Neue Philharmonie Hamburg
Dirigent: Marco Parisotto
Solisten: Jana Kuss (Violine) und Mikayel Hakhnazaryan (Cello)
Zwei Giganten der deutschen Musikgeschichte treffen in diesem Konzert aufeinander: der späte Brahms und Beethoven mit seinem wohl größten Erfolg. In Brahms Doppelkonzert führen Violine und Cello einen spannenden Dialog, die Geige eher lieblich, sie muss – und wird – sich gegen das dunkler gefärbte Cello behaupten. Der überschäumende Elan und Rhythmus von Beethovens Siebter sind einfach mitreißend, dem kann sich niemand entziehen!
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Krimikomödie von Danny Robins
Deutsch von Sarina Reyer; Regie und Ausstattung: Marcus Ganser
Mit Karim Chérif, Lena Dörrie, Alina Levshin, Max von Pufendorf u. a.
„2:22 – A Ghost Story“, die gefeierte Theater-Sensation aus London, nun auch in Hamburg: Ein raffinierter und nervenaufreibender Mix aus Gänsehaut, Witz und der ewigen Frage: Was ist real – und was glauben wir nur zu sehen? Glaube gegen Wissenschaft. Gruselig. Spannend. Unvergesslich.
Jenny und Sam haben ein altes Haus gekauft und frisch renoviert. Doch dann, mitten in der Nacht, hört Jenny über das Babyphone Schritte. Und die Stimme eines weinenden Mannes. Immer wieder. Punkt 2:22 Uhr. Sam glaubt nicht an Geister. Doch Jenny spürt: In diesem Haus stimmt etwas nicht. Um sich abzulenken, lädt sie Freunde zum Abendessen ein. Während die Nacht fortschreitet, rückt das Unheimliche näher. Gemeinsam beschließen sie, wach zu bleiben – bis 2:22 Uhr...
Vergessen Sie alles, was Sie über harmonische Familienabende wissen. Jan-Peter Petersen und sein Sohn Max Beier stehen erstmals als das neue Kabarett ALMA HOPPE gemeinsam mit einem abendfüllenden Kabarettprogramm auf der Bühne und beweisen: Biologische Verwandtschaft ist zwar unkündbar, aber leider nicht schmerzfrei. Erleben sie Vater und Sohn in einem Wechselbad aus Harmonie und Bluthochdruck. Ein turbulentes Programm mit artistischen Wortgefechten und gepflegt vergifteten Komplimenten. Zwei Männer, zwei Generationen: ein Drahtseilakt. Ohne Netz. Warum beide nicht einmal einer Meinung sein können? Weil es sie nicht weiterbringt, wenn beide Unrecht haben.
Nach „Blood Brothers“ (deutsch „Blutsbrüder“), dem Original-Musical von Willy Russell, das über Jahrzehnte ein Dauerbrenner am Londoner West End war. Nun kommt es auf die Bühne des Ohnsorg Theaters mit Songs, die ins Ohr gehen, und einer schwungvollen Liveband.
Es ist die tragische Geschichte der Zwillinge Mickey und Edward, die von einander getrennt im Hamburg der 60er Jahre in höchst unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nichts von der Existenz des jeweils anderen wissen. Per Zufall lernen sie sich kennen und schließen Blutsbrüderschaft. Nichts kann sie auseinander bringen, wäre da nicht die soziale Ungleichheit, die ihre Lebenswege prägt und der schicksalhafte Pakt, den ihre Mütter einst geschlossen haben...
Oper von Gioachino Rossini in französischer Sprache, nach dem Schauspiel Wilhelm Tell von Friedrich Schiller
Musikalische Leitung: Susanna Mälkki; Inszenierung: Tobias Kratzer
Belcanto mit Tiefgang – eine politische Oper in Starbesetzung: mit Lawrence Brownlee, Lisette Oropesa, Jacques Imbrailo (Wilhelm Tell), Tigran Martirossian, Narea Son, Alexander Roslavets, Colin Aikins, Jonah Hoskins, Chao Deng, Adriana Bignagni Lesca. In seiner gefeierten Inszenierung (2019, Opéra de Lyon) rückt Tobias Kratzer die berühmte Geschichte von Wilhelm Tell in die Gegenwart: als Parabel für eine liberale Gesellschaft, deren Ideale durch äußere Gewalt und Machtmissbrauch ins Wanken geraten.
