Neue Philharmonie Hamburg
Dirigent: Marco Parisotto
Solisten: Jana Kuss (Violine) und Mikayel Hakhnazaryan (Cello)
Zwei Giganten der deutschen Musikgeschichte treffen in diesem Konzert aufeinander: der späte Brahms und Beethoven mit seinem wohl größten Erfolg. In Brahms Doppelkonzert führen Violine und Cello einen spannenden Dialog, die Geige eher lieblich, sie muss – und wird – sich gegen das dunkler gefärbte Cello behaupten. Der überschäumende Elan und Rhythmus von Beethovens Siebter sind einfach mitreißend, dem kann sich niemand entziehen!
Johannes Brahms: Doppelkonzert a-Moll, op. 102
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
Vier neue Folgen nach der Kultserie „Der Tatortreiniger“ von Mizzi Meyer
Regie: Ulrich Bähnk; mit Ulrich Bähnk, Victoria Fleer, Jessica Kosmalla, Alexander Wipprecht
„Über den Wolken“: Bei der Reinigung des Tatorts wird Schotty vom Ehemann des Opfers überrascht – der seine Frau mit einer Axt ermordet hat.
„Anbieterwechsel“: Schotty putzt in einem Maklerbüro für Religionen und kommt mit der Besitzerin ins Gespräch über Gott und die Welt – und das Leben danach.
„Nicht über mein Sofa“: Einbruch bei einer wohlhabenden alten Dame, der Dieb verunglückt auf der Flucht tödlich. Schotty zweifelt: War es wirklich ein Unfall?
„Sind sie sicher?“: Schotty trifft auf einen sadistischen Geschäftsführer, der seine Mitarbeiter überwacht, massiv unter Druck setzt und manipuliert...
Weihnachtsstimmung auf der CAP SAN DIEGO
Helga Siebert und Angelika Eger haben ein stimmungsvolles Programm mit den schönsten Gedichten des Kuttel Daddeldu und vielem mehr zusammengestellt. Ein ganz besonderer Ringelnatz-Abend, gewürzt mit Kabarett und viel Akkordeon-Musik.
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Inszenierung: David Bösch; Musikalische Leitung: Keren Kagarlitsky
Das Singspiel von 1782, eine der berühmtesten sogenannten „Türkenopern“, ist eine schwungvolle orientalische Fantasie. Sie thematisiert hochaktuell die kulturellen Konflikte zwischen Orient und Okzident – ein Plädoyer Mozarts für eine friedliche Koexistenz der Kulturen.
Konstanze, ihre Zofe Blonde und Pedrillo sind Gefangene des Bassa Selim am osmanischen Hof in Istanbul. Belmonte, der Bräutigam Konstanzes, plant, sie heimlich zu befreien, doch die nächtliche Aktion wird entdeckt. Aber alles wendet sich zum Guten, denn Bassa Selim will den Christen seine Humanität beweisen.
Schauspiel von Molière
Regie: Jette Steckel
Mit André Szymanski, Barbara Nüsse, Ole Lagerpusch, Maja Schöne, Cathérine Seifert, Lisa Hagmeister, Cino Djavid, Camill Jammal
Wie viel Wahrheit vertragen wir? Wie viel Offenheit verträgt die Liebe? Jette Steckel inszeniert Molières Komödie über Kommunikation, Moral und Selbstdarstellung als Triptychon aus Musik, Film und Theater.
Was passiert, wenn radikale Ehrlichkeit auf eine Welt voller Eitelkeiten prallt? Alceste hasst Heuchelei und liebt ausgerechnet die umschwärmte und schillernde Célimène. Sein Freund Philinte mahnt zur Mäßigung, ihre Rivalin Arsinoé spinnt Intrigen, und der Dichter Oronte verklagt ihn vor Gericht. In bissigen Sprachduellen prallen Gefühle und Gesellschaft, Klatsch und Kränkungen, Begierden und Bösartigkeiten aufeinander.
