren wir alles über den „Weg der Kohle“ und die Arbeitsbedingungen der „Kumpel“, ihr soziales Umfeld und die gesellschaftspolitischen Strukturen des Ruhrgebiets im Wandel der Zeit. Durch die authentisch erhaltenden Übertageanlagen von Schacht XII geht es von der Schachthalle über die Sieberei bis zur Kohlenwäsche. Nach dieser „Schicht“ machen wir natürlich Mittagspause auf der Zeche und stärken uns bei einem leckeren Mittagessen vor Ort. Danach erwartet uns ein weiterer Höhepunkt, wenn auch gänzlich anderer Art. Den Nachmittag verbringen wir nämlich im „schönsten Museum der Welt“ – im Folkwang in Essen. Freuen Sie sich in diesem architektonisch spektakulären Neubau auf eine Intensive Führung durch die Sammlung und die aktuelle Ausstellung. Berühmt ist das Museum für seine phänomenalen Sammlungen von Malerei und Skulptur des 19. Jahrhunderts (Schwerpunkt französische Malerei), der klassischen Moderne, der Kunst nach 1945 und der Fotografie. Hinzu kommen herausragende Werke der deutschen Expressionisten und des Blauen Reiters sowie amerikanische und deutsche Werke der 50er und 60er Jahre des 20. Jahrhunderts. Schlichtweg ein Traum! Das Abendessen nehmen wir wieder im Hotel ein. Für den heutigen Abend kann fakultativ ein Besuch des temporeichen Musicals „Starlight Express“ gebucht werden. Mehr als 17 Millionen Besucher haben das Musical von Andrew Lloyd Webber und Richard Stilgoe seit der Premiere 1988 in Bochum gesehen! Vor kurzem erst wurde das Musical von Andrew Lloyd Webber komplett überarbeitet. Tolle Kostüme, eine tolle Lichtshow, ein rasantes Rennen auf Rollschuhen um die Weltmeisterschaft der Züge lassen die Zeit verfliegen. Natürlich kommt auch die Romantik nicht zu kurz… Im Finale singen dann alle zusammen vom Licht, das am Ende des Tunnels scheint – das ist wirklich Hoffnung und Optimismus pur! (Die Tickets der ersten Preiskategorie für € 85,00 können individuell dazu gebucht werden, bitte gleich bei Buchung der Reise bestellen.)

 

Montag, 18.10.2021
5. Tag: Wir widmen uns heute dem Rand des Ruhrgebietes und beginnen mit einem Abstecher nach Neuss. Hier liegt am Flüsschen Erft die „Museumsinsel Hombroich“ auf einem ehemaligen Industriegelände und zeigt einzigartige „Kunst-(Projekte) parallel zur Natur“. Beschreiben kann man diese grandiose Verknüpfung von vergangener Industrie, Natur und Kunst kaum – man muss sie einfach mit allen Sinnen erleben. Mit einer Künstler-Führung tauchen wir ein in diese faszinierende Welt. Ein Projekt, das lebt und sich ständig verändert, und in dem Kultur und Natur gleichermaßen wertgeschätzt werden. Lassen Sie sich einfach überraschen! Ein wenig Zeit zur freien Verfügung – vielleicht auch für einen Abstecher ins Insel-Café – runden Ihren Besuch ab. Danach führt uns unser Weg durch das wirklich zauberhafte Tal der Ruhr zum Städtchen Hattingen. Wer kann sich schon vorstellen, dass das Ruhrgebiet auch grün und ländlich ist? Hier am Südrand des Reviers begann einst der Kohleabbau, war aber im Tagebau möglich. Je weiter nördlich sich der Kohleabbau zog, desto tiefer lag die Kohle im Boden und desto mehr Schächte und Fördertürme waren dafür nötig – so erklärt sich das recht unterschiedliche Landschaftsbild des Ruhrgebietes. Freuen Sie sich also auf einen Besuch der reizenden Hattinger Altstadt mit ihren über 150, so gar nicht kohleschwarzen Fachwerkhäusern. Zum Abendessen sind wir dann wieder zurück im Hotel und können schon mal ein erstes Resümee der Reise ziehen.

 

Dienstag, 19.10.2021
6. Tag: Auf dem Rückweg nach Hamburg nutzen wir die Gelegenheit und machen Station in Hamm an der östlichen Grenze des Ruhrgebietes. Auf dem schon lange stillgelegten Gelände der Zeche Maximilian entstand seit der nordrhein-westfälischen Landesgartenschau 1984 ein Freizeitpark mit Teichen und Blumenarealen, mit Spiel-, Sport- und Veranstaltungsstätten, der erste renaturierte Industriestandort des Ruhrgebietes, eine hochspannende „Kulturlandschaft“ im wahrsten Sinne des Wortes. Spuren der Zeche sind hier immer noch überall zu finden. Faszinierend ist der sogenannte „Gläserne Elefant“, eine Glas-Stahl-Konstruktion, die der Künstler Horst Rellecke mit der ehemaligen Kohlenwäsche verbaute. Mit dem Aufzug im gläsernen Rüssel fahren wir hinauf und genießen einen tollen Panoramablick. Bei einer Führung schauen wir uns um auf dieser faszinierenden Anlage und besuchen das Schmetterlingshaus mit frei fliegenden Faltern aus aller Welt. Anschließend treten wir dann endgültig die Rückfahrt in den Norden an.

