Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, in italienischer Sprache
Inszenierung, Bühnenbild: Herbert Fritsch; Musikalische Leitung: Omer Meir Wellber
Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Chor der Hamburgischen Staatsoper
(Altersempfehlung: Ab 13 Jahren/Klasse 8)
Der preisgekrönte Schauspieler, Regisseur und Medienkünstler Herbert Fritsch gab 2018 mit der Neuinszenierung dieses Opern-Klassikers sein Operndebüt: Zwei Paare schwören sich die Treue, nur um diese in einer Wette auf die Probe zu stellen. Es beginnt ein hinreißendes Verwirrspiel um die Liebe: grotesk komisch und grausam zugleich.
Die Frauen müssen sich heftiger Attacken der Männer erwehren, die die Festung ihrer Treue zu Fall bringen wollen. Aber die Männer, als Beteiligte des Experiments, haben nicht damit gerechnet, dass auch sie ihren Frauen und ihren Gefühlen untreu werden könnten.
Eine Komödie auf Platt- und Hochdeutsch nach dem Film „Wir sind die Neuen“ von Ralf Westhoff
Inszenierung: Nora Schumacher
Mit Konstantin Graudus, Flavio Kiener, Birte Kretschmer, Nele Larsen, Ole Schloßhauer, Lara-Maria Wichels
Das wunderbare urkomische Zwei-Generationenstück voller Leichtigkeit, Humor und Lebensklugheit, erzählt von Konflikten und bereichernden Beziehungen zwischen den Menschen zweier Wohngemeinschaften: einer Studenten-WG oben und der Senioren-WG darunter.
Voller Tatendrang starten die drei Alt-68er, Anne, Johannes und Eddi, in ihr neues WG-Leben. Aber die Studierenden in der Wohnung über ihnen entpuppen sich als fürchterlich spießig: Sie verbitten sich Lärmbelästigung, pochen auf die Hausordnung und machen unverblümt deutlich, dass ihrerseits nicht mit „Senior*innenhilfe im Alltag“ zu rechnen sei... Doch schon bald stellt sich die Frage: Wer muss hier eigentlich wem unter die Arme greifen?
Mit Clemens von Ramin (Lesung) und Trio Adorno (Christoph Callies/ Geige, Samuel Selle/ Cello, Lion Hinnrichs/ Klavier)
Seit 1998 begeistert der Hamburger Vorleser und Sprecher Clemens von Ramin - und das weit über die Grenzen Deutschlands hinaus - mit Werken der Weltliteratur, aber auch mit kleinen Schätzen des geschriebenen Wortes. Kommen Sie mit auf seine weihnachtlich-literarisch-musikalische Reise! Musikalisch begleitet wird er dabei vom preisgekrönten Trio Adorno, einem der spannendsten Ensembles seiner Generation. „The young musicians are excellent in every sense!“ (Günter Pichler, Alban Berg Quartett).
Schauspiel nach der Märchenkomödie von Jewgeni Schwarz
Regie: Mona Kraushaar
Mit Aaron Brömmelhaup, Nayana Heuer, K, Anatol Käbisch, Ines Nieri, Daniel Schütter, Isabella Vértes-Schütter
Das Märchenstück des russischen Autors Jewgeni Schwarz entstand 1943 unter dem Eindruck der Leningrader Blockade. Es zeigt das Zusammenspiel von Tyrannei und Untertanengeist, ein satirischer Angriff auf Hitlers Nationalsozialismus.
Seit Jahrhunderten wird die Stadt von einem Drachen beherrscht. Jedes Jahr besänftigen ihn die Einwohnerinnen und Einwohner mit einer geopferten Jungfrau. Doch der tapfere Ritter Lanzelot will die Stadt von der Tyrannei des Drachen befreien. Aber kaum angekommen, stößt dieser auf ein unerwartetes Problem: wie soll man ein Volk befreien, das gar nicht wirklich befreit werden will? Es entsteht ein grotesker Kampf, der humorvoll die Mechanismen von Korruption und Propaganda aufdeckt.
