Neue Philharmonie Hamburg
Dirigent: Marco Parisotto
Solisten: Jana Kuss (Violine) und Mikayel Hakhnazaryan (Cello)
Zwei Giganten der deutschen Musikgeschichte treffen in diesem Konzert aufeinander: der späte Brahms und Beethoven mit seinem wohl größten Erfolg. In Brahms Doppelkonzert führen Violine und Cello einen spannenden Dialog, die Geige eher lieblich, sie muss – und wird – sich gegen das dunkler gefärbte Cello behaupten. Der überschäumende Elan und Rhythmus von Beethovens Siebter sind einfach mitreißend, dem kann sich niemand entziehen!
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Comedy-Theater von Anne Marie Scheffler, nach dem kanadischen Comedy-Erfolg „Suddenly Mommy“
In Kanada ist „Suddenly Mommy“ seit Jahren ein Comedy-Smash-Hit! Schauspielerin und Sängerin Marie Lumpp bringt ihn nun endlich auch nach Deutschland – und schlüpft dabei in die Rolle der „Mama ohne Plan“ – was ihr leicht fällt, da auch sie im echten Leben den Spagat zwischen Bühne und Baby meistern muss. Eine humorvolle Show über erschütternde Erkenntnisse und darüber, dass alles immer anders kommt, als man es plant. Marie Lumpp spielt, singt und schimpft in atemberaubender Offenheit über die Achterbahn der Mutterschaft und springt dabei rasant durch 13 verschiedene Rollen. Ein turbulentes One-Woman-Comedy-Theaterstück über gute Zeiten, gut gemeinte Ratschläge – und den Versuch, stets alles richtig zu machen.
Märchenoper von Engelbert Humperdinck in deutscher Sprache
Musikalische Leitung: Markus Poschner; Inszenierung: Anna Bergmann
Chor der Hamburgischen Staatsoper, Philharmonisches Staatsorchester Hamburg sowie Tänzerinnen und Tänzer der Ballettschule des Hamburg Ballett
Ein animationsgeladenes Spektakel für alle von 8 bis 109 Jahren über Fantasie, Selbstbestimmung und die Kraft neu entdeckter Märchenmusik.
In Anna Bergmanns multimedialer Inszenierung wird die Geschichte von Dornröschen zu einem großen Familienereignis, das Tradition mit Animation verbindet. Ein Plädoyer für Fantastisches, in dem das junge und das alte Dornröschen uns dazu einladen, das Warten auf den erlösenden Prinzen durch einen Aufbruch in die Selbstbestimmtheit zu ersetzen.
Gerade in unserer heutigen Zeit ist die Fähigkeit, sein Publikum höchstvergnüglich zu unterhalten und ihm unbeschwerte Stunden zu schenken wahrlich keine „Kleinkunst“ sondern eine „große Kunst“. Robert Kreis ist darin ein cooler Könner und serviert in seinem perfekten Ein-Mann-Cabaret eine wohldosierte Menüabfolge des einmaligen Humors der 20er Jahre. Wo er auftritt, hinterlässt er Glück und Lachsalven jäh detonierender Zwerchfellerschütterungen. Robert Kreis – oft kopiert, doch nie erreicht!
Schauspiel von Ödön von Horváth
Regie: Anne Lenk
Horváths berühmtes Meisterwerk schildert den sozialen Abstieg einer Frau im kleinbürgerlichen Wien zur Zeit der Weltwirtschaftskrise – einer Frau, die sich den Bedingungen einer verrohten Welt entgegenstellt und mit der Grausamkeit der Gesellschaft bestraft wird.
Eine Nachbarschaft in Wien: Puppenklinik, Fleischerei, Tabakladen – eine vordergründig heile Welt. Dort lebt Marianne, die den Metzger Oskar heiraten soll, doch sie widersetzt sich dem Wunsch ihres Vaters und sucht ihren eigenen Weg. Aber aus der Suche nach Befreiung wird ein trauriger Kampf gegen Opportunismus und Angst.
Kriminalstück von Ferdinand von Schirach
Regie: Axel Schneider; Mit Franz-Joseph Dieken, Katrin Gerken, Dirk Hoener/Ingo Meß, Lisa Karlström, Andrea Lüdke, Antje Otterson und Pierre Sanoussi-Bliss/Sewan Latchinian
Nach „Gott“ im Altonaer Theater ist „Sie sagt. Er sagt.“ ist dies ein weiteres packendes Gerichtsdrama von Ferdinand von Schirach, das Axel Schneider inszeniert hat. Hier beschäftigt sich Bestsellerautor von Schirach mit dem Dilemma, dass in Fällen von sexueller Gewalt nahezu immer Aussage gegen Aussage steht.
Katharina Schlüter, eine erfolgreiche TV-Moderatorin, beschuldigt ihren ehemaligen Geliebten, den Unternehmer Dr. Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Zeugen gibt es für dieses Vergehen nicht, und so dreht sich im Strafprozess alles um die Frage der Glaubwürdigkeit. Sowohl für den Angeklagten als auch für die Klägerin steht viel auf dem Spiel: Die weitere private und berufliche Zukunft sowie die Reputation hängen maßgeblich davon ab, wessen Version das Gericht bestätigen wird.