Leistungen:
Fahrt im 5*-Bus (ab HH-ZOB um 6.30 Uhr), Peters Reisen Schlemmer-Sektfrühstück auf der Anreise am Bus, 5x Übernachtung / Frühstücksbuffet und 5x Abendessen (in der Regel als 3-Gang-Menue) im zentral gelegenen, modern-eleganten 4*-Mercure Hotel Bochum City im Herzen der Stadt mit allen Annehmlichkeiten,  Abstecher Essen mit ausgiebiger geführter Stadtrundfahrt mit Ausstiegen sowie geführter Spaziergang in der Gartenstadt Margarethenhöhe und geführter Besichtigungsrundgang Villa Hügel; Besuch Bochum mit großer geführter Stadtrundfahrt mit einigen Ausstiegen und geführtem Stadtrundgang auf Ruhrdeutsch mit Verkostungen sowie Besuch und geführte Besichtigung XXL im Deutschen Bergbau-Museum mit Auffahrt Förderturmgerüst und Führung durch das Anschauungsbergwerk; Fahrt in die „Neue Mitte Oberhausens“ mit geführter Besichtigung „Gasometer Oberhausen“ und der aktuellen Ausstellung sowie Auffahrt auf das Dach des Gasometers; Besuch Duisburg mit Hafenrundfahrt mit Kaffeegedeck sowie Besuch und geführte Besichtigung im Museum der Deutschen Binnenschifffahrt;  ganztägiger Ausflug Essen: Besuch der Zeche Zollverein mit geführtem Rundgang über das Gelände (Übertageanlagen), Mittagsimbiss vor Ort, Museum Folkwang mit geführtem, intensiven Rundgang durch die Sammlung; ganztägiger Ausflug: Neuss mit Besuch der „Museumsinsel Hombroich“ mit geführtem Spaziergang über das Gelände, kleine Panoramafahrt durch das Ruhrtal mit Zwischenstopp in Hattingen mit geführtem Spaziergang durch die Fachwerk-Altstadt; auf der Rückreise Abstecher Hamm mit geführter Besichtigung im „Maximilianpark“ (altes Zechengelände) sowie Besuch im Schmetterlingshaus und Auffahrt auf den „Gläsernen Elefanten“, Eintrittsgelder-Paket (Villa Hügel, Deutsches Bergbau-Museum, Gasometer, Museum der Deutschen Binnenschifffahrt, Zeche Zollverein, Museum Folkwang, Museumsinsel Hombroich, Maximilianpark mit Schmetterlingshaus, Auffahrt auf den
„Gläsernen Elefanten“) Insolvenzversicherung. Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden. Möglichkeit (fakultativ) zum abendlichen Besuch des Musicals „Starlight Express“ in Bochum (Eintrittskarten in der PK 1 zum Preis von 85,00 Euro, bitte bereits bei der Buchung der Reise angeben).

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: verlängert bis 31.08.2021

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
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Teilnahmeanfrage

Bitte senden Sie uns eine E-Mail an reisen@inkultur.de. Nennen Sie uns die Anzahl der Personen und die gewünschte Reise, Ihren Namen, Ihre Anschrift, Ihre Telefonnummer und falls vorhanden, Ihre E-Mail-Adresse, die wir an den Veranstalter weiterleiten.



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Danzig © pixabay

Silvester in Danzig (ausgebucht)


Den festlichen Ausklang dieses Jahres begehen wir im schönen Danzig bei unseren herzlichen polnischen Nachbarn. Interessante Ausflüge in die Umgebung ergänzen das Programm rund um die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel.

29.12.2021 - 03.01.2022
Danzig © pixabay
29.12.2021 - 03.01.2022

Silvester in Danzig (ausgebucht)


Den festlichen Ausklang dieses Jahres begehen wir im schönen Danzig bei unseren herzlichen polnischen Nachbarn. Interessante Ausflüge in die Umgebung ergänzen das Programm rund um die Feierlichkeiten zum Jahreswechsel.