Während die Welt sich schneller nach rechts dreht als die Joghurtkultur im Paleo-Müsli, und sich die Nachrichtenlage wechselhafter zeigt als das Abfahrtsgleis eines ICEs bei Wintereinbruch, bleibt bei Mia Pittroff vieles erstmal wie gehabt: sie ist immer noch Kind ihrer Eltern, Mutter ihrer Kinder, gebürtige Fränkin und überzeugte Hobbyberlinerin. Extreme sind ihr nach wie vor zu extrem, stattdessen feiert sie das Mittelmaß: Kinder? Gerne, aber nicht zu schöne. E-Auto? Aber bitte jeden Samstag in der Einfahrt waschen. Und der Traummann sollte Halbglatze haben. Sie glaubt noch fest an die Demokratie, aber nicht im Familienurlaub auf Rügen.
Schauspiel von Moritz Franz Beichl frei nach Theodor Fontane
Regie: Anna Tenti (Nachwuchsregisseurin des Jahres); mit Dagmar Bernhard, Sheila Bluhm, Nayana Heuer, Rune Jürgensen, K, Anatol Käbisch
Moritz Franz Beichl gelingt hier eine kraftvolle, satirisch-komische Neuschreibung von Theodor Fontanes berühmtem Roman mit Gesellschaftskritik und klugem Witz.
Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: Die siebzehnjährige Effi Briest wird mit dem zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet und landet nach einer Affäre mit Major von Crampas in der gesellschaftlichen Isolation. Moritz Franz Beichl verarbeitet den Stoff sehr frei und holt Effi als Figur aus der Passivität heraus. Im Mittelpunkt stehen ihre Sehnsüchte: Empowerment statt Erstarren vor toxischer Männlichkeit.
Schauspiel nach dem Roman von Ingvar Ambjørnsen
Eine warmherzige Komödie über Freundschaft, Mut und den Sprung ins Leben.
Der scheue Elling und sein gutmütiger Kumpel Kai-Ove haben sich in einer psychiatrischen Einrichtung kennen gelernt. Nach ihrer Entlassung leben sie zusammen in einer betreuten Wohnung und versuchen, Schritt für Schritt ein selbstständiges Leben zu führen. Aber wie soll das funktionieren, wenn man mit einem Berg an Neurosen zu kämpfen hat? Zum Glück gibt es Frank, einen Sozialarbeiter, der beiden mit Rat und Tat zur Seite steht...
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo da Ponte, in italienischer Sprache
Inszenierung: Jan Bosse; Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber, Tohar Gil (24.9.26)
Mozart schrieb „Don Giovanni“ nach „Figaros Hochzeit“ für die Oper in Prag –
und kreierte damit einen Höhepunkt seines Schaffens. Mit der Hamburger Inszenierung von Jan Bosse über den skrupellosen Frauenverführer komplettiert die Staatsoper ihre Mozart/ Da Ponte-Trilogie.
Freuen Sie sich auf großartiges Entertainment, auf Comedy de luxe! Mit Stand-up und Knaller-Songs wird es satirisch-bissig und vor allem eins: unfassbar lustig! Spätestens nach Barbara Ruscher weiß der Mensch, wie absurd sein Leben eigentlich ist.“ (HAZ)
Barbara Ruscher ist unfassbar romantisch. Nur merkt das irgendwie keiner. Die aus TV („NUHR im Ersten“, „Ladies Night“ etc.) und Hörfunk bekannte preisgekrönte Comedylady plädiert für mehr gute Gefühle im Leben: ob als Paar zuhause („Beziehungen sind wie ein Spaziergang im Park. Jurassic Park“) oder unterwegs im ausgebauten VW-Bus („Romantischster Satz: „Gib mir mal den Vierzehner“). Die richtige Kommunikation hilft.
Schauspiel von Carlo Goldoni
Regie: Anton Pleva; mit Dagmar Bernhard, Sheila Bluhm, Nina Carolin, Henrik Demcker, Nayana Heuer, Rune Jürgensen, K, Tash Manzungu, Daniel Schütter
Goldonis berühmtestes Stück, inspiriert von Molières Komödien und Figuren der Commedia dell`Arte, erzählt von den Abenteuern des Dieners Truffaldino, der gleichzeitig für zwei Herren arbeitet.