Ein denk-würdiger Abend von und mit Martin Buchholz
Martin Buchholz, der „böseste und zugleich witzigste Wortwerker dieser Republik“ (Die Zeit) ist mit seinen vielfältigen Programmen und „denk-würdigen“ Abenden für (Polit)kabarett vom Allerfeinsten bekannt: Politisches, top-aktuelles Kabarett ist sein Metier. Auch sein neues Buch „Männer, Macht und Mythen“ stellt er dabei vor, ein quasi-feministisches Machwerk über männliche Erschöpfer und weibliche Erschöpfte.
Krimi-Komödie von Franck Duarte
Regie: Harald Weiler
Mit Jan Sosniok, Brigitte Zeh u. a.
Franck Duartes rasante Komödie im New York der Fünfzigerjahre ist ein Genre-Mix vom Feinsten: „Mad Men„ meets „Desperate Housewives“ meets Krimi-Komödie. Duarte blickt hier liebevoll-ironisch auf diese Zeit in Amerika zurück und ist dabei allerlei Geheimnissen und Betrügereien, und vor allem alten Geschlechterrollen und gesellschaftlichen Konventionen auf der Spur.
Jenny ist Hausfrau, begeistert sich für Fertiggerichte, Haushaltsgeräte und Amerika und ist mit dem Chefredakteur einer einflussreichen Zeitung verheiratet. Seit einiger Zeit hat sie eine heimliche Affäre mit einem Angestellten ihres Mannes. Heute Abend soll eben dieser Geliebte – im Rahmen eines gemeinsamen Abendessens – endlich ihren Ehemann ermorden. Aber Jennys Mann bringt unangekündigt seine neue, junge Sekretärin mit nach Hause und so gestaltet sich der Mord unerwartet kompliziert. Aber nicht nur Jenny hat einen ganzen Stapel Leichen im Keller...
Andrej Hermlin (Bandleader), Rachel Hermlin (Gesang), David Hermlin (Schlagzeug)
und das Swing Dance Orchestra
Begleiten Sie „Swing King“ Andrej Hermlin und seine Big Band auf eine Reise ins Amerika der 30er-Jahre, in die große Zeit einer Musik, die in unseren Tagen eine bemerkenswerte Renaissance erlebt – Swing! Erleben Sie die Höhepunkte amerikanischer Swing-Musik von den Swing-Legenden Benny Goodman, Tommy Dorsey, Artie Shaw, Duke Ellington, Glenn Miller und vielen weiteren.
Unter der Leitung von Andrej Hermlin entwickelte sich das in den 80er Jahren gegründete SWING DANCE ORCHESTRA zum bedeutendsten und erfolgreichsten deutschen Swing-Orchester. Die Geschichte der Band beginnt in einer Garage in Ost-Berlin: Dort treffen sich vier Freunde, alle Anfang 20 mit dem Wunsch, authentischen Swing zu spielen... Der Rest ist Geschichte.
Schauspiel von Ewald Palmetshofer frei nach Shakespeares „King Henry IV“
Regie: Luise Voigt
Der autoritäre Quasi-König – vom Wahlvolk liebevoll „Heinz“ genannt – braucht einen Nachfolger. Leider erforscht sein Sohn Hal lieber mit Kneipenjunkie Falstaff den unteren Rand der Gesellschaft – bis der ehrgeizige Konkurrent Percy auftaucht.
Ewald Palmetshofer versetzt Shakespeares Historiendrama „Heinrich IV“ in unsere politische Gegenwart und seziert die verrohte Welt einer sterbenden Demokratie. Dieses Stück der Stunde entlarvt jene Machtpolitik, die sich mit Lügen und Gewalt unangreifbar macht. Allein der heilige Narr Falstaff hält die Menschlichkeit hoch und der Gesellschaft den Spiegel vor. Es inszeniert die gerade zum Theatertreffen eingeladene bildstarke Regisseurin Luise Voigt.