Danzig © pixabay
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Silvester in Danzig (ausgebucht)





Mitglieder:
DZ p. P. € 1285,00 / EZ p. P. € 1545,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1315,00 / EZ p. P. € 1575,00

29.12.2021 - 03.01.2022










Danzig © pixabay
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Silvester in Danzig (ausgebucht)


29.12.2021 - 03.01.2022





Mitglieder:
DZ p. P. € 1285,00 / EZ p. P. € 1545,00

Nichtmitglieder:
DZ p. P. € 1315,00 / EZ p. P. € 1575,00



Wohnen werden wir im modernen und zentral gelegenen 4* Superior Hotel Holiday Inn City Center auf der berühmten Speicherinsel in unmittelbarer Nähe zur Altstadt.
Von der Bar im obersten Stockwerk haben Sie übrigens einen tollen Blick auf die historische Werft und die Stadt.

 

Mittwoch, 29.12.2021
1. Tag: Vorbei an Stettin geht es heute in die „Dreistadt“ Danzig, die mit Gdingen und Zoppot an der Mündung der Toten Weichsel in die Ostsee einen beeindruckenden Städtekomplex bildet und einer der bedeutendsten polnischen Ostseehäfen ist. Vielleicht unternehmen Sie nach dem Abendessen im Hotel ja noch einen ersten kleinen Spaziergang?

Donnerstag, 30.12.2021
2. Tag: Unser heutiger Ausflug führt uns zunächst nach Elbing/Elbląg, wo wir uns mit unserer Reiseleitung in der hübschen Altstadt mit den wiederaufgebauten Bürgerhäusern umsehen. Mehr als einen Blick lohnt auch die monumentale gotische Hallenkirche St. Nikolai. Weiter südlich öffnet uns dann später die wehrhafte Marienburg ihre schweren Tore. Die sogenannte „Deutschordensburg“ ist ein wirklich beeindruckender und mächtiger Komplex. Der Bau geht zurück auf die Ritter des Deutschen Ordens im 13. Jahrhundert. Ab 1309 war die Burg sogar Sitz des Hochmeisters des Ordens. Über die wechselvolle Geschichte der Burg erfahren wir mehr im Rahmen eines ausgiebigen geführten Rundgangs. Danach geht es zurück nach Danzig, wo uns im Hotel ein schönes Abendessen erwartet.

Freitag, 31.12.2021
3. Tag:  Die auf das wunderbarste restaurierte Danziger Altstadt lernen wir heute im Rahmen einer Stadtführung zu Fuß und per Bus kennen. Der Besuch einer Bernstein-Werkstatt darf nicht fehlen, hier wird uns ein hochinteressanter Einblick in die Arbeit mit dem „Gold der Ostsee“ gewährt. Beeindruckende Bauwerke, schöne Plätze, kleine malerische Gassen – es gibt hier wirklich viel zu entdecken. Die prächtigsten Häuser finden sich natürlich entlang des sogenannten „Königsweges“ vom Hohen Tor über die Langgasse und den Langen Markt bis zum Grünen Tor an der Mottlawa. Wir machen einen Abstecher zum Krantor im Hafen, dem Wahrzeichen der Stadt, und besuchen die monumentale gotische Marienkirche. Nach unserer Besichtigungstour kehren wir zu einem kleinen Mittagessen zurück ins Hotel und legen dann eine Erholungspause ein, damit wir das Jahr auch genussvoll ausklingen lassen können. Wir beginnen den Abend mit einem Silvesterkonzert in der Danziger Ostsee-Philharmonie (um ca. 17 Uhr). Anschließend genießen wir im traditionsreichen Restaurant „Goldwasser“ ein stilvolles 4-Gang-Menü. Um Mitternacht begrüßen wir das neue Jahr mit einem Glas Sekt und dann entscheiden Sie selbst, wann Sie ins Hotel zurückkehren – es ist ja nicht weit…

Samstag, 1.01.2022
4. Tag: Wir beginnen den Tag mit einem ausgiebigen Frühstück, bevor wir uns aufmachen und den „kleinen Schwestern“ Danzigs einen Besuch abstatten. Zuerst geht es nach Gdingen, mit unserer Reiseleitung an Bord drehen wir per Bus eine Runde durch die junge Hafenstadt. Danach besuchen wir Zoppot, das traditionsreichste und eleganteste Seebad Polens - in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts traf sich hier die vornehme Gesellschaft. Bis heute genießt man hier die langen Sandstrände, die Promenaden und natürlich die berühmte Seebrücke, mit 516 Metern die längste in Europa. Lassen Sie doch einfach ein wenig die Seele baumeln und genießen Sie den Blick aufs Meer. Dann geht es zurück nach Danzig und nach einer kleinen Pause machen wir uns ausgehfein für das Neujahrskonzert, das entweder in der Danziger Oper oder in der Ostsee-Philharmonie stattfinden wird (noch liegen uns keine Spielpläne und Uhrzeiten vor). Das Abendessen nehmen wir wieder im Hotel ein.