Venedig, kurz vor der Hochzeit von Clarice und Silvio. Da taucht der totgeglaubte Federigo Rasponi auf und erhebt ebenfalls Anspruch auf Clarice. Es ist aber die als Mann verkleidete Beatrice Rasponi mit ihrem Diener Truffaldino. Dieser tritt, von Hunger getrieben, auch noch in Florindo Aretusis Dienst und gerät dabei in große Schwierigkeiten, da er die beiden Herren gleichzeitig bedienen muss, ohne dass sie voneinander erfahren. Damit entfesselt er ein kaum beherrschbares Chaos...
Schauspiel nach dem Buch von Vicco von Bülow; Regie: Hans Schernthaner
Zum 100. Geburtstag von Vicco von Bülow
Vicco von Bülow – besser bekannt als Loriot – ist der Grandseigneur des deutschen Humors. Niemand vor oder nach ihm hat es vermocht, dem spießbürgerlichen Mittelstand in vollendet höflicher Dreistigkeit ein Bein zu stellen, auf dass man würdevoll ins Straucheln gerate. Freuen Sie sich auf den komischen Ernst des Lebens im Loriotschen Universum der Hoppenstedts, Müller-Lüdenscheidts und Erwin Lindemanns, wo das Fremdsitzen in einer Badewanne noch das geringste Problem darstellt … Hauptsache: Die Ente bleibt draußen!
Nach „Blood Brothers“ (deutsch „Blutsbrüder“), dem Original-Musical von Willy Russell, das über Jahrzehnte ein Dauerbrenner am Londoner West End war. Nun kommt es auf die Bühne des Ohnsorg Theaters mit Songs, die ins Ohr gehen, und einer schwungvollen Liveband.
Es ist die tragische Geschichte der Zwillinge Mickey und Edward, die von einander getrennt im Hamburg der 60er Jahre in höchst unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nichts von der Existenz des jeweils anderen wissen. Per Zufall lernen sie sich kennen und schließen Blutsbrüderschaft. Nichts kann sie auseinander bringen, wäre da nicht die soziale Ungleichheit, die ihre Lebenswege prägt und der schicksalhafte Pakt, den ihre Mütter einst geschlossen haben...
Komödie von Peter Jordan; Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann
Mit Boris Aljinovic, Tonio Arango, Anika Baumann, Samson Fischer
Ein höllisch lustiger Trip zwischen „Tanz der Vampire“ und „Rocky Horror Picture Show“, zwischen Blutsauger-Farce und politischem Albtraum, voll schwarzem Humor, Chaos, überraschender Wendungen. „Dracula“ – bissig, wild, aktuell und politisch. Und garantiert nicht so, wie Sie erwarten.
Die Welt ist im Eimer – und Dracula auch. Der legendäre Fürst der Finsternis hat Burnout, sein Diener ist jetzt Veganer und das Blut der Lebenden schmeckt zunehmend nach Glyphosat. Die ewige Jugend? Sowieso Fake-News! 750 Jahre Ewigkeit machen eben auch hartgesottene Blutsauger blass. In diese Ödnis platzen Nelly und Mark, zwei Digital Natives auf Abenteuertrip. Eigentlich wollten sie nur Rumänien erkunden – doch trotz Google Maps landen sie ausgerechnet im Schloss von Dracula. In dessen Kellerverlies hausen die widerlichsten Diktatoren der Geschichte, für immer verwahrt, wie radioaktiver Abfall. Und die eigentliche Frage lautet nicht: Gibt es Dracula noch? Sondern: Ist das Böse zurück? Wer sitzt heute im Oval Office? Ist die Hölle umgezogen?
Schauspiel von Joanna Murray-Smith
Mit Gesine Cukrowski u. a.
Eine bissige Gesellschaftskomödie über die komplexen Dynamiken moderner Beziehungen und Freundschaften.
Tess, Curtis, Bonnie und Annie wollen bei einem gemeinsamen Abendessen den Hochzeitstag von Tess und Curtis feiern. Für die anderen wirkt das Paar wie ein stabiles, harmonisches Beispiel für eine lange Ehe – bis die beiden ihre Trennungsabsichten verkünden. Diese Nachricht hat nicht nur Konsequenzen für das Ex-Ehepaar, sondern auch für die Freundschaft der vier. Die Diskussionen werden persönlicher, ehrlicher – und verletzender. Die Trennung des „Traumpaars“ lässt die bis dahin stabile soziale Ordnung des Vierergespanns zerbrechen und auch Bonnie und Annie ihre Beziehungen und ihre Verhaltensmuster hinterfragen.