Schauspiel von Sébastien Thiéry
Regie: Ute Willing
Mit Christoph M. Ohrt und Julia Jäger
Mit Hilfe von Videos sind die Eheleute Justine und Jean-Marc der Wahrheit ihrer Beziehungsstreitereien auf der Spur. Julia Jäger und Christoph M. Ohrt spielen das Ehepaar, das gezwungenermaßen den Mut zur Wahrheit entwickelt und sich eine zweite Chance erkämpft.
Justine und Jean-Marc, seit 25 Jahren verheiratet, haben mal wieder Streit. Kurz darauf bekommen sie eine Mail mit einem Video, das diesen Streit dokumentiert. Aber wer hat die Webcam in der Küche installiert und seit wann werden sie ohne ihr Wissen gefilmt? Nach ersten gegenseitigen Verdächtigungen folgen weitere Videos, die beide mit ihren großen und kleinen Lügen, Halbwahrheiten und Geheimnissen konfrontieren. Und dann sehen sie in einem Video plötzlich einen sonderbaren Fremden, alleine, in ihrer Wohnung…
Woher kommt die menschliche Unfähigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen? In seinem neuen Programm, das den Titel seiner Autobiografie trägt, versucht Thomas Freitag spielend, lesend und erzählend darauf eine Antwort zu finden. „Hinter uns die Zukunft“ ist eine rasante Mischung aus spitzzüngigen Aktualitäten, biografischen Bonmots und bewährten Nummern. Es ist Thomas Freitags 18. Soloprogramm und mit Abstand sein persönlichstes. Und als einer der Wenigen seiner Zunft, gelingt es ihm, aus dem persönlich Erlebten immer noch Hoffnung für Morgen zu schöpfen.
Thomas Freitag wurde 2022 mit dem Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.
Schauspiel nach der NDR-Serie von Mizzy Meyer
Mit Lilli Fichtner, Frank Roder u. a.
Die gleichnamige preisgekrönte Kult-Serie (31 Episoden) mit Hauptdarsteller Bjarne Mädel als Putzkraft Heiko „Schotty“ gehört zu den erfolgreichsten Serien im NDR Fernsehen. „Schotty“, der Tatortreiniger, kommt immer dann, wenn die Polizei die Ermittlungsarbeit abgeschlossen hat. Er räumt am Tatort alles auf, was andere lieber nicht wegputzen möchten. Dabei kommt es zu allerlei merkwürdigen und urkomischen Szenen. An diesem Abend werden vier ausgewählte Episoden von vier verschiedenen Regisseurinnen in wechselnder Besetzung gezeigt:
„Spuren“/ Regie: Eva Hosemann; „Currywurst“/ Regie: Lea Ralfs, „Özgür“/ Regie: Inken Rahardt; „Schweine“/ Regie: N.N.
Neue Philharmonie Hamburg
Solistin: Yuki Hirano (Violine)
Dirigent: Daye Lin
Die Neue Philharmonie Hamburg hat zu diesem inkultur-Konzert zwei besondere Gäste eingeladen: den chinesischen Dirigenten Daye Lin, seit 2016 Musikdirektor und Chefdirigent das Shenzhen Symphony Orchestra - und die erst 21-jährige, in Japan geborene Violinistin Yuki Hirano. Seit ihrem 13. Lebensjahr wurde sie mit bedeutenden ersten und zweiten Preisen ausgezeichnet und zum Finale des hochkarätigen internationalen Wettbewerbs „Classic Violin Olympus“ in Dubai eingeladen.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie für Streicher Nr. 10 in h-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll („La passione“) Hob. I:49
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Schauspiel von Molière; Regie: Anatol Preissler
Mit Boris Aljinovic, Dagmar Bernhard, David Berton, Annika Martens, Ines Nieri, Daniel Schütter, Oliver Warsitz
Die Geschichte eines Geizhalses, der ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen alles daran setzt, seinen Reichtum zu horten und zu vermehren - doch seine Rechnung geht nicht auf.