Sonntag, 2.01.2022
5. Tag: Heute erforschen wir die westlich von Danzig gelegene, sehr malerische kaschubische Schweiz mit ihren Hügeln, Wäldern und Seen bei einem ganztägigen Ausflug. Unter anderem besuchen wir das Zentrum für Bildung und Regionalförderung in Szymbark und bummeln durch die alten kaschubischen Städte Karthaus/Kartuzy und Berent/Koscierzyna, wobei wir viel über die Kaschuben und ihre Traditionen erfahren werden. Auch die Lagerfeuerromantik kommt bei diesem Ausflug nicht zu kurz! Abgerundet wird der Ausflug durch den Besuch einer Töpferei, in der regionaltypische Keramik hergestellt wird. Zum Abendessen sind wir dann zurück in unserem Hotel.

Montag, 3.01.2022
6. Tag: Nach dem Frühstück verlassen wir Danzig Richtung Heimat, erfüllt von vielen neuen Eindrücken aus unserem Nachbar- und Gastgeberland Polen.

Mindestteilnehmerzahl: 25, Anmeldeschluss: 30.09.2021


Leistungen:
Fahrt im 5*-Bus, Sektfrühstück auf der Anreise am Bus, 5x Übernachtung / reichhaltiges Frühstücksbuffet im modernen und zentral gelegenen 4*-Superior Hotel Holiday Inn City Center auf der Speicherinsel in unmittelbarer Nähe zur historischen Altstadt mit vielen Annehmlichkeiten (z.B. Kopfkissen-Auswahl, Flachbildfernseher, Kaffee-/Tee-Tablett, Minibar, WiFi u.v.m.), 4x Abendessen als 3-Gang-Menue im Hotel, 1x Mittagessen als 3-Gang-Menue im Hotel, 1x feierliches Abendessen als 4-Gang-Gala-Dinner mit einem Wasser, einer Tasse Kaffee oder Tee und einem Glas Sekt um Mitternacht im Restaurant Goldwasser in Danzig, in fußläufiger Entfernung (nur 400 Meter) zum Hotel gelegen, ganztägiger geführter Ausflug mit Reiseleitung (Elbing mit kleinem geführten Stadtrundgang, geführte Besichtigung der gesamten Anlage Marienburg, große halbtägige(r) geführte(r) Stadtrundfahrt / -rundgang durch Danzig mit Innenbesichtigung Marienkirche (Eintritt inkl.), Besichtigung einer Bernsteinschleiferei-Werkstatt, Verkostung Danziger Goldwassers), Silvesterkonzert in der Danziger Ostsee-Philharmonie (Beginn: ca. 17.00 Uhr), großer halbtägiger geführter Ausflug nach Gdingen und Zoppot mit Seebrücke (Eintritt inkl.), Neujahrskonzert in der Danziger Ostsee-Philharmonie oder in der Danziger Oper (Spielpläne und Zeiten liegen noch nicht vor), ganztägiger geführter Ausflug mit Reiseleitung in die Kaschubische Schweiz (Besuch im Zentrum für Bildung und Regionalförderung Szymbark, Picknick am Lagerfeuer mit einer Bratwurst, Brot und einem Glas Glühwein, Kutschfahrt mit dem Leiterwagen, Besuch einer Töpferei mit landestypischer Keramik), Insolvenzversicherung. Weitere Versicherungen (Reiserücktritt etc.) können über Peters Reisen gebucht werden.

Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100

1. Abschluss des Reisevertrages
1.1. Der Reisevertrag soll schriftlich mit den Formularen des Reiseveranstalters (Reiseanmeldung und Reisebestätigung) einschließlich sämtlicher Abreden, Nebenabreden und Sonderwünschen geschlossen werden. Bei Vertragsschluss oder unverzüglich danach ist dem Reisenden die vollständige Reisebestätigung auszuhändigen. Dazu ist der Reiseveranstalter bei kurzfristigen Buchungen, weniger als sieben Werktage vor Reisebeginn, nicht verpflichtet. Ziff.1.1. gilt auch für elektronische Reiseanmeldungen, deren Zugang wir als Veranstalter Ihnen unverzüglich elektronisch bestätigen.
1.2. An die Reiseanmeldung ist der Reisende 10 Tage, bei elektronischer Reiseanmeldung 5 Tage, gebunden. Innerhalb dieser Frist wird die Reise durch den Veranstalter bestätigt. Kurzfristige Buchungen zwei Wochen vor Reisebeginn und kürzer führen durch die sofortige Bestätigung bzw. durch die Zulassung zur Reise zum Vertragsschluss.
1.3. Telefonisch nimmt der Veranstalter, worauf der Reisende ausdrücklich hinzuweisen ist, lediglich verbindliche Reservierungen vor. Danach soll der Reisevertrag nach Ziff. 1.1. geschlossen werden.
1.4. Eine von der Reiseanmeldung abweichende Reisebestätigung ist ein neuer Vertragsantrag, an den der Veranstalter 10 Tage gebunden ist und den der Reisende innerhalb dieser Frist annehmen kann.
2. Vermittelte Leistungen
Bei ausdrücklich und eindeutig im Prospekt, den Reiseunterlagen und in den sonstigen Erklärungen als vermittelt bezeichneten zusätzlichen Nebenleistungen (Besuch von Veranstaltungen etc.) ist der Veranstalter lediglich Reisevermittler. Bei Reisevermittlungen ist eine vertragliche Haftung als Vermittler ausgeschlossen, soweit nicht Körperschäden, Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit vorliegen, Hauptpflichten aus dem Reisevermittlervertrag betroffen sind, eine zumutbare Möglichkeit zum Abschluss einer Versicherung besteht oder eine vereinbarte Beschaffenheit fehlt. Der Veranstalter als Vermittler haftet insofern grundsätzlich nur für die Vermittlung, nicht jedoch für die vermittelten Leistungen selbst (vgl. §§ 675, 631 BGB). Für den Vertragsschluss gelten die Bestimmungen der Ziffer 1. sinngemäß.
3. Pass-, Visa- und gesundheitspolizeiliche Formalitäten
3.1. Der Veranstalter unterrichtet grundsätzlich nur die Staatsangehörigen eines EUStaates, in dem die Reise angeboten wird, über die jeweils erforderlichen Einreisedokumente wie z. B. Pass und Visum (einschließlich der Fristen zur Erlangung dieser Dokumente) und gesundheitspolizeiliche Formalitäten (Impfungen etc.) durch den dem Reisenden überlassenen Prospekt oder vor Buchung bzw. vor Reisebeginn (einschließlich zwischenzeitlich eingetretener Änderungen).
3.2. Nach Erfüllung der Informationspflicht gemäß Ziff. 3.1. hat der Reisende selbst die Voraussetzungen für die Reiseteilnahme zu schaffen, sofern sich der Veranstalter nicht ausdrücklich zur Beschaffung der Visa oder Bescheinigungen etc. verpflichtet hat.
3.3. Kann die Reise infolge fehlender persönlicher Voraussetzungen für den Reisebeginn nicht angetreten werden, so ist der Reisende hierfür verantwortlich, wenn dies allein auf sein schuldhaftes Verhalten zurückzuführen ist (z. B. kein gültiges Visum oder fehlende Impfung). Insofern gilt Ziff. 9. (Rücktritt) entsprechend.
4. Zahlungen
4.1. Sämtliche Zahlungen (Anzahlung bzw. Restzahlung) des Reisenden sind nur nach Aushändigung des Sicherungsscheines zu leisten. Kein Sicherungsschein ist erforderlich, wenn die Reise nicht länger als 24 Stunden dauert, keine Übernachtung einschließt und der Reisepreis 75 EURO nicht übersteigt.
4.2. Nach Abschluss des Reisevertrages sind 20 % des Reisepreises zu zahlen.
4.3. Der Restbetrag ist auf Anforderung frühestens drei Wochen bei Reisen mit einer Mindestteilnehmerzahl nach Ziff. 13. allerdings frühestens zwei Wochen vor Reisebeginn Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein), zu zahlen.
4.4. Vertragsabschlüsse zwei Wochen vor Reisebeginn verpflichten den Reisenden zur sofortigen Zahlung des gesamten Reisepreises Zug um Zug gegen Aushändigung der vollständigen Reiseunterlagen, soweit für die Reise erforderlich und/ oder vorgesehen (z. B. Hotelgutschein oder Beförderungsschein).
5. Leistungen
5.1. Prospekt- und Katalogangaben sind für den Veranstalter bindend. Hat sich der Veranstalter im Prospekt ausdrücklich Änderungen der Angaben und der Preise (siehe Prospekt/Katalog) vorbehalten, so kann der Veranstalter vor Vertragsschluss eine konkrete Änderung der Prospekt- und Preisangaben erklären, wenn er den Reisenden vor Reiseanmeldung hierüber informiert.
