JazzHall SummerFestival 2026
Vom 28. Juni bis 4. Juli am Ufer der Außenalster
Mittlerweile hat sich das Sommerfestival der JazzHall herumgesprochen, mehr noch, es hat sich erfolgreich etabliert. Es macht einfach große Freude, den ganz unterschiedlichen Musikerinnen und Musikern zu lauschen – oder den Jazz für sich zu entdecken. Fans und „Neulinge“ können sich hier auf jeden Fall gleichermaßen angesprochen fühlen.
Wer noch nicht sicher ist, ob Jazz ihm gefällt, der hat die Möglichkeit, an den Festivalnachmittagen ein kostenloses Open-Air-Programm zu erleben (alle anderen natürlich auch!). Dann wird die Glasfront der JazzHall zur Außenalster geöffnet und man kann auf den Stufen des so entstehenden Amphitheaters sitzen, oder auf der JazzHall-Wiese. Hier kommt echte Festival-Stimmung auf, es geht sehr leger und locker zu und man kommt leicht ins Gespräch mit den anderen Gästen.
Am Abend finden die „regulären“ Konzerte statt. Eröffnet wird das Festival mit dem „BigBandSummit“. Hört sich bombastisch an? Wird es auch! Die jungen Talente von Yo!Jazz bestreiten mit großer Spielfreude den ersten Teil des Abends, bevor die renommierte Vincent Dombrowski Bigband übernimmt. Und dann werden die Karten neu genmischt, die Musiker wechseln zwischen den Ensembles hin und her und schaffen etwas ganz Neues.
Das zweite Festivalkonzert markiert den Auftakt der Focus Artist-Konzerte des JazzHall SummerFestivals: Geigerin und Sängerin Laila Nysten präsentiert Eigenkompositionen mit ihrem Large Ensemble, bestehend aus Rhythmusgruppe, Streichquartett und Bläser-Sektion. In der zweiten Konzerthälfte wird die Hamburgerin im Rahmen eines Interviews auf der Bühne vorgestellt.
Mit ihrem Jazz-Streichquartett bestreitet Laila Nysten einen weiteren Konzertabend. Das Ensemble spielt nicht nur Klassiker von Charles Mingus oder Cole Porter, sondern auch Eigenkompositionen. Faszinierend, wie sich Jazz und Streicher wunderbar vertragen! Außerdem kann man sich auf begeisternde Improvisationen freuen. That’s Jazz!
Und noch ein Focus Artist: Gitarrist Lucas Brum präsentiert gemeinsam mit der Sängerin Cansu Arat brasilianische Rhythmen, bevor auch er in einem Interview näher vorgestellt wird. Die beiden lernten sich während ihres Studiums an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg kennen und haben seitdem ein unverwechselbares Repertoire aufgebaut. Das Duo bereitet derzeit sein Debütalbum vor, das Eigenkompositionen von Lucas Brum enthalten wird und Ende 2026 erscheinen soll.
Zum Abschluss noch einmal Big Band-Sound: Das Sophia Oster Quartett trifft auf die Big Band der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Lucas Brum hat speziell dafür die Kompositionen von Sophia Oster für Big Band eingerichtet und man darf auf die Klangerweiterung sehr gespannt sein.
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