Eine Schweizer Dorfgemeinschaft sieht sich plötzlich durch rohe Gewalt existenziell bedroht. Diese äußere Bedrohung zerrüttet auch die inneren Ideale der beiden männlichen Protagonisten: Arnold muss seiner Liebe zur Habsburger Prinzessin Mathilde widerstehen. Tell wiederum steht vor der grausamen Prüfung, seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen. Ist ihm in diesem Moment seine Rolle als Anführer des kollektiven Widerstands wichtiger oder das Familienwohl? Und welche Möglichkeiten hat eine Gemeinschaft überhaupt, auf Gewalt zu reagieren?
Schauspielprojekt von Lisaboa Houbrechts
Regie: Lisaboa Houbrechts
In einer Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg verschränkt Lisaboa Houbrechts Malerei, Musik und Operngesang zu einem Raum, in dem Romantik nicht nostalgisch erscheint, sondern zur gegenwärtigen Frage wird: Kann Kunst heilen – oder verführt sie uns gerade dort, wo es dunkel wird?
Als Caspar David Friedrich den Mönch am Meer malt, entsteht ein Bild, das bis heute nachwirkt. Zur gleichen Zeit erfindet Goethe seinen lebenshungrigen und an dieser Welt verzweifelnden Werther. Beide stellen dieselbe Frage: Gibt es eine Möglichkeit zu leben – in dieser überwältigend schönen und zugleich schmerzvollen Welt?
Schauspiel nach dem Roman von Romy Hausmann
Regie: Georg Münzel
Die Autorin Romy Hausmann begeistert Krimi-, Netflix- und True Crime Fans. In ihrem neusten Thriller erzählt sie von einem weit zurückliegenden Verbrechen, das den ehemaligen Chefarzt Theo und dessen Familie noch immer belastet. Als die True-Crime-Podcasterin Liv eine neue Spur entdeckt, begibt sie sich mit Theo auf die Suche - bevor dessen Demenz die Erinnerung gänzlich auslöscht. Werden sie den Schuldigen finden?
Schauspiel von Marina Carr
Regie: Elias Perrig
Das Stück erzählt hochemotional vom Leidensweg Klytämnestras nach der Opferung ihrer Tochter Iphigenie durch ihren Ehemann, den mykenischen König Agamemnon.
Die Griechen wollen gegen Troja in den Krieg ziehen. Agamemnon opfert seine Tochter Iphigenie auf Befehl des Orakels von Delphi – vermutlich eine politische Intrige, getarnt als göttliche Botschaft. Klytämnestra kommt zu spät, um ihre Tochter zu retten. Zehn Jahre später kehrt Agamemnon zu Klytämnestra und den Kindern in den Palast zurück. Als Kriegsbeute: die Prophetin Kassandra, die fortan sein Bett teilt...
Neue Philharmonie Hamburg
Dirigent: Marco Parisotto
Solisten: Jana Kuss (Violine) und Mikayel Hakhnazaryan (Cello)
Zwei Giganten der deutschen Musikgeschichte treffen in diesem Konzert aufeinander: der späte Brahms und Beethoven mit seinem wohl größten Erfolg. In Brahms Doppelkonzert führen Violine und Cello einen spannenden Dialog, die Geige eher lieblich, sie muss – und wird – sich gegen das dunkler gefärbte Cello behaupten. Der überschäumende Elan und Rhythmus von Beethovens Siebter sind einfach mitreißend, dem kann sich niemand entziehen!
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Krimikomödie von Danny Robins
Deutsch von Sarina Reyer; Regie und Ausstattung: Marcus Ganser
Mit Karim Chérif, Lena Dörrie, Alina Levshin, Max von Pufendorf u. a.
„2:22 – A Ghost Story“, die gefeierte Theater-Sensation aus London, nun auch in Hamburg: Ein raffinierter und nervenaufreibender Mix aus Gänsehaut, Witz und der ewigen Frage: Was ist real – und was glauben wir nur zu sehen? Glaube gegen Wissenschaft. Gruselig. Spannend. Unvergesslich.
