Festtermin-Abos „Lebkuchen“
3 Aufführungen 99,00 €
Theater/Aufführung
Programmgruppen
9601
Staatsoper Hamburg
Romantic Evolution/s
Mo.
18.01.27
19.00 Uhr

Hamburg Ballett

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg, Musikalische Leitung: Markus Lehtinen

 

Mit „Romantic Evolution/s“ präsentiert das Hamburg Ballett einen besonderen Abend zwischen Tradition und zeitgenössischer Interpretation. Auf dem Programm stehen August Bournonvilles Klassiker „La Sylphide“, ein Meilenstein des Romantischen Balletts - sowie „Äther“, eine Uraufführung von Aleix Martínez, Erster Solist des Hamburg Ballett und Choreograf.

 

„La Sylphide“

Ballett von August Bournonville (Choreografie) zur Musik von Herman Severin Løvenskjold

Inszenierung und Einstudierung: Frank Andersen, Eva Kloborg

Bühne und Kostüme: Mikael Melbye

Philharmonisches Staatsorchester Hamburg

Musikalische Leitung: Markus Lehtinen

 

„Äther“

Ballett von Aleix Martínez (Choreografie und Bühnenbild)

Kostüme: Lennart Radtke; Filmarbeit: Kiran West

Musik: Peteris Vasks, Arvo Pärt, Arnau Obiols

Solo-Violine: Anton Barakhovsky (7.12.25 / 9.12.25 / 5.2.26)

Valeriy Sokolov (12.12.25 / 16.12.25 / 17.12.25)

 

Allee Theater: Kammeroper
Don Giovanni
Fr.
23.04.27
19.30 Uhr

Oper von Wolfgang Amadeus Mozart, in einer Bearbeitung von Marius Adam

Musikalische Leitung und Bearbeitung: Ettore Prandi; Regie: Marius Adam

 

Das 1787 in Prag uraufgeführte Werk ist mehr als ein Drama um Liebe und Verführung, Lust und Laster, Mord und Rache. Das von Mozart ausdrücklich als „lustiges Drama“ bezeichnete Werk changiert spannungsreich zwischen Tragik und Komödie, Sex-and-Crime-Story und großem Weltheater.

Don Giovanni kann es nicht sein lassen, Jagd auf amouröse Abenteuer zu machen, auch wenn sein getreuer Diener Leporello schon Hunderte Eroberungen katalogisiert hat. Donna Elvira gehört bereits der Vergangenheit an, Donna Anna wird in ihrem Schlafgemach überrascht und Zerlina soll gar an ihrem Hochzeitstag verführt werden. Doch gebrochene Herzen, gehörnte Ehemänner und entehrte Väter schließen sich zusammen, um den Verführer ein für alle Mal in die Hölle zu schicken.

Laeiszhalle Großer Saal
10. Symphoniekonzert
So.
20.06.27
19.00 Uhr

Dirigent: Andris Poga; Solistin: Martha Argerich (Klavier)

Etwas erschaffen? Oder lieben? Kann beides miteinander existieren oder nicht? Diese Frage steht über dem Saisonabschlusskonzert unter dem Dirigat von Andris Poga. Beethovens erstes Klavierkonzert – gespielt von der legendären Martha Argerich – und Bruckners Neunte geben darauf jedoch keine eindeutige Antwort. Stattdessen lassen sie einen Dialog zu: Zwischen der Hingabe an Kunst und Liebe und der Entschiedenheit, beides zu erreichen.