Der von Geiz besessene Harpagon hat nur eine einzige Geliebte: eine im Garten vergrabene Geldkassette. Mit seiner krankhaften Sparsamkeit vergiftet er das Klima in seinem Umfeld, und sogar die Heiratspläne seiner Kinder instrumentalisiert er zu seinen Gunsten. Tochter Elise hat er dem begüterten, alten Anselme versprochen, für den Sohn Cléante ist eine reiche Witwe vorgesehen. Er selbst plant, die junge, schöne Marianne zu heiraten, nicht wissend, dass diese in seinen Sohn Cléante verliebt ist. Als dann eines Tages seine innig geliebte Kassette verschwunden ist, gerät Harpagons Lebensökonomie gänzlich aus den Fugen.
Schauspiel nach der Komödie von William Shakespeare
Regie: Anne Lenk
Mit Denis Grafe, Franziska Machens, Gloria Odosi, Jannik Hinsch, Jeremy Mockridge, Moné Sharifi, Oda Thormeyer, Rosa Thormeyer, Samuel Mikel, Tim Porath
Gemeinsam mit dem Orchester im Treppenhaus fragen Anne Lenk und das Ensemble nach den Möglichkeiten der Liebe in einer Welt, die sie verloren zu haben scheint. Eine Inszenierung, inspiriert von Shakespeares „Was ihr wollt“, der wohl am häufigsten gespielte Komödie, einem virtuosen Verwirrspiel der Liebe, wo jeder mit jedem die Rollen tauscht und vorgibt, jemand anderes zu sein. Dieses Liebeschaos vollzieht sich in Illyrien, einem wundersamen Ort am Meer, bevölkert von egozentrischen und närrischen Menschen. Doch wer glaubt, die Liebe sucht ihr Gegenüber, irrt. Das Zentrum der Liebe ist zumeist der- oder diejenige selbst.
Schauspiel nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
„Man kann auch in die Höhe fallen” ist bereits die vierte Buchadaption nach den autobiografischen Romanen vom Besteller-Autor und Schauspieler Joachim Meyerhoff: Ein Stück über eine Mutter-Sohn-Beziehung, über Aufstieg, Absturz und die Suche nach dem Glück – voller Witz, Tiefgang und großen Emotionen.
Nach seinem Schlaganfall und dem missglückten Neustart in Berlin steht Joachim Meyerhoff erneut vor den Scherben seines Lebens. Um seiner Krise zu entkommen und sich wieder der künstlerischen Arbeit als Autor zu widmen, zieht Meyerhoff kurzerhand zu seiner über 80-jährigen Mutter aufs Land. Die Begleitung der vitalen älteren Dame hebt die Beziehung zwischen Mutter und Sohn auf eine neue Ebene und führt in herzerwärmenden Anekdoten Meyerhoff und sein Publikum heraus aus Zorn und Krisen.
(Der Barbier von Sevilla) Oper von Gioachino Rossini, in italienischer Sprache
nach der Komödie „Le Barbier de Séville ou La précaution inutile“ von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais; Musikalische Leitung: Teresa Riveiro Böhm; Inszenierung: Tatjana Gürbaca; Mit Jonah Hoskins (Conte Almaviva), Johannes Martin Kränzle (Don Bartolo), Mattia Olivieri (Figaro), Ilia Kazakov (Don Basilio), Hellen Kwon (Berta), William Desbiens (Fiorello)
In Rossinis Meisterwerk, einer zeitlosen Komödie zu sprudelnder Musik, verstricken sich die Protagonisten in einem Beziehungsgeflecht, in dem um Status gerungen und um Liebe gebuhlt wird. Die international gefeierte Regisseurin Tatjana Gürbaca schließt mit dieser Inszenierung eine Repertoirelücke an der Hamburger Staatsoper.
Es ist die Geschichte des berühmten Friseurs Figaro, der gegen entsprechende Bezahlung all seine gerissenen Vermittlungskünste einsetzt, um dem unglücklich verliebten Grafen Almaviva bei der Eroberung Rosinas beizustehen.