Jenny und Sam haben ein altes Haus gekauft und frisch renoviert. Doch dann, mitten in der Nacht, hört Jenny über das Babyphone Schritte. Und die Stimme eines weinenden Mannes. Immer wieder. Punkt 2:22 Uhr. Sam glaubt nicht an Geister. Doch Jenny spürt: In diesem Haus stimmt etwas nicht. Um sich abzulenken, lädt sie Freunde zum Abendessen ein. Während die Nacht fortschreitet, rückt das Unheimliche näher. Gemeinsam beschließen sie, wach zu bleiben – bis 2:22 Uhr...
Vergessen Sie alles, was Sie über harmonische Familienabende wissen. Jan-Peter Petersen und sein Sohn Max Beier stehen erstmals als das neue Kabarett ALMA HOPPE gemeinsam mit einem abendfüllenden Kabarettprogramm auf der Bühne und beweisen: Biologische Verwandtschaft ist zwar unkündbar, aber leider nicht schmerzfrei. Erleben sie Vater und Sohn in einem Wechselbad aus Harmonie und Bluthochdruck. Ein turbulentes Programm mit artistischen Wortgefechten und gepflegt vergifteten Komplimenten. Zwei Männer, zwei Generationen: ein Drahtseilakt. Ohne Netz. Warum beide nicht einmal einer Meinung sein können? Weil es sie nicht weiterbringt, wenn beide Unrecht haben.
Nach „Blood Brothers“ (deutsch „Blutsbrüder“), dem Original-Musical von Willy Russell, das über Jahrzehnte ein Dauerbrenner am Londoner West End war. Nun kommt es auf die Bühne des Ohnsorg Theaters mit Songs, die ins Ohr gehen, und einer schwungvollen Liveband.
Es ist die tragische Geschichte der Zwillinge Mickey und Edward, die von einander getrennt im Hamburg der 60er Jahre in höchst unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nichts von der Existenz des jeweils anderen wissen. Per Zufall lernen sie sich kennen und schließen Blutsbrüderschaft. Nichts kann sie auseinander bringen, wäre da nicht die soziale Ungleichheit, die ihre Lebenswege prägt und der schicksalhafte Pakt, den ihre Mütter einst geschlossen haben...
Oper von Gioachino Rossini in französischer Sprache, nach dem Schauspiel Wilhelm Tell von Friedrich Schiller
Musikalische Leitung: Susanna Mälkki; Inszenierung: Tobias Kratzer
Belcanto mit Tiefgang – eine politische Oper in Starbesetzung: mit Lawrence Brownlee, Lisette Oropesa, Jacques Imbrailo (Wilhelm Tell), Tigran Martirossian, Narea Son, Alexander Roslavets, Colin Aikins, Jonah Hoskins, Chao Deng, Adriana Bignagni Lesca. In seiner gefeierten Inszenierung (2019, Opéra de Lyon) rückt Tobias Kratzer die berühmte Geschichte von Wilhelm Tell in die Gegenwart: als Parabel für eine liberale Gesellschaft, deren Ideale durch äußere Gewalt und Machtmissbrauch ins Wanken geraten.
Eine Schweizer Dorfgemeinschaft sieht sich plötzlich durch rohe Gewalt existenziell bedroht. Diese äußere Bedrohung zerrüttet auch die inneren Ideale der beiden männlichen Protagonisten: Arnold muss seiner Liebe zur Habsburger Prinzessin Mathilde widerstehen. Tell wiederum steht vor der grausamen Prüfung, seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen. Ist ihm in diesem Moment seine Rolle als Anführer des kollektiven Widerstands wichtiger oder das Familienwohl? Und welche Möglichkeiten hat eine Gemeinschaft überhaupt, auf Gewalt zu reagieren?
Schauspielprojekt von Lisaboa Houbrechts
Regie: Lisaboa Houbrechts
In einer Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg verschränkt Lisaboa Houbrechts Malerei, Musik und Operngesang zu einem Raum, in dem Romantik nicht nostalgisch erscheint, sondern zur gegenwärtigen Frage wird: Kann Kunst heilen – oder verführt sie uns gerade dort, wo es dunkel wird?
Als Caspar David Friedrich den Mönch am Meer malt, entsteht ein Bild, das bis heute nachwirkt. Zur gleichen Zeit erfindet Goethe seinen lebenshungrigen und an dieser Welt verzweifelnden Werther. Beide stellen dieselbe Frage: Gibt es eine Möglichkeit zu leben – in dieser überwältigend schönen und zugleich schmerzvollen Welt?