5.2. Die vertraglichen Leistungen richten sich, abgesehen von Ziff. 5.1., nach der bei Vertragsschluss maßgeblichen Leistungsbeschreibung (Prospekt/Katalog) sowie den weiteren Vereinbarungen, insbesondere nach der Reiseanmeldung und der Reisebestätigung.
6. Preisänderungen
6.1. Der Veranstalter kann vier Monate nach Vertragsschluss Preiserhöhungen bis zu 5 % des Gesamtreisepreises verlangen, wenn nachweisbar und erst nach Vertragsabschluss konkret eintretend einer Erhöhung der Beförderungskosten, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Hafen- oder Flughafengebühren, oder einer Änderung der für die betreffende Reise geltenden Wechselkurse Rechnung getragen wird. Auf den genannten Umständen beruhende Preiserhöhungen sind nur insoweit zulässig, wie sich die Erhöhung ausgehend vom Beförderungs-, Abgaben- und Wechselkursanteil konkret berechnet auf den Reisepreis auswirkt.
6.2. Eine Preiserhöhung kann nur bis zum 21. Tag vor dem vereinbarten Abreisetermin verlangt werden. Eine nach Ziffer 6.1. zulässige Preisänderung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Preiserhöhungsgrund zu erklären.
6.3. Bei Preiserhöhungen nach Vertragsschluss um mehr als 5 % des Gesamtreisepreises kann der Reisende kostenlos zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer anderen mindestens gleichwertigen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
6.4. Die Rechte nach Ziffer 6.3. hat der Reisende unverzüglich nach der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
7. Leistungsänderungen
7.1. Änderungen und Abweichungen einzelner Reiseleistungen vom Reisevertrag, die nach Vertragsabschluss notwendig werden und vom Veranstalter nicht wider Treu und Glauben herbeigeführt wurden, sind zulässig. Sie sind aber nur gestattet, soweit die Änderungen oder Abweichungen nicht erheblich sind und den Gesamtzuschnitt der gebuchten Reise nicht beeinträchtigen.
7.2. Eine zulässige Änderung einer wesentlichen Reiseleistung hat der Veranstalter dem Reisenden unverzüglich nach Kenntnis vom Änderungsgrund zu erklären.
7.3. Im Fall der erheblichen Änderung einer wesentlichen Reiseleistung kann der Reisende vom Vertrag zurücktreten oder stattdessen die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
7.4. Für den Fall einer zulässigen Änderung bleiben die übrigen Rechte (insbesondere Minderung, Schadensersatz) unberührt.
8. Ersatzreisende
Der Reisende kann sich bis zum Reisebeginn durch einen Dritten ersetzen lassen, sofern dieser den besonderen Reiseerfordernissen genügt und seiner Teilnahme nicht gesetzliche Vorschriften oder behördliche Anordnungen entgegenstehen und der Veranstalter der Teilnahme nicht aus diesen Gründen widerspricht. Der Reisende und der Dritte haften dem Veranstalter als Gesamtschuldner für den Reisepreis und für die durch die Teilnahme des Dritten entstehenden Mehrkosten, regelmäßig pauschaliert, auf 15 EURO.
9. Rücktritt des Kunden – Nichtantritt der Reise
9.1. Nach dem jederzeit vor Reisebeginn möglichen Rücktritt ist der Reisende verpflichtet, grundsätzlich pauschal folgende Entschädigungen ausgehend vom Gesamtreisepreis pro Kunde je nach Reiseart und Rücktrittszeitpunkt vor Reisebeginn zu zahlen:
Busreisen
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 10 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 80 %
Flugpauschalreisen (Linien- oder Charterflug) und Kreuzfahrten
•    bis 50. Tag vor Reisebeginn 15 %
•    bis vier Wochen vor Reisebeginn 25 %
•    bis drei Wochen vor Reisebeginn 50 %
•    bis zwei Wochen vor Reisebeginn 75 %
•    bis eine Woche vor Reisebeginn 90 %
9.2. Maßgeblich für den Lauf der Fristen ist der Zugang der Rücktrittserklärung beim Veranstalter oder bei der Buchungsstelle. Dem Reisenden wird der schriftliche Rücktritt empfohlen.
9.3. Dem Reisenden wird ausdrücklich der Nachweis gestattet, dass der Anspruch auf Entschädigung nicht entstanden oder die Entschädigung wesentlich niedriger als die angeführte Pauschale sei.
10. Umbuchungen und Änderungen auf Verlangen des Reisenden