Schauspiel von Sébastien Thiéry
Regie: Ute Willing
Mit Christoph M. Ohrt und Julia Jäger
Mit Hilfe von Videos sind die Eheleute Justine und Jean-Marc der Wahrheit ihrer Beziehungsstreitereien auf der Spur. Julia Jäger und Christoph M. Ohrt spielen das Ehepaar, das gezwungenermaßen den Mut zur Wahrheit entwickelt und sich eine zweite Chance erkämpft.
Justine und Jean-Marc, seit 25 Jahren verheiratet, haben mal wieder Streit. Kurz darauf bekommen sie eine Mail mit einem Video, das diesen Streit dokumentiert. Aber wer hat die Webcam in der Küche installiert und seit wann werden sie ohne ihr Wissen gefilmt? Nach ersten gegenseitigen Verdächtigungen folgen weitere Videos, die beide mit ihren großen und kleinen Lügen, Halbwahrheiten und Geheimnissen konfrontieren. Und dann sehen sie in einem Video plötzlich einen sonderbaren Fremden, alleine, in ihrer Wohnung…
Woher kommt die menschliche Unfähigkeit, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen? In seinem neuen Programm, das den Titel seiner Autobiografie trägt, versucht Thomas Freitag spielend, lesend und erzählend darauf eine Antwort zu finden. „Hinter uns die Zukunft“ ist eine rasante Mischung aus spitzzüngigen Aktualitäten, biografischen Bonmots und bewährten Nummern. Es ist Thomas Freitags 18. Soloprogramm und mit Abstand sein persönlichstes. Und als einer der Wenigen seiner Zunft, gelingt es ihm, aus dem persönlich Erlebten immer noch Hoffnung für Morgen zu schöpfen.
Thomas Freitag wurde 2022 mit dem Ehrenpreis des Landes Rheinland-Pfalz zum Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet.
Schauspiel nach der NDR-Serie von Mizzy Meyer
Mit Lilli Fichtner, Frank Roder u. a.
Die gleichnamige preisgekrönte Kult-Serie (31 Episoden) mit Hauptdarsteller Bjarne Mädel als Putzkraft Heiko „Schotty“ gehört zu den erfolgreichsten Serien im NDR Fernsehen. „Schotty“, der Tatortreiniger, kommt immer dann, wenn die Polizei die Ermittlungsarbeit abgeschlossen hat. Er räumt am Tatort alles auf, was andere lieber nicht wegputzen möchten. Dabei kommt es zu allerlei merkwürdigen und urkomischen Szenen. An diesem Abend werden vier ausgewählte Episoden von vier verschiedenen Regisseurinnen in wechselnder Besetzung gezeigt:
„Spuren“/ Regie: Eva Hosemann; „Currywurst“/ Regie: Lea Ralfs, „Özgür“/ Regie: Inken Rahardt; „Schweine“/ Regie: N.N.
Neue Philharmonie Hamburg
Solistin: Yuki Hirano (Violine)
Dirigent: Daye Lin
Die Neue Philharmonie Hamburg hat zu diesem inkultur-Konzert zwei besondere Gäste eingeladen: den chinesischen Dirigenten Daye Lin, seit 2016 Musikdirektor und Chefdirigent das Shenzhen Symphony Orchestra - und die erst 21-jährige, in Japan geborene Violinistin Yuki Hirano. Seit ihrem 13. Lebensjahr wurde sie mit bedeutenden ersten und zweiten Preisen ausgezeichnet und zum Finale des hochkarätigen internationalen Wettbewerbs „Classic Violin Olympus“ in Dubai eingeladen.
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sinfonie für Streicher Nr. 10 in h-Moll
Wolfgang Amadeus Mozart: Violinkonzert Nr. 5 A-Dur KV 219
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 49 f-Moll („La passione“) Hob. I:49
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550
Schauspiel von Molière; Regie: Anatol Preissler
Mit Boris Aljinovic, Dagmar Bernhard, David Berton, Annika Martens, Ines Nieri, Daniel Schütter, Oliver Warsitz
Die Geschichte eines Geizhalses, der ohne Rücksicht auf seine Mitmenschen alles daran setzt, seinen Reichtum zu horten und zu vermehren - doch seine Rechnung geht nicht auf.