Schauspiel nach dem Roman von Romy Hausmann
Regie: Georg Münzel
Die Autorin Romy Hausmann begeistert Krimi-, Netflix- und True Crime Fans. In ihrem neusten Thriller erzählt sie von einem weit zurückliegenden Verbrechen, das den ehemaligen Chefarzt Theo und dessen Familie noch immer belastet. Als die True-Crime-Podcasterin Liv eine neue Spur entdeckt, begibt sie sich mit Theo auf die Suche - bevor dessen Demenz die Erinnerung gänzlich auslöscht. Werden sie den Schuldigen finden?
Schauspiel von Marina Carr
Regie: Elias Perrig
Das Stück erzählt hochemotional vom Leidensweg Klytämnestras nach der Opferung ihrer Tochter Iphigenie durch ihren Ehemann, den mykenischen König Agamemnon.
Die Griechen wollen gegen Troja in den Krieg ziehen. Agamemnon opfert seine Tochter Iphigenie auf Befehl des Orakels von Delphi – vermutlich eine politische Intrige, getarnt als göttliche Botschaft. Klytämnestra kommt zu spät, um ihre Tochter zu retten. Zehn Jahre später kehrt Agamemnon zu Klytämnestra und den Kindern in den Palast zurück. Als Kriegsbeute: die Prophetin Kassandra, die fortan sein Bett teilt...
Neue Philharmonie Hamburg
Dirigent: Marco Parisotto
Solisten: Jana Kuss (Violine) und Mikayel Hakhnazaryan (Cello)
Zwei Giganten der deutschen Musikgeschichte treffen in diesem Konzert aufeinander: der späte Brahms und Beethoven mit seinem wohl größten Erfolg. In Brahms Doppelkonzert führen Violine und Cello einen spannenden Dialog, die Geige eher lieblich, sie muss – und wird – sich gegen das dunkler gefärbte Cello behaupten. Der überschäumende Elan und Rhythmus von Beethovens Siebter sind einfach mitreißend, dem kann sich niemand entziehen!
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Krimikomödie von Danny Robins
Deutsch von Sarina Reyer; Regie und Ausstattung: Marcus Ganser
Mit Karim Chérif, Lena Dörrie, Alina Levshin, Max von Pufendorf u. a.
„2:22 – A Ghost Story“, die gefeierte Theater-Sensation aus London, nun auch in Hamburg: Ein raffinierter und nervenaufreibender Mix aus Gänsehaut, Witz und der ewigen Frage: Was ist real – und was glauben wir nur zu sehen? Glaube gegen Wissenschaft. Gruselig. Spannend. Unvergesslich.
Jenny und Sam haben ein altes Haus gekauft und frisch renoviert. Doch dann, mitten in der Nacht, hört Jenny über das Babyphone Schritte. Und die Stimme eines weinenden Mannes. Immer wieder. Punkt 2:22 Uhr. Sam glaubt nicht an Geister. Doch Jenny spürt: In diesem Haus stimmt etwas nicht. Um sich abzulenken, lädt sie Freunde zum Abendessen ein. Während die Nacht fortschreitet, rückt das Unheimliche näher. Gemeinsam beschließen sie, wach zu bleiben – bis 2:22 Uhr...
Vergessen Sie alles, was Sie über harmonische Familienabende wissen. Jan-Peter Petersen und sein Sohn Max Beier stehen erstmals als das neue Kabarett ALMA HOPPE gemeinsam mit einem abendfüllenden Kabarettprogramm auf der Bühne und beweisen: Biologische Verwandtschaft ist zwar unkündbar, aber leider nicht schmerzfrei. Erleben sie Vater und Sohn in einem Wechselbad aus Harmonie und Bluthochdruck. Ein turbulentes Programm mit artistischen Wortgefechten und gepflegt vergifteten Komplimenten. Zwei Männer, zwei Generationen: ein Drahtseilakt. Ohne Netz. Warum beide nicht einmal einer Meinung sein können? Weil es sie nicht weiterbringt, wenn beide Unrecht haben.
Nach „Blood Brothers“ (deutsch „Blutsbrüder“), dem Original-Musical von Willy Russell, das über Jahrzehnte ein Dauerbrenner am Londoner West End war. Nun kommt es auf die Bühne des Ohnsorg Theaters mit Songs, die ins Ohr gehen, und einer schwungvollen Liveband.