Verlangt der Reisende nach Vertragsschluss Änderungen oder Umbuchungen, so kann der Reiseveranstalter bei Vornahme entsprechender Umbuchungen etc. ein Bearbeitungsentgelt pauschaliert 15 EURO verlangen, soweit er nach entsprechender ausdrücklicher Information des Reisenden nicht ein höheres Bearbeitungsentgelt oder eine höhere Entschädigung nachweist, deren Höhe sich nach dem Reisepreis unter Abzug des Wertes der von dem Reiseveranstalter ersparten Aufwendungen sowie dessen bestimmt, was der Reiseveranstalter durch anderweitige Verwendung der Reiseleistungen erwerben kann.
11. Reiseabbruch
Wird die Reise nach Reisebeginn infolge eines Umstandes abgebrochen, der in der Sphäre des Reisenden liegt (z. B. Krankheit), so ist der Veranstalter verpflichtet, bei den Leistungsträgern die Erstattung ersparter Aufwendungen sowie erzielter Erlöse aus der Verwertung der nicht in Anspruch genommenen Leistungen zu erreichen. Das gilt nicht, wenn völlig unerhebliche Leistungen betroffen sind oder wenn einer Erstattung gesetzliche oder behördliche Bestimmungen entgegenstehen.
12. Kündigung bei schwerer Störung durch den Reisenden – Mitwirkungspflichten
12.1. Der Veranstalter kann den Reisevertrag fristlos kündigen, wenn der Reisende trotz Abmahnung erheblich weiter stört, so dass seine weitere Teilnahme für den Veranstalter und/oder die Reiseteilnehmer nicht mehr zumutbar ist. Dies gilt auch, wenn der Reisende sich nicht an sachlich begründete Hinweise hält. Dem Veranstalter steht in diesem Fall der Reisepreis weiter zu, soweit sich nicht ersparte Aufwendungen und Vorteile aus einer anderweitigen Verwertung der Reiseleistung(en) ergeben. Schadensersatzansprüche im übrigen bleiben unberührt.
12.2. Der Reisende soll die ihm zumutbaren Schritte (z. B. Information des Veranstalters) unternehmen, um drohende ungewöhnlich hohe Schäden abzuwenden oder gering zu halten.
13. Mindestteilnehmerzahl
13.1 Ist in der Beschreibung der Reise (Prospekt/Katalog) ausdrücklich und in der Reisebestätigung auf eine bestimmte Mindestteilnehmerzahl und die Rücktrittserklärungsfrist (spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn) hingewiesen, so kann der Veranstalter erklären, dass die Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht und die Reise nicht durchgeführt wird.
13.2. Der Veranstalter wird dem Reisenden die Erklärung nach Ziffer 13.1. unverzüglich nach Kenntnis der nichterreichten Teilnehmerzahl, spätestens bis zwei Wochen vor Reisebeginn zugehen lassen.
13.3. Der Reisende kann die Teilnahme an einer mindestens gleichwertigen anderen Reise verlangen, wenn der Veranstalter in der Lage ist, eine solche Reise ohne Mehrpreis für den Reisenden aus seinem Angebot anzubieten.
13.4. Der Reisende hat sein Recht nach Ziffer 13.3. unverzüglich nach Zugang der Erklärung des Veranstalters diesem gegenüber geltend zu machen.
13.5. Macht der Reisende nicht von seinem Recht nach Ziffer 13.3. Gebrauch, so ist der vom Reisenden gezahlte Betrag unverzüglich zurückzuerstatten.
14. Kündigung infolge höherer Gewalt
14.1. Erschwerung, Gefährdung oder Beeinträchtigung erheblicher Art durch bei Vertragsschluss nicht vorhersehbare Umstände berechtigen beide Teile nach § 651 j Abs. 1 BGB zur Kündigung des Reisevertrages.
14.2. Entschädigungen und Abrechnungen ergeben sich aus § 651 j Abs. 2 BGB.
14.3. Der Veranstalter ist im Kündigungsfall zur Rückbeförderung verpflichtet, falls der Vertrag die Beförderung mit umfasst. In jedem Fall hat er die zur Vertragsaufhebung erforderlichen Maßnahmen zu ergreifen.
14.4. Informationspflichten des Veranstalters im Übrigen bleiben unberührt.
15. Reisemängel, Obliegenheiten des Reisenden, Rechte des Reisenden
15.1. Bei nicht vertragsgemäßen Reiseleistungen kann der Reisende Abhilfe (Mangelbeseitigung oder gleichwertige Ersatzleistung) verlangen
15.2. Reisemängel sind dem Reiseleiter oder bei dessen Nichterreichbarkeit bzw. Fehlen beim Veranstalter direkt anzuzeigen, soweit dies dem Reisenden nicht wegen erheblicher Schwierigkeiten unzumutbar ist (Telefon- und Faxnummern ergeben sich aus den Reiseunterlagen). Bei schuldhaftem Unterlassen der Mängelanzeige stehen dem Reisenden keine Ansprüche auf Herabsetzung des Reisepreises zu.
15.3. Der Reisende kann selbst zur Abhilfe schreiten, wenn die Reise einen Mangel oder Mängel aufweist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und der Veranstalter bis zum Ablauf dieser Frist nicht für Abhilfe (vgl. Ziff. 15.1.) sorgt. Der Reisende kann dann Ersatz seiner erforderlichen Aufwendungen verlangen. Keine Fristsetzung ist bei Verweigerung der Abhilfe, bei besonderem Interesse des Reisenden an sofortiger Selbsthilfe erforderlich, ferner bei unverhältnismäßigem Aufwand des Veranstalters.