Der von Geiz besessene Harpagon hat nur eine einzige Geliebte: eine im Garten vergrabene Geldkassette. Mit seiner krankhaften Sparsamkeit vergiftet er das Klima in seinem Umfeld, und sogar die Heiratspläne seiner Kinder instrumentalisiert er zu seinen Gunsten. Tochter Elise hat er dem begüterten, alten Anselme versprochen, für den Sohn Cléante ist eine reiche Witwe vorgesehen. Er selbst plant, die junge, schöne Marianne zu heiraten, nicht wissend, dass diese in seinen Sohn Cléante verliebt ist. Als dann eines Tages seine innig geliebte Kassette verschwunden ist, gerät Harpagons Lebensökonomie gänzlich aus den Fugen.
Schauspiel nach der Komödie von William Shakespeare
Regie: Anne Lenk
Mit Denis Grafe, Franziska Machens, Gloria Odosi, Jannik Hinsch, Jeremy Mockridge, Moné Sharifi, Oda Thormeyer, Rosa Thormeyer, Samuel Mikel, Tim Porath
Gemeinsam mit dem Orchester im Treppenhaus fragen Anne Lenk und das Ensemble nach den Möglichkeiten der Liebe in einer Welt, die sie verloren zu haben scheint. Eine Inszenierung, inspiriert von Shakespeares „Was ihr wollt“, der wohl am häufigsten gespielte Komödie, einem virtuosen Verwirrspiel der Liebe, wo jeder mit jedem die Rollen tauscht und vorgibt, jemand anderes zu sein. Dieses Liebeschaos vollzieht sich in Illyrien, einem wundersamen Ort am Meer, bevölkert von egozentrischen und närrischen Menschen. Doch wer glaubt, die Liebe sucht ihr Gegenüber, irrt. Das Zentrum der Liebe ist zumeist der- oder diejenige selbst.
Schauspiel nach dem Roman von Joachim Meyerhoff
„Man kann auch in die Höhe fallen” ist bereits die vierte Buchadaption nach den autobiografischen Romanen vom Besteller-Autor und Schauspieler Joachim Meyerhoff: Ein Stück über eine Mutter-Sohn-Beziehung, über Aufstieg, Absturz und die Suche nach dem Glück – voller Witz, Tiefgang und großen Emotionen.
Nach seinem Schlaganfall und dem missglückten Neustart in Berlin steht Joachim Meyerhoff erneut vor den Scherben seines Lebens. Um seiner Krise zu entkommen und sich wieder der künstlerischen Arbeit als Autor zu widmen, zieht Meyerhoff kurzerhand zu seiner über 80-jährigen Mutter aufs Land. Die Begleitung der vitalen älteren Dame hebt die Beziehung zwischen Mutter und Sohn auf eine neue Ebene und führt in herzerwärmenden Anekdoten Meyerhoff und sein Publikum heraus aus Zorn und Krisen.
(Der Barbier von Sevilla) Oper von Gioachino Rossini, in italienischer Sprache
nach der Komödie „Le Barbier de Séville ou La précaution inutile“ von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais; Musikalische Leitung: Teresa Riveiro Böhm; Inszenierung: Tatjana Gürbaca; Mit Jonah Hoskins (Conte Almaviva), Johannes Martin Kränzle (Don Bartolo), Mattia Olivieri (Figaro), Ilia Kazakov (Don Basilio), Hellen Kwon (Berta), William Desbiens (Fiorello)
In Rossinis Meisterwerk, einer zeitlosen Komödie zu sprudelnder Musik, verstricken sich die Protagonisten in einem Beziehungsgeflecht, in dem um Status gerungen und um Liebe gebuhlt wird. Die international gefeierte Regisseurin Tatjana Gürbaca schließt mit dieser Inszenierung eine Repertoirelücke an der Hamburger Staatsoper.
Es ist die Geschichte des berühmten Friseurs Figaro, der gegen entsprechende Bezahlung all seine gerissenen Vermittlungskünste einsetzt, um dem unglücklich verliebten Grafen Almaviva bei der Eroberung Rosinas beizustehen.