 

Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 1 C-Dur op. 15

Anton Bruckner: Symphonie Nr. 9 d-Moll

Festtermin-Abos „Sternschnuppen“
3 Aufführungen 75,00 €
Theater/Aufführung
Programmgruppen
9624
Komödie Winterhuder Fährhaus
Carmen darf nicht platzen – Chaos in der Oper
Sa.
30.01.27
19.30 Uhr

Komödie von Ken Ludwig

Regie: Pascal Breuer

Mit Marion Kracht, Mariyama Ebel, Yana Robin la Baume, Antje Rietz, Alessa Kordeck, Mia Geese, Mackie Heilmann

 

Eine Diva im Delirium. Eine Intendantin am Rande des Nervenzusammenbruchs. Eine heroische Assistentin. Und eine Oper kurz vor’m Explodieren! Willkommen in der herrlich schrill-skurrilen Welt von „Carmen darf nicht platzen – Chaos in der Oper“ – mit hochgradigen Turbulenzen, rasanten Verwechslungen und Chaos vom Feinsten, wenn die Grande Diva plötzlich kleinlaut wird und eine schüchterne Assistentin zur Heldin des Abends avanciert! „Carmen darf nicht platzen“ ist die 100% weibliche Neuauflage des Welterfolgs „Otello darf nicht platzen“ – temporeich, herzergreifend und gnadenlos komisch. Popcorn-Theater in rosa, frech und funkelnd!

 

Cleveland Grand Opera, 1934: Alles ist bereit für das Opernereignis des Jahrhunderts! Elena Firenzi, die weltberühmte Sopranistin, soll „Carmen“ singen. Doch die Diva kommt zu spät – völlig derangiert. Nach einem explosiven Cocktail aus Stress, Streit und Schlaftabletten schläft sie tief und fest, kurz bevor der Vorhang aufgeht. Was nun? Absagen? Undenkbar! Denn: „Carmen darf nicht platzen!“

St. Pauli Theater
Nebenan
Di.
02.03.27
19.30 Uhr

Von Daniel Kehlmann

Regie: Ulrich Waller

Mit: Johanna Christine Gehlen/Isabell Giebeler/Anne Weber, Stephan Grossmann, Torsten Hammann, Oliver Mommsen, Nadja Petri, Martin Wolf/Holger Dexne, Franziska Weidling

 

Ein bekannter Filmschauspieler, dessen Karriere eigentlich nicht zu bremsen ist und dem auch privat alles zu gelingen scheint, trifft kurz vor einem wichtigen Casting in London, das seine internationale Karriere beschleunigen soll, unten in der Eckkneipe in dem Haus, in dem er ein Loft gekauft hat, auf einen ihm unbekannten Nachbarn. Der fängt an, ihn mit immer neuen Details aus seinem Privatleben zu provozieren. Woher weiß er das alles?

 

Langsam begreift der Schauspieler, dass sich um einen ausgeklügelten Racheplan von jemand handelt, der sich als Gentrifizierungsopfer und Wendeverlierer sieht. Und er scheint zu funktionieren und fängt an, das Leben des vermeintlichen Gewinners völlig durcheinanderzubringen… Ein sehr witziger Theaterkrimi mit komischen Dialogen, einem überraschenden Plot und zwei starken Darstellern.

 

Für Buchungen über das Wahl-Abo werden zwei Vorstellungen angerechnet.

Ernst Deutsch Theater
Effi, ach Effi Briest
Mi.
12.05.27
19.30 Uhr

Schauspiel von Moritz Franz Beichl frei nach Theodor Fontane

Regie: Anna Tenti (Nachwuchsregisseurin des Jahres); mit Dagmar Bernhard, Sheila Bluhm, Nayana Heuer, Rune Jürgensen, K, Anatol Käbisch

 

Moritz Franz Beichl gelingt hier eine kraftvolle, satirisch-komische Neuschreibung von Theodor Fontanes berühmtem Roman mit Gesellschaftskritik und klugem Witz.

Die Geschichte ist hinlänglich bekannt: Die siebzehnjährige Effi Briest wird mit dem zwanzig Jahre älteren Baron von Innstetten verheiratet und landet nach einer Affäre mit Major von Crampas in der gesellschaftlichen Isolation. Moritz Franz Beichl verarbeitet den Stoff sehr frei und holt Effi als Figur aus der Passivität heraus. Im Mittelpunkt stehen ihre Sehnsüchte: Empowerment statt Erstarren vor toxischer Männlichkeit.