Es ist die tragische Geschichte der Zwillinge Mickey und Edward, die von einander getrennt im Hamburg der 60er Jahre in höchst unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nichts von der Existenz des jeweils anderen wissen. Per Zufall lernen sie sich kennen und schließen Blutsbrüderschaft. Nichts kann sie auseinander bringen, wäre da nicht die soziale Ungleichheit, die ihre Lebenswege prägt und der schicksalhafte Pakt, den ihre Mütter einst geschlossen haben...
Oper von Gioachino Rossini in französischer Sprache, nach dem Schauspiel Wilhelm Tell von Friedrich Schiller
Musikalische Leitung: Susanna Mälkki; Inszenierung: Tobias Kratzer
Belcanto mit Tiefgang – eine politische Oper in Starbesetzung: mit Lawrence Brownlee, Lisette Oropesa, Jacques Imbrailo (Wilhelm Tell), Tigran Martirossian, Narea Son, Alexander Roslavets, Colin Aikins, Jonah Hoskins, Chao Deng, Adriana Bignagni Lesca. In seiner gefeierten Inszenierung (2019, Opéra de Lyon) rückt Tobias Kratzer die berühmte Geschichte von Wilhelm Tell in die Gegenwart: als Parabel für eine liberale Gesellschaft, deren Ideale durch äußere Gewalt und Machtmissbrauch ins Wanken geraten.
Eine Schweizer Dorfgemeinschaft sieht sich plötzlich durch rohe Gewalt existenziell bedroht. Diese äußere Bedrohung zerrüttet auch die inneren Ideale der beiden männlichen Protagonisten: Arnold muss seiner Liebe zur Habsburger Prinzessin Mathilde widerstehen. Tell wiederum steht vor der grausamen Prüfung, seinem Sohn einen Apfel vom Kopf zu schießen. Ist ihm in diesem Moment seine Rolle als Anführer des kollektiven Widerstands wichtiger oder das Familienwohl? Und welche Möglichkeiten hat eine Gemeinschaft überhaupt, auf Gewalt zu reagieren?
Schauspielprojekt von Lisaboa Houbrechts
Regie: Lisaboa Houbrechts
In einer Koproduktion mit der Staatsoper Hamburg verschränkt Lisaboa Houbrechts Malerei, Musik und Operngesang zu einem Raum, in dem Romantik nicht nostalgisch erscheint, sondern zur gegenwärtigen Frage wird: Kann Kunst heilen – oder verführt sie uns gerade dort, wo es dunkel wird?
Als Caspar David Friedrich den Mönch am Meer malt, entsteht ein Bild, das bis heute nachwirkt. Zur gleichen Zeit erfindet Goethe seinen lebenshungrigen und an dieser Welt verzweifelnden Werther. Beide stellen dieselbe Frage: Gibt es eine Möglichkeit zu leben – in dieser überwältigend schönen und zugleich schmerzvollen Welt?
Schauspiel nach dem Roman von Romy Hausmann
Regie: Georg Münzel
Die Autorin Romy Hausmann begeistert Krimi-, Netflix- und True Crime Fans. In ihrem neusten Thriller erzählt sie von einem weit zurückliegenden Verbrechen, das den ehemaligen Chefarzt Theo und dessen Familie noch immer belastet. Als die True-Crime-Podcasterin Liv eine neue Spur entdeckt, begibt sie sich mit Theo auf die Suche - bevor dessen Demenz die Erinnerung gänzlich auslöscht. Werden sie den Schuldigen finden?
Schauspiel von Marina Carr
Regie: Elias Perrig
Das Stück erzählt hochemotional vom Leidensweg Klytämnestras nach der Opferung ihrer Tochter Iphigenie durch ihren Ehemann, den mykenischen König Agamemnon.
Die Griechen wollen gegen Troja in den Krieg ziehen. Agamemnon opfert seine Tochter Iphigenie auf Befehl des Orakels von Delphi – vermutlich eine politische Intrige, getarnt als göttliche Botschaft. Klytämnestra kommt zu spät, um ihre Tochter zu retten. Zehn Jahre später kehrt Agamemnon zu Klytämnestra und den Kindern in den Palast zurück. Als Kriegsbeute: die Prophetin Kassandra, die fortan sein Bett teilt...