Impressionen aus der Rellinger Kirche © MRK-Rellingen
Impressionen aus der Rellinger Kirche © MRK-Rellingen

39. Mai-Festival

Vom 29. bis zum 31. Mai lädt die Rellinger Barockkirche zu 
musikalischen „Streifzügen“ ein

 

Inzwischen ist es ja schon fast
 Tradition, dass wir Ihnen Tickets
 für das Mai-Festival in der wunderschönen 
barocken Rellinger Kirche 
anbieten. Das diesjährige Motto,
 „Streifzüge“, lädt dazu ein, nicht nur
 auf vertrauten Pfaden zu wandeln, 
sondern sich auch von Unbekanntem 
verführen zu lassen – musikalisch
 natürlich. Wie immer ist ein Gaststar
 dabei: Der Schauspieler Dominique
 Horwitz tritt in zwei Konzerten auf.
 Das Programm ist in diesem Jahr
 wieder äußerst vielfältig. Im Eröffnungskonzert
 liegt der Schwerpunkt
 auf der Klarinette, mit Wolfgang
 Amadeus Mozarts berühmtem Klarinettenkonzert
 A-Dur und Prokofjews 
Ouvertüre zu hebräischen Themen.
 Nach einem Abstecher ins Amerika
 der 1920er Jahre mit George Gershwin,
 können wir uns noch auf eine Uraufführung freuen: Aftab Darvishi 
verbindet in ihrem Auftragswerk „A 
thousand butterflies“ für Cello und 
Klavier die Musik ihrer iranischen
 Wurzeln mit internationalen Klängen.
 Auch im zweiten Konzert kommt 
der Klarinette eine tragende Bedeutung 
zu. Nach Leoš Janáčeks musikalischem 
Märchen „Pohádka“ bringt 
Dominique Horwitz gemeinsam mit
 einem Klarinetten-Trio Igor Strawinskys 
faszinierende „Geschichte vom 
Soldaten“ als konzertante Lesung auf
 die Bühne und lässt so die Grenzen
 zwischen Theater und Konzert verschwimmen.
 In der dritten Aufführung nehmen
 die Künstlerinnen und Künstler uns 
mit auf ihre musikalischen Wanderungen 
und stellen Werke und Melodien
 vor, die sie auf Reisen gefunden haben
 oder von denen sie unterwegs begleitet wurden. Unter anderem singt Dominique
 Horwitz Chansons von Jacques
 Brel. Der schon lange in Deutschland 
lebende und arbeitende Horwitz ist
 übrigens Franzose – kein Wunder,
 dass ihm der Chanson im Blut liegt.
 Wobei Brel, der Chansonnier schlechthin, 
ja Belgier war… 
Im Abschlusskonzert geht es
 schließlich quer durch Europa, mal 
melancholisch, mal humorvoll. Und 
immer schwingt der Zwiespalt von
 Heimatverbundenheit und Fernweh 
mit: Songs von Kurt Weill, georgische
 Miniaturen von Sulkhan Tsintsadzes, 
jiddische Lieder von Leonid Desyatnikov
 und das wunderbare Klavierquintett
 A-Dur von Antonín Dvořák. Reisen
 Sie doch mit. 

 

 Karten für das Mai-Festival finden Sie im Ticketshop