Schauspiel von Eugène Ionesco
Regie: Luise Voigt
Nach ihrem hochgelobten „Sankt Falstaff“ inszeniert Luise Voigt nun einen Klassiker des absurden Theaters über den Einbruch totalitärer Ideen und die verführerische Kraft einer Massenbewegung.
Die bitterböse und hochkomische Polit-Parabel erzählt von einer ganz normalen Kleinstadt, in der sich immer mehr brave Bürgerinnen und Bürger in zerstörerische Nashörner verwandeln. Während noch darüber debattiert wird, was man gegen das Unbeschreibliche tun könnte, bilden die Dickhäuter längst die Mehrheit. Einzig Behringer, der aufrechte Anti-Held, bleibt Mensch in einer Nashornwelt.
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Lorenzo da Ponte, in italienischer Sprache
Inszenierung: Jan Bosse; Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber, Tohar Gil (24.9.26)
Mozart schrieb „Don Giovanni“ nach „Figaros Hochzeit“ für die Oper in Prag –
und kreierte damit einen Höhepunkt seines Schaffens. Mit der Hamburger Inszenierung von Jan Bosse über den skrupellosen Frauenverführer komplettiert die Staatsoper ihre Mozart/ Da Ponte-Trilogie.
Freuen Sie sich auf großartiges Entertainment, auf Comedy de luxe! Mit Stand-up und Knaller-Songs wird es satirisch-bissig und vor allem eins: unfassbar lustig! Spätestens nach Barbara Ruscher weiß der Mensch, wie absurd sein Leben eigentlich ist.“ (HAZ)
Barbara Ruscher ist unfassbar romantisch. Nur merkt das irgendwie keiner. Die aus TV („NUHR im Ersten“, „Ladies Night“ etc.) und Hörfunk bekannte preisgekrönte Comedylady plädiert für mehr gute Gefühle im Leben: ob als Paar zuhause („Beziehungen sind wie ein Spaziergang im Park. Jurassic Park“) oder unterwegs im ausgebauten VW-Bus („Romantischster Satz: „Gib mir mal den Vierzehner“). Die richtige Kommunikation hilft.
Schauspiel von Carlo Goldoni
Regie: Anton Pleva; mit Dagmar Bernhard, Sheila Bluhm, Nina Carolin, Henrik Demcker, Nayana Heuer, Rune Jürgensen, K, Tash Manzungu, Daniel Schütter
Goldonis berühmtestes Stück, inspiriert von Molières Komödien und Figuren der Commedia dell`Arte, erzählt von den Abenteuern des Dieners Truffaldino, der gleichzeitig für zwei Herren arbeitet.
Venedig, kurz vor der Hochzeit von Clarice und Silvio. Da taucht der totgeglaubte Federigo Rasponi auf und erhebt ebenfalls Anspruch auf Clarice. Es ist aber die als Mann verkleidete Beatrice Rasponi mit ihrem Diener Truffaldino. Dieser tritt, von Hunger getrieben, auch noch in Florindo Aretusis Dienst und gerät dabei in große Schwierigkeiten, da er die beiden Herren gleichzeitig bedienen muss, ohne dass sie voneinander erfahren. Damit entfesselt er ein kaum beherrschbares Chaos...
Schauspiel nach dem Buch von Vicco von Bülow; Regie: Hans Schernthaner
Zum 100. Geburtstag von Vicco von Bülow
Vicco von Bülow – besser bekannt als Loriot – ist der Grandseigneur des deutschen Humors. Niemand vor oder nach ihm hat es vermocht, dem spießbürgerlichen Mittelstand in vollendet höflicher Dreistigkeit ein Bein zu stellen, auf dass man würdevoll ins Straucheln gerate. Freuen Sie sich auf den komischen Ernst des Lebens im Loriotschen Universum der Hoppenstedts, Müller-Lüdenscheidts und Erwin Lindemanns, wo das Fremdsitzen in einer Badewanne noch das geringste Problem darstellt … Hauptsache: Die Ente bleibt draußen!