15.4.1. Der Reisende kann den Reisevertrag kündigen, wenn die Reise durch den Reisemangel erheblich beeinträchtigt ist, er dem Veranstalter eine angemessene Frist zur Abhilfe setzt und diese Frist nutzlos verstreicht. Die Fristsetzung ist nicht erforderlich bei Unmöglichkeit der Abhilfe, Abhilfeverweigerung, wenn die sofortige Kündigung durch ein besonderes Interesse des Reisenden gerechtfertigt ist oder wenn dem Reisenden die Reise infolge eines Mangels aus wichtigem und für den Veranstalter erkennbarem Grund nicht zuzumuten ist.
15.4.2. Bei berechtigter Kündigung kann der Veranstalter für erbrachte oder zur Beendigung der Reise noch zu erbringende Reiseleistungen nur eine Entschädigung verlangen (Berechnung nach § 651 e) Abs. 3 BGB). Bei wertlosen („kein Interesse“ des Reisenden) erbrachten oder zu erbringende Reiseleistungen bestehen keine Entschädigungsansprüche.
15.4.3. Der Veranstalter hat nach Kündigung die erforderlichen Maßnahmen zu treffen, für die Rückbeförderung zu sorgen und die Mehrkosten zu tragen, wenn die Beförderung Bestandteil des Reisevertrages ist.
15.5. Der Reisende kann unbeschadet der Minderung oder der Kündigung Schadensersatz wegen Nichterfüllung verlangen, es sei denn, der Mangel beruht auf einem Umstand, den der Veranstalter nicht zu vertreten hat.
16. Haftungsbeschränkung
16.1. Die vertragliche Haftung des Veranstalters für Schäden, die nicht Körperschäden sind, ist auf den dreifachen Reisepreis beschränkt,
16.1.1. soweit ein Schaden des Reisenden weder vorsätzlich noch grob fahrlässig herbeigeführt wird, oder
16.1.2. soweit der Veranstalter für einen dem Reisenden entstehenden Schaden allein wegen eines Verschuldens eines Leistungsträgers verantwortlich ist.
16.2. Gelten für eine von einem Leistungsträger zu erbringende Reiseleistung internationale Übereinkommen oder auf diesen beruhende gesetzliche Bestimmungen, nach denen ein Anspruch auf Schadensersatz nur unter bestimmten Voraussetzungen oder Beschränkungen geltend gemacht werden kann, so kann sich der Veranstalter gegenüber dem Reisenden auf diese Übereinkommen und die darauf beruhenden gesetzlichen Bestimmungen berufen.
16.3. Für alle gegen den Veranstalter gerichteten Schadensersatzansprüche aus unerlaubter Handlung, die nicht auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, haftet der Veranstalter bei Sachschäden bis 4000 EURO. Übersteigt der dreifache Reisepreis diese Summe, ist die Haftung für Sachschäden auf die Höhe des dreifachen Reisepreises beschränkt. Diese Haftungshöchstsummen gelten jeweils je Reisendem und Reise.
17. Ausschlussfrist und Verjährung
17.1. Ansprüche wegen mangelhafter Reiseleistung nach den §§ 651 c bis 651 f BGB ausgenommen Körperschäden hat der Reisende innerhalb eines Monats nach der vertraglich vorgesehenen Beendigung der Reise gegenüber dem Veranstalter geltend zu machen, sofern nicht die Frist ohne eigenes Verschulden nicht eingehalten werden konnte.
17.2. Ansprüche des Reisenden im Sinne der Ziffer 17.1. ausgenommen Körperschäden verjähren grundsätzlich in einem Jahr nach dem vertraglich vorgesehenen Reiseende. Die Verjährungsfrist von einem Jahr beginnt nicht vor Mitteilung eines Mangels an den Veranstalter durch den Reisenden. Bei grobem „eigenem“ Verschulden sowie bei Arglist verjähren die in Ziffer 17.1. betroffenen Ansprüche in drei Jahren.
18. Gerichtsstand
18.1. Der Reisende kann den Reiseveranstalter an dessen Sitz verklagen.
18.2. Für Klagen des Reiseveranstalters gegen den Reisenden ist dessen Wohnsitz maßgeblich, sofern es sich nicht um Vollkaufleute oder Personen handelt, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort nach Vertragsschluss ins Ausland verlegt haben oder deren Wohnsitz oder Aufenthaltsort im Zeitpunkt der Klageerhebung nicht bekannt ist. In diesen Fällen ist der Sitz des Reiseveranstalters maßgeblich.
19. Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen
Die Unwirksamkeit einzelner Bestimmungen begründet nicht die Unwirksamkeit des Reisevertrages im Übrigen.

20. Veranstalter/Sitz/HR-Nr.
Omnibusbetrieb Matthias Peters GmbH & Co KG
Schmalenbrook 13
24647 Wasbek
Tel.: 04321-966-0
FAX: 04321-966-100
Sitz der Gesellschaft: Wasbek
Zugelassen beim Amtsgericht NMS HRA 331
Persönlich haftender Gesellschafter: Peters Verwaltungs GmbH
Sitz: Wasbek HRB 6824 KI
Geschäftsführer: Dirk Peters und Horst Peters

Niederlassungen:
Haart 36 c
24534 Neumünster
Tel.: 04321-44388 + 400222
FAX: 04321-46611
Adenauerallee 78
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