Blick hinter die Kulissen von inkultur © KI-generiert
Blick hinter die Kulissen von inkultur © KI-generiert

 

Das inkultur-Team stellt sich vor

Folge 1: Abo-Planung und Theaterbusgruppen

 

In dieser Magazinausgabe startet eine neue Reihe, in der sich unser Team vorstellt. Werfen Sie mit uns einen Blick hinter die Kulissen von inkultur und erfahren Sie mehr darüber, wer wir sind und wie die Fäden im Hintergrund zusammenlaufen, damit am Ende alles stimmt und Sie sagen können: Das war wieder ein wunderschöner Abend im Theater! 

Damit aus einer großen Menge von einzelnen Veranstaltungen ein stimmiges Kultur-Abo wird und unsere Theaterbusgruppen zuverlässig ans Ziel kommen, braucht es jede Menge Planung, Abstimmung und Überblick. In dieser Ausgabe sprechen wir mit Tim Steffen und Almudena Martens.

 


Wie beginnt bei euch eigentlich die Planung für eine neue Kultursaison?

Sehr früh – schon lange bevor unsere Mitglieder das neue Programm in den Händen halten. Wir sichten Veranstaltungen, stimmen Termine ab und überlegen, welche Kombinationen für unsere unterschiedlichen Abos und Gruppen besonders gut passen.

 

Was ist die größte Herausforderung bei der Abo-Planung?

Verschiedene Puzzleteile müssen zusammenpassen: Termine, Spielstätten, Verfügbarkeiten, Fahrzeiten und natürlich die Wünsche unserer Mitglieder und Busbegleiter. Wenn am Ende alles aufgeht, steckt dahinter oft eine Menge Abstimmung.

 

Was unterscheidet die Planung einer Busgruppe von einem normalen Abo?

Bei einer Busgruppe endet die Planung nicht mit der Veranstaltung. Auch Abfahrtsorte, Fahrzeiten, Routen und die passende Ankunftszeit müssen berücksichtigt werden. Unser Ziel ist, dass der Kulturabend für die Teilnehmenden möglichst entspannt beginnt – am besten schon beim Einsteigen in den Bus.

 

Müsst ihr manchmal kurzfristig komplett umplanen?

Das kommt vor. Veranstaltungsänderungen, die zahlreichen Baustellen in und um Hamburg, Terminverschiebungen oder andere Überraschungen können eine Planung schnell auf den Kopf stellen. Dann heißt es: Alternativen finden, neu koordinieren und alle Beteiligten möglichst schnell informieren.

 

Wie viel Kontakt habt ihr eigentlich zu den Veranstaltern und Spielstätten?

Sehr viel. Eine gute Zusammenarbeit mit Theatern, Konzerthäusern und anderen Kulturpartnern ist für unsere Arbeit entscheidend. Die meisten Fragen lassen sich am besten im direkten Austausch klären.

 

Was ist für euch der schönste Moment in der Planung?


Wenn nach diversen Wochen oder sogar Monaten der Vorbereitung eine Saison rund ist und wir sehen: Die Termine passen, die Gruppen sind geplant und aus einzelnen Bausteinen ist ein abwechslungsreiches Kulturprogramm entstanden.

 

Was wissen die meisten vermutlich gar nicht über eure Arbeit?

Wie viel Detailarbeit hinter einem scheinbar einfachen Terminplan steckt. Damit am Ende alles selbstverständlich und unkompliziert wirkt, müssen im Hintergrund eine Menge Informationen zusammengebracht werden.

 

Und was macht die Arbeit mit den Theaterbussen für euch besonders?

Besonders schön ist für uns, dass wir mit den Theaterbussen so vielen Menschen einen unkomplizierten Zugang zu Kultur ermöglichen. Man muss nicht selbst nach Hamburg fahren, keinen Parkplatz suchen und sich auch um die Rückfahrt keine Gedanken machen. Stattdessen steigt man vor Ort in den Bus, fährt gemeinsam mit anderen Kulturinteressierten nach Hamburg und kann den Abend ganz entspannt genießen. Und oft beginnt das eigentliche Erlebnis schon während der gemeinsamen Fahrt. Es freut uns, wenn wir sehen, dass dadurch Menschen regelmäßig Theater, Oper oder Konzerte besuchen und dabei auch neue Kontakte entstehen.