Nach „Blood Brothers“ (deutsch „Blutsbrüder“), dem Original-Musical von Willy Russell, das über Jahrzehnte ein Dauerbrenner am Londoner West End war. Nun kommt es auf die Bühne des Ohnsorg Theaters mit Songs, die ins Ohr gehen, und einer schwungvollen Liveband.
Es ist die tragische Geschichte der Zwillinge Mickey und Edward, die von einander getrennt im Hamburg der 60er Jahre in höchst unterschiedlichen Verhältnissen aufwachsen und nichts von der Existenz des jeweils anderen wissen. Per Zufall lernen sie sich kennen und schließen Blutsbrüderschaft. Nichts kann sie auseinander bringen, wäre da nicht die soziale Ungleichheit, die ihre Lebenswege prägt und der schicksalhafte Pakt, den ihre Mütter einst geschlossen haben...
Komödie von Peter Jordan; Regie: Peter Jordan und Leonhard Koppelmann
Mit Boris Aljinovic, Tonio Arango, Anika Baumann, Samson Fischer
Ein höllisch lustiger Trip zwischen „Tanz der Vampire“ und „Rocky Horror Picture Show“, zwischen Blutsauger-Farce und politischem Albtraum, voll schwarzem Humor, Chaos, überraschender Wendungen. „Dracula“ – bissig, wild, aktuell und politisch. Und garantiert nicht so, wie Sie erwarten.
Die Welt ist im Eimer – und Dracula auch. Der legendäre Fürst der Finsternis hat Burnout, sein Diener ist jetzt Veganer und das Blut der Lebenden schmeckt zunehmend nach Glyphosat. Die ewige Jugend? Sowieso Fake-News! 750 Jahre Ewigkeit machen eben auch hartgesottene Blutsauger blass. In diese Ödnis platzen Nelly und Mark, zwei Digital Natives auf Abenteuertrip. Eigentlich wollten sie nur Rumänien erkunden – doch trotz Google Maps landen sie ausgerechnet im Schloss von Dracula. In dessen Kellerverlies hausen die widerlichsten Diktatoren der Geschichte, für immer verwahrt, wie radioaktiver Abfall. Und die eigentliche Frage lautet nicht: Gibt es Dracula noch? Sondern: Ist das Böse zurück? Wer sitzt heute im Oval Office? Ist die Hölle umgezogen?
Schauspiel von Joanna Murray-Smith
Mit Gesine Cukrowski u. a.
Eine bissige Gesellschaftskomödie über die komplexen Dynamiken moderner Beziehungen und Freundschaften.
Tess, Curtis, Bonnie und Annie wollen bei einem gemeinsamen Abendessen den Hochzeitstag von Tess und Curtis feiern. Für die anderen wirkt das Paar wie ein stabiles, harmonisches Beispiel für eine lange Ehe – bis die beiden ihre Trennungsabsichten verkünden. Diese Nachricht hat nicht nur Konsequenzen für das Ex-Ehepaar, sondern auch für die Freundschaft der vier. Die Diskussionen werden persönlicher, ehrlicher – und verletzender. Die Trennung des „Traumpaars“ lässt die bis dahin stabile soziale Ordnung des Vierergespanns zerbrechen und auch Bonnie und Annie ihre Beziehungen und ihre Verhaltensmuster hinterfragen.
Schauspiel von Eugène Ionesco
Regie: Luise Voigt
Nach ihrem hochgelobten „Sankt Falstaff“ inszeniert Luise Voigt nun einen Klassiker des absurden Theaters über den Einbruch totalitärer Ideen und die verführerische Kraft einer Massenbewegung.
Die bitterböse und hochkomische Polit-Parabel erzählt von einer ganz normalen Kleinstadt, in der sich immer mehr brave Bürgerinnen und Bürger in zerstörerische Nashörner verwandeln. Während noch darüber debattiert wird, was man gegen das Unbeschreibliche tun könnte, bilden die Dickhäuter längst die Mehrheit. Einzig Behringer, der aufrechte Anti-Held, bleibt Mensch in einer Nashornwelt.