Neuer Knabenchor Hamburg, Kieler Knabenchor, Chorknaben Uetersen, Lübecker Knabenkantorei, Knabenchor Unser Lieben Frauen Bremen
Fünf norddeutsche Knabenchöre gestalten gemeinsam ein Konzert, das die Vielfalt und Klangkraft dieser traditionsreichen Chorgattung erlebbar macht. Gemeinsam präsentieren sie ein abwechslungsreiches Programm geistlicher und weltlicher Chormusik und setzen damit ein Zeichen für die lebendige Knabenchortradition im Norden. Der Michel wird dabei selbst zum Instrument: Die Sänger musizieren nicht nur vor dem Publikum, sondern von verschiedenen Emporen und Orten des Kirchenraums aus. So entstehen eindrucksvolle Klangerlebnisse, die den gesamten Raum erfüllen und immer neue Perspektiven auf den Chorgesang eröffnen.
Dirigent: David Afkham; Solist: Lukáš Vondrácek (Klavier)
Beethovens Strahlkraft setzt den Maßstab – als Orientierung und Herausforderung zugleich. In seinem c-Moll-Konzert stellt sich der junge Pianist Lukáš Vondrácek diesem hohen Anspruch. Die Komponistin Unsuk Chin greift in „subito con forza“ Beethovens jähe Impulse auf und überführt sie kreativ ins Heute. Brahms suchte (und fand) in seiner 1. Symphonie den eigenen Weg aus dem Schatten des Riesen. Und Dirigent David Afkham hält alle Kräfte im Gleichgewicht.
Unsuk Chin: „subito con forza“ für Orchester
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 1 c-Moll op. 68
Weihnachtliche Lesung mit Clemens von Ramin; musikalische Begleitung: Radmila Besic (Gitarre)
Wer erinnert sich nicht gerne an all die schönen Weihnachtsfeste vergangener Jahre. Zeit der Kindheit, des Staunens, der Gerüche und Erwartungen. Wie könnten wir uns schöner auf das Fest einstimmen, als dem beliebten Hamburger Vorleser Clemens von Ramin zu lauschen, der mit heiteren, besinnlichen, ironischen oder liebevollen Geschichten erzählen wird, wie Autoren wie Karl Heinrich Waggerl, Astrid Lindgren, Ephraim Kishon, Hans Scheibner und andere die Weihnachtszeit erlebt und empfunden haben.
Oper von Gioachino Rossini in französischer Sprache, nach dem Schauspiel Wilhelm Tell von Friedrich Schiller
Musikalische Leitung: Susanna Mälkki; Inszenierung: Tobias Kratzer
Belcanto mit Tiefgang – eine politische Oper in Starbesetzung: mit Lawrence Brownlee, Lisette Oropesa, Jacques Imbrailo (Wilhelm Tell), Tigran Martirossian, Narea Son, Alexander Roslavets, Colin Aikins, Jonah Hoskins, Chao Deng, Adriana Bignagni Lesca. In seiner gefeierten Inszenierung (2019, Opéra de Lyon) rückt Tobias Kratzer die berühmte Geschichte von Wilhelm Tell in die Gegenwart: als Parabel für eine liberale Gesellschaft, deren Ideale durch äußere Gewalt und Machtmissbrauch ins Wanken geraten.
Eine Schweizer Dorfgemeinschaft sieht sich plötzlich durch rohe Gewalt existenziell bedroht. Diese äußere Bedrohung zerrüttet auch die inneren Ideale der beiden männlichen Protagonisten: Arnold muss seiner Liebe zur Habsburger Prinzessin Mathilde widerstehen. Tell wiederum steht vor der grausamen Prüfung, seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen. Ist ihm in diesem Moment seine Rolle als Anführer des kollektiven Widerstands wichtiger oder das Familienwohl? Und welche Möglichkeiten hat eine Gemeinschaft überhaupt, auf Gewalt zu reagieren?
Symphoniker Hamburg; Dirigentin: Tianyi Lu; Solist: Pierre Génisson (Klarinette)
Wollte Copland mit seiner Fanfare noch den sogenannten Normalbürger ehren, ging es Tower um die Würdigung einzelner bedeutsamer Frauen, unter ihnen auch zwei Dirigentinnen. Tolle Entdeckung! Bei der Symphoniker-Debütantin Tianyi Lu ist die musikalische Leitung dieses spannungsreichen Programms zwischen nordamerikanischer Musik des 20. und der wohl bekanntesten Komposition einer russischen Ikone des 19. Jahrhunderts bestens aufgehoben.
Aaron Copland: Fanfare for the Common Man
Joan Tower: Fanfare for the Uncommon Woman
Aaron Copland: Klarinettenkonzert
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Schwanensee-Suite op. 20a
Tschechische Symphoniker Prag & Coro di Praga; Monika Brychtová (Sopran), Dita Stejskalová (Alt), Roman Pokorný (Tenor), Jakub Tolaš (Bariton); Dirigent: Martin Peschík
Zwei bewegende, anspruchsvolle Meisterwerke der Klassik in einem Konzert! Meisterhaft und stimmgewaltig der Coro Di Praga und vier ausgezeichnete Solisten - zweifellos ein Doppel-Konzert der Superlative.
Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem d-Moll KV 626
Ludwig van Beethoven: 5. Sinfonie c-Moll op. 67, „Schicksalssinfonie“
Orchester`91
Solistin: Fanny Fheodoroff (Violine)
Leitung: Emanuel Dantscher
Prokofjews Violinkonzert steht für Brillanz, ansteckende Lebendigkeit und Überraschungsfreude. Und auch Rachmaninows 2. Sinfonie Nr. 2 ist – andres als seine Erste und auch seine Dritte – ausdrucksstark und von großen lyrischen Spannungsbögen durchzogen.
Sergej Prokofjew: Violinkonzert Nr. 2 g-Moll für Violine und Orchester op. 63
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 2 e-Moll, op. 27
Ein Sonderkonzert der Hamburgischen Vereinigung von Freunden der Kammermusik e.V.
Albrecht Mayer, einer der bekanntesten, international gefragten Oboisten der Gegenwart, ist seit 1992 Solo-Oboist der Berliner Philharmoniker. Als Solist hat er etliche CDs veröffentlicht, darunter Aufnahmen mit den Berliner Barocksolisten, dem Bläserensemble Sabine Meyer und dem Mahler Chamber Orchestra. In seinen Kammermusikprojekten konzertierte er u. a. mit Nigel Kennedy und Hélène Grimaud. Begleitet von den Berliner Barocksolisten gab Albrecht Mayer im November 2007 sein Debüt in der New Yorker Carnegie Hall.
Für seine Leistungen wurde Albrecht Mayer u.a. mehrfach mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. In 2006 erhielt er den E.-T.-A.-Hoffmann-Preis der Stadt Bamberg.
Details zum Konzert folgen im Dezember auf www.inkultur.de.